1. Herren
 
Bezirksliga  2007 - 2008

1. Herren 2007/08
hinten, v. links : Sportwart Harry Bomhoff, David Heck, Kevin Ameskamp, Kushtrim Berisha, Terence Jagsch, Wolfdieter Peters, Björn Richter, Christoph Schrader, Wilko Maack, John-Edgar Tyralla, Victor Hopp, Betreuer Holger Drescher, Co-Trainer Hans-Günter Brenke, Trainer Lothar Nebe
vorne, v. links : Abteilungsleiter Marco Bittrich, Bozidar Ahmetovic, Heiko Ritter, Vllaznim Berisha, Marco Kijek, David Lau, Johannes Ebel, Patrick Reichstein, Marcel Syrowatka
es fehlen : Timm Sabatino, Eike Twesten, Oliver Baumgartner, Carsten Neusüß


Der neue Kader für die Saison in der Bezirksliga 2007 - 2008
(in alphabetischer Reihenfolge)
für den Aufruf der Einzelfotos bitte auf den jeweiligen Namen klicken

Tor Marco Kijek, David Lau
Abwehr Kushtrim Berisha, Terence Jagsch, Patrick Reichstein, Wilko Maack
Mittelfeld Kevin Ameskamp, Oliver Baumgartner, David Heck, Viktor Hopp, Timm Sabatino, Christoph Schrader, Marcel Syrowatka, Eike Twesten, John-Edgar Tyralla, Carsten Neusüß, Johannes Ebel,
Angriff Björn Richter, Heiko Ritter, Bozidar Ahmetovic, Vllaznim Berisha, Wolfdieter Peters
Trainer Lothar Nebe, E-Mail, Tel. : (05807) 12 10
Co-Trainer Hans-Günter Brenke, E-Mail, Tel. : (04131) 5 88 14 ; Timm Sabatino, E-Mail, Tel. : (04131) 99 63 41
Betreuer Holger Drescher
Masseur Cornelia Nieswandt - Sauna Adendorf, Scharnebecker Weg 17, Adendorf, E-Mail, Tel. : (04131) 18 80 34
Training Die. und Do. 19.00 - 20.45 Uhr
 
     

Ergebnisse

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Tabelle

  Statistik der letzten 10 Jahre  
     
Spielkennung  Datum  Heim  Gast  Anstoß

Ergebnis

 Bez.Pokal 1  28.07., SA.  TSV Adendorf  Lüneburger SK II   17.00 3:1  (3:0)
 Bez.Pokal 2  05.08., SO  TSV Adendorf  TSV Gellersen   15:00 5:3 (n.E.)
 010136 146  12.08., SO  TSV Adendorf  SV Rosche   15:00 1:1  (0:0)
 Bez.Pokal 3  14.08., DI  TSV Bardowick  TSV Adendorf   18:30 4:5 (n.E.)
 010136 141  19.08., SO  TuS Ebstorf  TSV Adendorf   15:00 2:3  (1:0)
 010136 128  26.08., SO  TSV Adendorf  SC Lüchow   15:00 9:0  (2:0)
 010136 121  01.09., SA  Vastorfer SK  TSV Adendorf   16:00 1:2  (1:0)
 010136 110  08.09., SA  TSV Adendorf  Lüneburg. SK 2   16:00 2:2  (0:2)
 010136 101  15.09., SA  TSV Radbruch  TSV Adendorf   16:00 1:3  (0:2)
 010136 092  23.09., SO  TSV Adendorf  VfL Lüneburg   15:00 5:0 (1:0)
 010136 090  30.09., SO  TuS Bodenteich  TSV Adendorf   15:00 6:1 (3:1)
 Bez.Pokal 4  03.10., MI  Vastorfer SK  TSV Adendorf   15.00 5:6 (n.E.)
 010136 074  06.10., SA  TSV Adendorf  SV Emmendorf   16:00 2:2 (0:0)
 010136 070  14.10., SO  TuS Woltersdorf  TSV Adendorf   15:00 2:0 (0:0)
 010136 056  21.10., SO  TSV Adendorf  SV Küsten   15:00 5:0 (2:0)
 010136 050  28.10., SO  TSV Bienenbüttel  TSV Adendorf   14:30 4:3 (2:3)
 010136 038  03.11., SA  TSV Adendorf  MTV Barum   14:30 7:2 (4:0)
 010136 030  10.11., SA  Lüneburger SV  TSV Adendorf   14:30 0:1 (0:1)
 010136 019  18.11., SO  MTV Trb. Lbg 2  TSV Adendorf   14:00 0:1 (0:1)
 010136 011  25.11., SO  TSV Adendorf  SV Ilmenau   14:00 1:1 (1:1)
 010136 008  02.12., SO  TSV Gellersen  TSV Adendorf   14:00 2:1 (2:1)

R Ü C K R U N D E

 010136 299  08.12., SA  SV Rosche  TSV Adendorf   14:00 1:1 (0:0)
Bez.Pokal 5  15.12., SA.  TSV Adendorf  MTV Borstel/S.   15:00 1:0 (0:0)
W I N T E R P A U S E
 010136 294  03.02., SO  TSV Adendorf  TuS Ebstorf   15:00 4:2 (1:2)
 010136 281  10.02., SO  SC Lüchow  TSV Adendorf   15:00 0:2 (0:0)
 010136 274  17.02., SO  TSV Adendorf  Vastorfer SK   15:00 1:1 (0:0)
 010136 263  24.02., SO  Lüneburg. SK 2  TSV Adendorf   15:00 0:4 (0:4)
 010136 254  07.05., MI.  TSV Adendorf  TSV Radbruch   19:00 7:1 (4:0)
 010136 245  09.03., SO  VfL Lüneburg  TSV Adendorf   15:00 2:2 (1:1)
 010136 243  16.03., SO  TSV Adendorf  TuS Bodenteich   15:00 2:1 (1:0)
Bez.Pokal (1/2-Finale)  24.03., SO.  TSV Adendorf  SV Ahlerstedt   15:00 1:2 (0:1)
 010136 227  30.03., SO  SV Emmendorf  TSV Adendorf   15:00 3:3 (2:2)
 010136 223  06.04., SO  TSV Adendorf  TuS Woltersdorf   15:00 3:3 (1:2)
 010136 209  13.04., SO  SV Küsten  TSV Adendorf   15:00 0:1 (0:0)
 010136 203  19.04., SA  TSV Adendorf  TSV Bienenbüttel   17:00 2:0 (2:0)
 010136 191  26.04., SA  MTV Barum  TSV Adendorf   17:00 1:1 (0:0)
 010136 183  03.05., SA  TSV Adendorf  Lüneburger SV   17:00 1:0 (0:0)
 010136 172  17.05., SA  TSV Adendorf  MTV Trb. Lbg 2   17:00 1:1 (0:0)
 010136 164  24.05., SA  SV Ilmenau  TSV Adendorf   16:00 2:9 (1:4)
 010136 161  31.05., SA  TSV Adendorf  TSV Gellersen   18:00 2:0 (1:0)

 

aus www.luenesport.de vom 27.06.08
 

Saisonrückblick: TSV Adendorf verpasst knapp die Relegation

Adendorfs Trainer Lothar Nebe und Manager Marco Bittrich redeten zwar nie in der Öffentlichkeit über das Thema Aufstieg, doch in der Kabine gab es mit Sicherheit ganz andere Worte zu hören. Bittrich sah in der eigenen Offensive den größten Schwachpunkt des Teams, weil zum Beispiel Ameskamp oder Richter zwar vorne spielten, aber keine echten Stürmer sind. Doch die TSV-Offensive war alles andere als ungefährlich, 93 Treffer sprechen eine deutliche Sprache! Besonders in den Heimspielen gab Adendorf kaum etwas her, 10 Siege, 7 Remis bei keiner Niederlage sind eine beeindruckende Bilanz. Aber die 7 Remis sind vielleicht ein Grund dafür, warum es am Ende nicht für den Aufstieg oder Relegation reichte. Drei Niederlagen und vier Siege wären Nebe und Bittrich bestimmt lieber gewesen. Am Ende fehlten drei Punkte zur Relegation, trotzdem spielte der TSV eine starke Saison, wird auch in der kommenden Serie ganz vorne mitspielen. Bittrich konnte schon den einen oder anderen neuen Spieler für seinen Klub gewinnen – diesmal sind auch Stürmer dabei! Und vielleicht reicht es dann auch für das Bezirkspokal-Finale, das diesmal knapp im Halbfinale verpasst wurde.

Die Torschützen:
Schrader (16), Ameskamp (15), Heck (13), Richter (12), Sabatino, Tyralla (je 5), Neusüß (4), Hopp, V. Berisha (je 3), Ahmetovic (2), Jagsch, Peters, Reichstein, Ritter, Syrowatka (1)

Berufungen in die luenesport.de Elf der Woche:
Richter, Jagsch  , Ameskamp (je 2), Tyralla, Schrader, Ritter, Maack, Heck, Berisha (je 1)                   

Tabelle:
3. Platz, 68 Punkte, 19 Siege, 11 Remis, 4 Niederlagen, 93:44 Tore

Heimtabelle:
4. Platz: 10 Siege, 7 Remis, 0 Niederlagen, 37 Punkte, 55:17 Tore

Auswärtstabelle:
4. Platz: 9 Siege, 4 Remis, 4 Niederlagen, 31 Punkte, 38:27 Tore

Weg im Bezirkspokal:
3:1 gegen LSK II; 5:3 gegen TSV Gellersen; 5:4 beim TSV Bardowick; 6:5 beim Vastorfer SK; 1:0 gegen MTV Borstel; 1:2 gegen SV Ahlerstedt

31.05.2008

TSV Adendorf – TSV Gellersen 2:0 (1:0)
-Eine Rückrunde ohne Niederlage-

Die letzte Niederlage (2:1) des TSV Adendorf vor diesem Spiel datierte vom 17. Spieltag am 2.12.07 - Gegner war damals wie heute der TSV Gellersen. Der TSV Adendorf hatte also in seinem letzten Saisonspiel vor rd. 100 Zuschauern im Stadion Am Scharnebecker Weg etwas gut zu machen. Daneben musste der TSV Adendorf ohnehin mit mindestens 2 Toren Unterschied gewinnen und gleichzeitig auf eine Heimniederlage des TuS Bodenteich hoffen, um sich noch für die Relegationsspiele um den Aufstieg in die Bezirksoberliga zu qualifizieren. Der Gast aus Gellersen wiederum musste ebenfalls gewinnen, um sich für den Mitte Juli 2008 beginnenden LZ-Cup der besten 8 Teams im Kreis Lüneburg zu qualifizieren. Diese Ausgangskonstellation versprach trotz der subtropischen Temperaturen von 30 Grad im Schatten ein spannendes Spiel. Und so kam es auch. Der TSV Adendorf machte von Anfang an Druck und der TSV Gellersen versteckte sich keinesfalls. „Das war insgesamt ein munteres Spiel, man hat gespürt, beide Teams wollten siegen. Es war in einem sehr fairen Spiel ein verdienter Sieg von Adendorf, auch wenn Gellersen einige gute Konterchancen hatte“, so Manager Marco Bittrich, der trotz des verpassten 2.Platz (Bodenteich gewann 4:1) keinen Grund zu Trauer sieht: „Ach was, wir haben eine gute Serie hingelegt, mir war klar, Bodenteich würde sich das nicht mehr nehmen lassen.“ Tore: 1:0 Hopp nach Vorlage Schrader (25.), 2:0 Berisha nach Vorlage Heck (75.) Im Anschluss an die Begegnung feierte die Mannschaft mit ihren Fans den Abschluss der tollen Saison bis weit nach Mitternacht.

Tore : 1:0 Hopp (25.) ; 2:0 K. Berisha (75.)

TSV : Lau - Maack - Baumgarten (20. Sabatino) - Reichstein - K. Berisha - Twesten - Schrader - Syrowatka (81. Ameskamp) - Heck - Hopp (55. Neusüß) - Richter

29.05.2008

TSV Adendorf – TSV Gellersen (Samstag, 18.00)

Zwei Personalien vorweg: Kevin Ameskamp hat beim TSV zugesagt, Christoph Schrader wird nicht mehr zur Verfügung stehen. Adendorf hat noch eine Minimalchance auf die Aufstiegrelegation, zuletzt gab es einen 9:2-Kantersieg beim SV Ilmenau, Manager Marco Bittrich war begeistert: „Nach der Roten Karte gegen den SVI-Keeper war das Spiel ein Selbstgänger, obwohl wir auch in der Anfangsphase, trotz eines unnötigen Gegentreffers, die klar spielbestimmende und bessere Mannschaft waren. Am Ende war es ein lockerer Kick, wobei ich unserer Mannschaft ein Kompliment machen muss, dass sie sich bis zuletzt bemüht hat, das Ergebnis auszubauen.“ Hoffnungen auf die Relegation hat Bittrich nicht wirklich: „Eine Anspannung ist nicht zu spüren, da wir den VfL Lüneburg für nicht stark genug halten, um in Bodenteich zu bestehen. Allerdings haben wir eine ganz tolle Rückrunde gespielt und sind immerhin seit 16 Spielen ungeschlagen. Es wäre natürlich super, wenn wir das auch nach dem letzten Spieltag sagen könnten. Der VfL Lüneburg wird froh sein, wenn er die Niederlage möglichst klein halten kann und nicht am letzten Spieltag noch ein Debakel erlebt.“ Trotzdem fordert Bittrich vollen Einsatz: „Wir wollen möglichst bestes Lüneburger Team in der Bezirksliga bleiben, so dass ich auch mit einem knappen Sieg gut leben könnte. Der TSV Gellersen will sich ja noch für den LZ-Cup qualifizieren und auch wir wollen gewinnen. Es wird also kein Freundschaftsspiel werden, wobei die Spiele in dieser Saison immer knapp waren. Allerdings haben wir noch die Scharte aus dem Hinspiel aus auszuwetzen, als wir saft- und kraftlos in einem unserer schlechteren Saisonspiele 2:1 verloren haben.“

24.05.2008

SV Ilmenau - TSV Adendorf 2:9 (1:4)
-Adendorf für 1 Tag auf Platz 2-

 

Am Torverhältnis soll der Aufstieg nicht scheitern: Mit einem 9:2 (4:1)-Sieg beim SV Ilmenau übernahm der TSV Adendorf zumindest für 24 Stunden den zweiten Platz in der Fußball-Bezirksliga. Knackpunkt war die berechtigte Rote Karte gegen SVI-Torwart Warstat nach einer Notbremse gegen Ameskamp. Beckmann stellte sich zwischen die Pfosten, machte seine Sache sogar gut. Doch die Unterzahl konnte der SVI gegen die Gäste, die bis zur letzten Minute Vollgas gaben, nicht kompensieren. Doch auch bis dahin war der TSV Adendorf die spielbestimmende Mannschaft und lag völlig unnötig mit 1:0 zurück. Nach der Roten  Karten fielen die Tore fast im 10-Minuten-Takt gegen einen völlig chancenlosen Gegner, der immer wieder negativ durch Undiszipliniertheiten gegen den guten Schiedsrichter auffiel.

Tore: 1:0 Epcke (21.), 1:1 Heck (25., Foulelfmeter), 1:2 Schrader (32.), 1:3 Hopp (37.), 1:4 Ameskamp (40.), 1:5 Berisha (47.), 1:6 Heck (50.), 1:7, 1:8 Richter (53., 61.), 2:8 Voloder (65.), 2:9 Neusüß (84.)

TSV : Lau - Maack - Baumgarten (10. Ameskamp) - Reichstein - K. Berisha - Twesten (68. Ritter) - Schrader (62. Neusüß)- Syrowatka - Heck - Hopp - Richter

aus www.luenesport.de vom 22.05.08

SV Ilmenau – TSV Adendorf (Samstag, 16.00, Deutsch Evern)

Gegen Adendorf muss das Team noch einmal konzentriert auftreten, auch wenn bei den Gästen nach oben nicht mehr viel geht. „Adendorf hat eine gleichmäßig gut besetzte Truppe, in der lediglich noch ein richtig guter Stürmer fehlt, sonst wären sie wohl schon in dieser Saison wieder ganz oben dabei gewesen. Ich gehe davon aus, das Adendorf für die neue Saison im Angriff noch nachrüsten wird und dann zu den Topfavoriten gehören wird“, zollt Klose dem Gegner Respekt. Klose geht von einer hart umkämpften Partie aus: „Das wird eine verdammt schwere Kiste, zumal wir personell in großen Schwierigkeiten stecken, aber ein Punkt sollte schon drin sein. Insgeheim hoffen wir natürlich, das wir die erste Mannschaft sein könnten, die Adendorf in der Rückrunde schlägt. Weil in Melbeck Schützenfest ist, spielen wir in Deutsch Evern und da sind wir in dieser Saison noch ungeschlagen - so soll es denn auch bleiben!“

Neben den Langzeitverletzten Bruns, Richter, Drewes, Wagner, Popov und R.Khan, fehlen jetzt auch noch Pottel und Taubhorn (beide im Urlaub). „Köllmann und Beckmann (Bundeswehr-Übung) stehen nur zur Verfügung, weil Adendorf kurzfristig bereit war, das Spiel zu verlegen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle mal bei meinem Kollegen Lothar Nebe recht herzlich bedanken.“

aus www.luenesport.de vom 17.05.08

TSV Adendorf – MTV Treubund II 1:1 (0:0)

Adendorfs Abteilungsleiter Marco Bittrich stellt ernüchternd fest: "Wir sind raus aus dem Rennen! Aber jetzt herrscht Klarheit, und wenn man ehrlich ist, dann hatten wir heute auch nicht Bezirksoberliga-Niveau. Wir haben zwar 15 Spiele in Folge nicht verloren, aber vorne haben wir mangels gelernter Stürmer einfach nicht genügend Qualität. Unsere beiden Notstürmer Richter und Ameskamp hatten heute nur eine einzige Torchance, das sagt viel aus." Der Manager sah kein gutes Spiel: "Es war von uns eine nervöse und zerfahrene Partie, wir konnten dem Derby nie unseren Stempel aufdrücken. Auch nach der Führung wurden wir nicht ruhiger. Der MTV hat mit einer Spitze gespielt, war ganz schön destruktiv, stand hinten aber gut. Und als sie nach unserer Führung den Libero aufgelöst haben, da wurde bei uns einmal gepennt - und schon war der Ball drin." Der TSV ging in der 58. Minute durch einen Fernschuss von Heck aus 20 Metern in Führung - der Ball rutschte dem Gästetorwart auf dem nassen Boden durch die Hosenträger. In der 85. Minute leistete sich Adendorf in der Defensive gleich mehrere Schnitzer, Krüger bedankte sich und haute die Kugel aus kurzer Distanz in die Maschen.

Tore: 1:0 Heck (58.), 1:1 Krüger (85.),

TSV : Lau - Maack - Baumgartner - Syrowatka - Reichstein - Sabatino (71. Twesten) -  Baumgartner - K. Berisha (46. Schrader) - Richter - Heck - Ameskamp (78. Seidemann)

aus www.luenesport.de vom 15.05.08

TSV Adendorf – MTV Treubund II (Samstag, 17.00)

Der TSV hat noch 3 Spiele, 2 Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 2, Manager Marco Bittrich spürt neue Emotionen im Klub: „Sicherlich haben wir noch theoretische Chancen auf den Relegationsplatz 2, wobei wir das Geschehen nicht selbst in der Hand haben und auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen müssen. Trotzdem muss ich zugeben, dass die Spannung in der Mannschaft und im Umfeld wieder gestiegen ist.“ Doch Bittrich will keinen unnötigen Druck aufkommen lassen: „Wenn man realistisch ist, haben Bodenteich und Vastorf die besten Ausgangschancen, wobei Bodenteich das vermeintlich leichteste Restprogramm hat. Außerdem müssen wir selbst noch unsere 3 ausstehenden Spiele gewinnen, was bei 3 Ortsderbys sicherlich auch keine Selbstverständlichkeit ist.“ Im Derby gegen den MTV geht es für beide Teams um eine Menge, denn die Gäste wollen noch den Ligaerhalt schaffen. „Der MTV steht meines Erachtens auf einem Tabellenplatz, der nicht das wahre Leistungsvermögen der Mannschaft widerspiegelt. Ich kann mich noch sehr gut an das Hinspiel erinnern, das wir nur knapp mit 1:0 gewinnen konnten. Ferner ist noch fraglich, wie viele Leihgaben die 1. Mannschaft abstellen wird. Obwohl ich von einem Sieg ausgehe, wird das Spiel kein Selbstgänger werden.“ Gefahr, dass der TSV ins offene Messer läuft, sieht Bittrich nicht: „Wir sind jetzt seit 14 Spielen in Folge ungeschlagen und brauchen uns sicherlich nicht vor dem MTV II zu verstecken. Allerdings werden wir mit Sicherheit keinen "Hurra-Fußball" spielen. Die Mannschaft hat in dieser Serie auch schon oft bewiesen, dass sie Geduld hat und wir ein Spiel auch in den letzten 5 Minuten entscheiden können.

Eike Twesten ist nach dem Ablauf seiner Rotsperre wieder spielberechtigt, Terence Jagsch fällt nach seinem Kreuzbandriss lange aus. „Terence geht es den Umständen entsprechend. Eine Operation kann leider, wie bei solchen Verletzungen üblich, erst in den nächsten 4 bis 6 Wochen erfolgen. Wir drücken alle die Daumen, dass die Operation gut verläuft und er noch zum Ende der kommenden Hinrunde wieder eingesetzt werden kann.“

12.05.08

Relegation zur Bezirksoberliga

Die jeweils Ersten der 4 Bezirksligastaffeln steigen direkt in die Bezirksoberliga. Die vier Tabellenzweiten machen ein Relegationsspiel, wobei die beiden Sieger des ersten Relegationsspiels den 5. Aufsteiger zur Bezirksoberliga ermitteln.

Pl.  BL 1 Sp g u v Torverh. Diff. Pkt.
1 Emmendorf 31 23 4 4 97:30 +67 73   
 
2 Vastorf 31 19 6 6 83:31 +52 63   
3 Bodenteich 31 19 5 7 87:45 +42 62   
4 Adendorf 31 17 10 4 81:41 +40 61   
5 Bienenbüttel 31 17 5 9 68:52 +16 56   
Pl.  BL 3 Sp g u v Torverh. Diff. Pkt.
1 Osterholz 2 27 20 1 6 82:38 +44 61   
 
2 Etelsen 26 18 2 6 76:40 +36 56   
3 Sittensen 27 16 3 8 66:33 +33 51   
4 Lilienthal 27 13 8 6 54:30 +24 47   
5 Tarmstedt 27 13 8 6 49:45 +4 47   
Pl.  BL 2 Sp g u v Torverh. Diff. Pkt.
1 Jesteburg 27 17 4 6 61:33 +28 55   
 
2 G. Walsrode 27 16 4 7 60:32 +28 52   
3 Hittfeld 27 14 7 6 48:36 +12 49   
4 Winsen/Luhe 27 14 4 9 54:38 +16 46   
5  MTV Soltau 27 13 6 8 54:38 +16 45   
Pl.  BL 4 Sp g u v Torverh. Diff. Pkt.
1 Lamstedt 27 18 2 7 68:40 +28 56   
 
2 Bokel 27 16 5 6 62:41 +21 53   
3 Oldendorf 27 15 4 8 64:45 +19 49   
4 Ahlerstedt 2 27 16 1 10 65:55 +10 49   
5 Sievern 27 15 0 12 71:47 +24 45   
aus www.luenesport.de vom 07.05.08

TSV Adendorf - TSV Radbruch 7:1 (4:0)

TSV Manager Marco Bittrich wollte einen Kantersieg, bekam diesen wie gewünscht präsentiert. In der 26. Minute prallte Terence Jagsch mit dem Radbruch Torwart zusammen, bediente aber noch Reichstein, der zum 1:0 abschloss. Allerdings verletzte sich Jagsch am Knie, musste ins Krankenhaus - luenesport.de wünscht alles erdenklich Gute! Ameskamp schloss in der 27. Minute ein Solo zum 2:0 ab, Sabatino erhöhte nach Zuspiel von Hopp in der 32. Minute auf 3:0, Hopp ließ in der 40. Minute gar das 4:0 folgen. In der 71. Minute passte Ameskamp zu Heck, der traf zum 5:1, ehe Saffran in der 85. Minute der Ehrentreffer per Strafstoß für Radbruch gelang. Doch Heck (87./Foulelfmeter) und Hopp (90.) ließen zwei weitere Adendorfer Treffer folgen. "Das war eine eindeutige Geschichte, in der 2. Halbzeit haben wie es verpasst noch mehr Treffer zu landen. Aber wir haben so gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten, Druck ausgeübt, den Abschluss gesucht - wir sind alle hoch zufrieden", lobt Bittrich. Bester Mann im Adendorfer Dress war Marcel Syrowatka, der im defensive Mittelfeld alles im Griff hatte. "Wir haben einen zweistelligen Sieg verpasst", sagte  Adendorfs Trainer Lothar Nebe.

Tore: 1:0 Reichstein (26.), 2:0 Ameskamp (27.), 3:0 Sabatino (32.), 4:0 Hopp (40.), 5:0 Heck (71.), 5:1 Saffran (85., Foulelfmeter), 6:1 Heck (87. Foulelfmeter), 7:1 Hopp (90.)


TSV : Lau - Maack - Jagsch (26. Hopp) - Syrowatka - Reichstein (78. Ritter) - Sabatino -  Baumgartner - K. Berisha (46. Heck) - Richter - Neusüß - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 07.05.08

TSV Adendorf - TSV Radbruch
Mittwoch, den 07.05. um 19 Uhr

Adendorf-Manager Marco Bittrich gibt eine klare Parole aus: "Wir wollen Radbruch klar schlagen, ich möchte einen deutlichen Sieg haben, denn auch das Torverhältnis kann wichtig sein. Wenn wir noch den 2. Platz erreichen wollen, müssen wir aus den letzten vier Spielen 12 Punkte holen. Radbruch ist abgestiegen, mal sehen, wie leicht sie es uns machen." Bittrich fordert einen Sturmlauf: "Wir wollten das Spiel umlegen, aber Radbruch wollte das nicht - noch ein Motivationsgrund mehr. Wir werden Druck machen, sie sofort attackieren und schnell zum Torabschluss kommen." Heck (Grippe) fehlt, hinter Schrader steht ein Fragezeichen.

03.05.08

TSV Adendorf - Lüneburger SV 1:0 (0:0)
-Last Minute Tor von Schrader brachte den Sieg-

Einen letztendlich verdienten aber in letzter Minute doch glücklichen 1:0 Heimsieg konnte der TSV Adendorf im ersten von 4 Heimspielen gegen die abstiegsbedrohte LSV verbuchen. Damit bleibt der TSV Adendorf im Rennen um den Relegationsplatz 2, der zu Aufstiegsspielen zur Bezirksoberliga berechtigt. Gegen einen bravourös kämpfenden Gegner hatte der TSV Adendorf zwar gut und gerne 90% der Spielanteile und ein Eckenverhältnis von 12:0, unter dem Strich wurde aber aus der Überlegenheit kein Kapital geschlagen. Die bemühte Adendorfer Mannschaft spielte zu oft durch die Mitte und passte sich der Tempoverschleppung des mit Mann und Maus verteidigenden Gegners an. Nach einer höhepunktarmen 1. Halbzeit setzte sich das Geschehen in der 2. Halbzeit fort. Erst in der 88. Minute die erste Aufregung, als der erneut starke Libero Wilko Maack sich bei einem Angriff mit einschaltete und aus elf Metern nur die Unterkante der Latte traf. Der in der 81. Minute eingewechselte Christoph Schrader wurde dann zum Matchwinner, als er in der 91. Minute einen vom Torwart zu kurz abgewehrten Ball aus kurzer Entfernung in die Maschen drosch.

Tor : 1:0 Schrader (90.+1)

TSV : Lau - Maack - Jagsch - Syrowatka (81. Schrader) - Reichstein - Sabatino -  Hopp - K. Berisha (70. Baumgartner) - Richter (73. Neusüß) - Heck - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 01.05.08

TSV Adendorf – Lüneburger SV (Samstag, 17.00)

Der TSV Adendorf kam in Barum nicht über ein Unentschieden hinaus, da die anderen Teams von oben auch nicht besonders glänzten schmerzte das 1:1 umso mehr. Manager Marco Bittrich hat das Spiel verdaut: „Die Enttäuschung über das Ergebnis hielt sich in Grenzen, da die Mannschaft bis zur letzten Minute gefightet hat und den Sieg noch erzwingen wollte. Jedoch hat sich die Mannschaft nach Bekanntwerden der Ergebnisse aus Vastorf und Bodenteich schon sehr geärgert. Nach diesem Spieltag ist nun auch klar, dass wir auf Platz 2 keine reelle Chance mehr haben, auch wenn wir in den letzten 5 Spielen 4 Mal zu Hause antreten dürfen. Da die Mannschaft aber im wesentlichen zusammenbleibt, will sie gemeinsam im nächsten Jahr einen neuen Anlauf starten.“ Doch warum reicht es in solchen Spiel nicht zu einem Sieg? „Barum hat auf einem sehr kleinen Platz gespielt und die Bälle lang nach vorne gebolzt. Vom Fußballspielen konnte da keine Rede sein. Gerade gegen so destruktive Gegner haben wir insbesondere auswärts große Schwierigkeiten. Dazu gesellte sich, dass wir auch klarste Torchancen wieder einmal nicht nutzen konnten. Uns fehlte in dieser Saison einfach ein Stürmer.“ Gegen die LSV soll der erste von vier möglichen Heimsiegen her: „Die LSV steht einen Punkt über dem Strich und hat in dieser Saison immer mal wieder für überraschende Ergebnisse in die eine und in die andere Richtung gesorgt. Beachtlich ist zudem, dass sie auswärts mehr Punkte geholt hat, als zu Hause. Da schon das Hinspiel (1:0 für uns) denkbar knapp ausging, wird es wohl wieder ein enges Ergebnis, wobei ich natürlich fest von einem Heimsieg ausgehe. Wir müssen den Gegner einfach permanent unter Druck setzen und in Bewegung halten, dann müssten wir schon aufgrund der besseren Fitness das Spiel gewinnen können.“ Hinter dem Einsatz von Christoph Schrader, der schon die letzten Spiele ausfiel, steht auch in dieser Begegnung ein Fragezeichen. Ebenso ist Heiko Ritter noch verletzt.

aus www.luenesport.de vom 26.04.08

MTV Barum – TSV Adendorf 1:1 (0:0)

Dieses Ergebnis wird dem TSV vielleicht noch Magenschmerzen bereiten! "Das 1:1 ist natürlich ärgerlich, gerade, weil Vastorf und Bodenteich auch nur einen Punkt geholt hat. Aber es ist ein fast leistungsgerechtes Remis, weil wir uns nicht genügend Torchancen erarbeiten haben. Aber immerhin sind wir jetzt seit 12 Spielen ungeschlagen, da gibt es keinen Grund, dass wir auf der heutigen Mannschaftsfeier bei unseren Trainer schlechte Laune haben." Adendorf ging in der 46. Minute durch Ameskamp in Führung, der nach einem Querpass durch Heck nur noch aus einen Meter einschieben brauchte. In der 50. Minute hätte Adendorf den Sack zumachen können, Neusüß lief allein auf das Barumer Tor zu, aber der Ball versprang. In der 75. Minute sprang TSV-Spieler Hopp der Ball im Strafraum unglücklich an den Arm, Nehrlich traf per Elfmeter zum 1:1. In der 85. Minute noch eine dicke Möglichkeit für Adendorf, Maack war im Strafraum gefoult worden, doch Heck verschoss den fälligen Foulelfmeter. "Es war ein temporeiches Spiel, in dem beide Teams Chancen hatten. Barum hat viel mit langen Bällen gearbeitet, gut gekämpft, sich dadurch den Punkt verdient."

 

Tore : 1:0 Ameskamp (46.), 1:1 Nehrlich (75./HE)

TSV : Lau - Maack - Jagsch - Baumgartner - Reichstein - Sabatino (52. Syrowatka) - Neusüß (52. Hopp) - K. Berisha - Richter - Heck - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 24.04.08

MTV Barum – TSV Adendorf (Samstag, 17.00)

Der TSV setzte sich gegen Bienenbüttel durch, Marco Bittrich sah eine gute Partie: „Die Einstellung der gesamten Mannschaft war toll, man hat gemerkt, dass wir unbedingt gewinnen wollten. Trotz der Ausfälle von Schrader, Twesten und Hopp hat sich die Mannschaft davon nicht beeindrucken lassen.“ Durch diesen Erfolg hat Adendorf den Aufstiegskampf neu entfacht: „ Trainer Lothar Nebe hatte ja zu Beginn der Rückrunde ausgegeben, kein Spiel verlieren zu wollen. 11 Mal hat das jetzt geklappt, langsam glaube ich an Lothar "hellseherische Fähigkeiten". Spaß beiseite: Nur wenn wir aus den letzten 6 Spielen noch mindestens 16 Punkte holen, haben wir wohl noch eine kleine Chance auf Platz 2. Auch wenn wir den 2. Platz nicht erreichen sollten, würde ich mir wünschen, dass sich alle Spieler weiter so reinknien, um die dann trotzdem immer noch tolle Saison nicht zu entwerten.“ Das Hinspiel gegen Barum war ein glatter Gang, doch die Hausherren sind heimstark: „Das Hinspiel haben wir 7:2 gewonnen, wobei es lange Zeit deutlich knapper war, als es das Endergebnis aussagt. Barum steht zwar zur Zeit auf Platz 7, hat aber noch 2 bzw. 3 Spiele weniger ausgetragen, als zum Beispiel Bienenbüttel oder Ilmenau. Die Stärke liegt bei denen sicherlich in den Heimspielen, da dort immerhin 26 Punkte geholt wurden. Wir wollen das Spiel aber gewinnen, schon um Lothars Vorgaben (keine Niederlage mehr in der Rückrunde) zu erfüllen. Vielleicht gelingt uns ja sogar ein Dreier, dann wir die Mannschaftsfeier bei Lothar im Anschluss an das Spiel sicherlich noch feucht-fröhlicher.“ Unterdessen laufen die Gespräche für die kommende Serie, es geht voran, doch alle Namen will Bittrich nicht nennen: „Wir sind jetzt mit den Spielergesprächen bis auf Baumgartner, Schrader und Ameskamp – hier hat sich noch kein Termin ergeben, der soll in Kürze aber stattfinden – durch. Alle anderen Spieler haben ihr Bleiben zugesagt, so dass wir maximal drei bis vier Spieler benötigen. Hiervon haben wir schon zwei höherklassige Spieler für uns gewinnen können.“

 

aus www.luenesport.de vom 19.04.08

TSV Adendorf – TSV Bienenbüttel 2:0 (2:0)
-Verdienter Sieg im Spitzenspiel-

Der TSV Adendorf hat seine letzte Chance im Kampf um die vorderen Plätze genutzt, siegte völlig verdient gegen den TSV Bienenbüttel. Adendorf trat ohne Schrader (Schulter) an, dafür glänze Wilko Maack als Libero, Timm Sabatino meldete Bienenbüttels Junk völlig ab, der keine einzige hochkarätige Torchance hatte. Bereits in der 8. Minute fiel das 1:0: Ameskamp setzte sich im Strafraum durch, wurde gelegt - Elfmeter! David Heck blieb cool, traf zur Führung. In der 25. Minute flankte Richter in den Strafraum, Neusüß köpfte den Ball im Hechtsprung in die Maschen - 2:0. In der 30. Minute trafen die Gäste nur den Außenpfosten aus 20 Metern, doch das war die einzige Chance.
Im 2. Durchgang hatte Adendorf dicke Chancen, Heck haute den Ball in der 66. Minute an die Unterkante der Latte, Richter scheiterte in der 78. Minute aus 10 Metern, in der 81. Minute versiebte Ameskamp aus 8 Metern, in der 80. Minute wurde den Hausherren ein weiterer Strafstoß, des aber sonst sehr starken Schiedsrichtergespanns, versagt, Seidemann war klar gelegt worden. TSV-Manager Marco Bittrich ist zufrieden: "Bienenbüttel hat 15 Minuten Dampf gemacht, den Rest der Spielzeit waren wir am Drücker. Die Partie hätte auch 6:2 ausgehen können, Bienenbüttel hat von Minute zu Minute konditionell abgebaut, war ab der 70. Minute völlig platt. Da hatten wir fast Chancen im Minutentakt und hätten das Ergebnis noch höher schrauben können."

Tore : 1:0 Heck (8./FE), 2:0 Neusüß (25.)

TSV : Lau - Maack - Jagsch - Baumgartner - Reichstein - Sabatino - Neusüß (80. Seidemann) - K. Berisha (61. Syrowatka) - Richter - Heck - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 17.04.08

TSV Adendorf – TSV Bienenbüttel (Samstag, 17.00 Uhr)

Adendorf siegte mit 1:0 in Küsten, Manager Marco Bittrich sah einen verdienten Sieg, aber auch die gleiche Schwäche seines Teams: „Das Spiel lief eigentlich wie immer, wir hatten 70-80 Prozent der Spielanteile, ohne zu hundertprozentigen Torchancen zu kommen. An diesem Tag hatten wir aber das Glück des Tüchtigen und konnten das entscheidende Tor erzielen.“ Jetzt kommt Bienenbüttel, Bittrich wundert es nicht, dass die Mannschaft zuletzt gegen die LSV verlor: „Der TSV Bienenbüttel ging als der TOP-Favorit in dieser Saison an den Start und konnte diese Erwartungen zumindest in der Vorrunde voll erfüllen. Die Mannschaft stand nach 17 Spieltagen immerhin auf Platz 1, also noch vor dem jetzt unangefochtenen Spitzenreiter SV Emmendorf. Aber wie in der letzten Serie kam dann der Einbruch in der Rückrunde, was mich persönlich aber nicht überrascht hat. Zudem ist der Gast immer wieder für eine Schlagzeile gut. Mehr möchte ich zu dieser Mannschaft nicht sagen …“ Gut drauf ist derzeit Karsten Neusüß, der zuletzt einige wichtige Treffer erzielen konnte. „Karsten ist einer unserer Routiniers. Leider kann er beruflich nicht mehr so viel trainieren, so dass er meist über die Jokerrolle in dieser Saison nicht hinauskam. Er ist aber sowohl menschlich als auch sportlich ein toller Typ, der für unsere Mannschaft ganz wichtig ist, nicht nur durch die beiden last-minute-Tore gegen Emmendorf und Küsten.“ Gegen Küsten flog Eike Twesten nach dem Spiel vom Platz, Bittrich ist noch sauer – aber nicht auf Twesten: „Verärgert bin ich über Kevin Ameskamp, der diese Situation erst heraufbeschworen hat und dann sogar noch einen Mitspieler, der ihm nur beistehen wollte, in seinen Disput mit seinem Gegenspieler hineinzieht. Nach dem Schlusspfiff und Sieg – völlig amateurhaft.“ Personell gibt es einen Engpass: „Eike Twesten wird ausfallen und Viktor Hopp ist verhindert. Zudem wird wohl auch für Timm Sabatino ein Einsatz noch zu früh kommen, so dass wir den Kader mit Oldie Harald Breese und Enrico Seidenmann aus der 2. Herren ergänzen werden.“

aus www.luenesport.de vom 13.04.08

SV Küsten – TSV Adendorf 0:1 (0:0)
-TSV Adendorf auch im 10. Rückrundenspiel ungeschlagen-

Küsten stand hinten drin, der TSV rannte gegen eine Betonwand an. „Wir hatten bestimmt 80 Prozent Spielanteile, Küsten hat nach vorne gar nichts gemacht. Nur 10 Minuten nach der Pause war eine Art Angriffsspiel zu sehen, danach war aber auch wieder vorbei. Und trotzdem mussten wir so lange warten, keiner von uns hat mehr an einen Sieg geglaubt, zum Glück hat es ja doch noch geklappt“, so Adendorfs Marco Bittrich. Das Tor des Tages fiel in der 88. Minute durch einen Kopfball von Neusüß, Ameskamp hatte den Eckball in die Mitte geschlagen. Bitter für den TSV: Nach dem Schlusspfiff sah Twesten die Rote Karte, für Bittrich eine unverständliche Entscheidung : „Kevin Ameskamp und ein Küstener hatten sich in der Wolle, Eike Twesten wollte schlichten, ein Küstener fällt zu Boden und der Schiri zeigt dafür "die Rote Karte", so eine Entscheidung kann man nicht verstehen!“

Tor : 0:1 Neusüß (88.)

TSV : Lau - Maack - Jagsch - Baumgartner - Reichstein - Schrader - K. Berisha (63. Syrowatka) - Richter - Hopp (61. Neusüß) - Heck (70. Twesten) - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 03.04.08

SV Küsten – TSV Adendorf (Sonntag, 15.00)

Der Aufstiegskampf ist für den TSV gelaufen, Manager Marco Bittrich sieht trotzdem viel Positives: „Wir haben nach wie vor das Ziel, in der Rückrunde kein Spiel zu verlieren. An den ersten 9 Rückenrundenspieltagen hat das ja sehr gut geklappt, auch wenn ich mir mehr Siege als Unentschieden gewünscht hätte. Vielleicht gelingt es uns ja noch, ein bis zwei Plätze gut zu machen.“ Wäre vielleicht mehr drin gewesen? „Das ist schwer zu sagen. Ich glaube nicht, dass wir mit unserem kleinen Kader und den privaten oder beruflichen Umständen einiger Spieler tatsächlich hätten mehr erreichen können. Wir haben sicherlich viele Punkte liegengelassen, aber auf der anderen Seite auch Punkte glücklich geholt (z.B. in Vastorf und in Ebstorf). Lothar Nebe und ich haben das Ziel "obere Drittel" bereits vor der Saison als realistisch eingeschätzt, was sich jetzt bestätigt.“ Spielmacher Timm Sabatino fehlt seit einigen Spielen, Bittrich baut weiterhin auf den Techniker: „Timm hat leider immer das Pech, sich vor wichtigen Spielen zu verletzten, was uns natürlich erheblich schwächt. Aber er ist ein ganz wichtiger Bestandteil der Mannschaft und organisiert enorm viel auch im Umfeld. Um Timm herum wollen wir nächstes Jahr unser Team sinnvoll verstärken.“ Küsten wird kein leichter Gang, Bittrich geht von einem Kraftakt aus: „Küsten wird sicherlich viel Druck machen und versuchen, seine Chance nutzen, den Abstand auf die Nichtabstiegsplätze zu vergrößern. Die letzten Ergebnisse (u.a. letzten Sonntag 5:2 bei der LSV) deuten an, dass die Mannschaft sich gegen den Abstieg wehren will. Insofern wird das für uns kein leichtes Spiel werden. Wenzel Nemetschek ist Küstens bester Mann. Der Stürmer war bereits in den letzten Jahren überdurchschnittlich gut und findet (leider) so langsam zu alter Stärke zurück.“ Personell schaut es nicht so gut aus: „Der Einsatz von Timm Sabatino ist ebenso fraglich, wie der von Wilko Maack und Heiko Ritter. John-Edgar Tyralla steht ohnehin nicht zur Verfügung, so dass wir erneut nur mit einem 16er Kader anreisen werden.“

06.04.2008

TSV Adendorf - TuS Woltersdorf 3:3 (1:2)
-Gerechte Punkteteilung-

Obwohl der TSV Adendorf auch im 9. Pflichtspiel in Folge ungeschlagen blieb, konnte sich hierüber niemand beim TSV freuen. Der TSV beklagte zudem die Ausfälle von Tyralla, Sabatino, Maack und Ritter, was aber keine Ausrede für die wenig überzeugende Leistung sein darf, obwohl das flotte Spiel gut begann und der TSV in den ersten 15. Minuten Ball und Gegner laufen ließ. Danach kam der Gast aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg immer besser ins Spiel und ging folgerichtig in der 24. min. durch Michalewicz in Führung, der aus kurzer Entfernung einnetzte. Fast postwendend konnte der TSV aber durch Schrader (26. min.) ausgleichen, der eine Hereingabe von Heck aus 2 Metern verwertete. In der Folgezeit bestimmt die Gastmannschaft das Geschehen und war in jeder Situation immer einen Schritt schneller. Das wurde sogar noch vor der Pause mit dem 1:2 durch Schwan belohnt, bei dem die gesamte Verteidigung nicht gut aussah.
In der 2. Halbzeit begann der TSV Adendorfer aggressiver zu Werke zu gehen und kam schnell zum 2:2 Ausgleichtreffer (47. min.). David Heck verwandelte einen an Kevin Ameskamp verursachten Foulelfmeter sicher. In der 60. min. ging der TSV Adendorf dann sogar mit 3:2 in Führung. Eine Ecke von Heck verlängerte Schrader auf den jungen Richter, der für die Führung aus kurzer Distanz sorgte. In der Folgezeit berannte der TSV Adendorf das Woltersdorfer Tor und kam zu diversen Chancen, die ungenutzt blieben. So sorgte dann einer der wenigen Entlastungsangriffe der Gäste für das 3:3, als Techand aus 2 Meter abstaubte (70.). Obwohl der TSV Adendorf in der Schlussphase noch mehrere Großchancen hatte (2 x klärte der Gast auf der Linie) waren aber auch immer wieder Konter blitzgefährlich. Letztendlich trennten sich beide Mannschaften mit einem leistungsgerechten Remis.

Tore : 0:1 Michalewicz (24.) ; 1:1 Schrader (26.); 1:2 Schwan (42.) ; 2:2 Heck (FE/47.) ; 3:2 Richter (60.) ; 3:3 Techand (70.)

TSV : Lau - Jagsch - Baumgartner - Reichstein - Twesten (60. Breese) - Syrowatka (79. Neusüß) - Richter - Hopp - Heck - Schrader - Ameskamp (70. K. Berisha)

aus www.luenesport.de vom 03.04.08

TSV Adendorf – TuS Woltersdorf (Sonntag, 15.00)

Der TSV holte ein 3:3 in Emmendorf, Freude wollte darüber jedoch nicht aufkommen: „Die Mannschaft war natürlich enttäuscht über das Ergebnis, da wir die eindeutig bessere Mannschaft waren und den Sieg verdient hatten. Aber im Fußball zählen ja leider nur einmal die Tore. Ich glaube nicht, dass uns das Ergebnis zurückwerfen wird, zumal wir sehr engagiert gespielt haben und dieses eher Hoffnungen für das Restprogramm gibt“, so Manager Marco Bittrich. Und so ganz hat Adendorf die Saison noch nicht abgehakt: „Wir glauben nicht, dass die Serie schon gelaufen ist, da die Mannschaften, die noch vor uns stehen, alle noch gegeneinander spielen müssen. Also haben wir die Hoffnung auf Platz 2 noch nicht begraben. Wir werden alles geben, gegen Woltersdorf erwarte ich einen klaren Heimsieg.“ Doch es ist nicht alles bunt: „Mich ärgert die Ungeduld mancher Spieler, die kritisieren, dass wir mit unseren Spielergesprächen für den "Altbestand" erst in der kommenden Woche beginnen. Wenn es nach den Spielern geht, würden die Gespräche für die kommende Saison bereits in der Winterpause beginnen und Ende Juni enden. Das mag zwar etwas übertrieben dargestellt sein, was ich jedoch damit sagen will ist folgendes : Wenn sich ein Spieler bei uns wohl fühlt, dann ist es doch fast egal, zu welchem Zeitpunkt ein Gespräch stattfindet. Im umgekehrten Fall sind die Zeiten im Lüneburger Fußball längst vorbei, in denen Vereine ihren Spielern "erhöhtes Schmerzensgeld" für ein Verbleiben gezahlt haben.“ Das Gesicht des Kaders soll sich weiter verändern: „Wir wollen den Stamm halten und den Kader mit jungen und leistungsbereiten talentierten Spielern ergänzen, und dann einen neuen Anlauf für den Aufstieg in die Bezirksoberliga unternehmen. Aus diesem Grund scoutet Co-Trainer Henni Brenke seit Wochen auf fremden Plätzen, angefangen von der Kreisliga bis hin zur Bezirksoberliga.“ Timm Sabatino fällt noch verletzt aus. Ebenso ist der Einsatz von Marcel Syrowatka (verletzt) und Oliver Baumgartner (Konfirmation in der Familie) fraglich.

30.03.2008

SV Emmendorf - TSV Adendorf 3:3 (2:2)
-Ärgerliches Unentschieden-

Gegen den unangefochtenen Spitzenreiter der Bezirksliga standen die Vorzeichen mit den Ausfällen von Sabatino, Syrowatka, Twesten und zuerst auch Maack nicht gut. Trotzdem war unsere Mannschaft gegenüber dem Ahlerstedt-Pokalspiel nicht wieder zu erkennen und spielte von der ersten Minute mit Leidenschaft und Biss. Auch gleich die erste Minute hatte es in sich. Kevin Ameskamp setzte sich im Strafraum durch und verzog aus spitzem Winkel nur um Haaresbreite. Die rund 300 Zuschauer in Emmendorf sahen dann ein flottes Bezirkligaspiel, wobei der Rückenwind den Gastgeber in der 1. Halbzeit ein ums andere Mal half, um zu gefährlichen Aktionen zu kommen. In der 5. Minute setzte Kushtrim Berisha Viktor Hopp mustergültig ein, der vom nicht immer sicher wirkenden Emmendorfer Schlussmann nur durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden konnte. Den unstrittigen Strafstoß versenke David Heck unhaltbar zum 1:0  Die Führung hielt leider nicht lange, da der ansonsten starke Baumgartner einmal nicht eng genug bei Silbermann stand, der Winter gekonnt frei spielte und der dann zum 1:1 ausglich (21.). Nur eine Minute später vertändelte der als Libero eingesprungene John-Edgar Tyralla den Ball völlig unbedrängt, schon stand es 2:1 durch den ansonsten völlig abgemeldeten B. Silbermann für den favorisierten Gastgeber. Doch der TSV Adendorf bäumte sich vor der Pause noch einmal auf. Ein schön vorgetragener Angriff über die Außenbahn verwertete Kevin Ameskamp aus kurzer Entfernung zum 2:2 Pausenstand (37.).

In der 2. Halbzeit ließen bei den Gastgebern die Kräfte von Minute zu Minute nach und es schien nur eine Frage der Zeit, wann der TSV Adendorf in Führung gehen sollte. Doch eine Vielzahl kleiner Chancen wurden nicht genutzt. Um so überraschender dann die erneute Führung der Emmendorfer. Ein Eckball flog an Freund und Feind vorbei, wobei alle TSV Spieler keine Reaktion zeigten. Der Emmendorfer Winter schaltete am schnellsten und köpfte aus 3 Meter Entfernung ein (65.). Nun setzte Trainer Nebe alles auf eine Karte und wechselte mit Neusüß und Ritter noch einmal aus, nach dem zuvor bereits Wilko Maack für den entkräfteten Tyralla eingewechselt wurde. Das Risiko wurde belohnt und beide Joker stachen. Heiko Ritter setzte einem Ball an der Strafraumgrenze nach und gewann auch noch den Zweikampf, um den freistehenden Neusüß zu bedienen. Dieser schlenzte den Ball flach aus 16 Metern zum 3:3 ins Eck (78.). In den letzten 15 Minuten mit Nachspielzeit berannten die Adendorfer Spieler das Emmendorfer Tor, ohne dass der Ball noch einmal reingehen wollte. Nach dem Schlusspfiff waren die Adendorfer Spieler zwar maßlos über zwei verschenkte Punkte enttäuscht, wobei sie eine tolle Moral bewiesen haben, da zwei Mal ein Rückstand aufgeholt wurde. Damit bleibt der TSV Adendorf auch im 8. Punktspiel in Folge ungeschlagen.

Am nächsten Sonntag empfängt der TSV Adendorf um 15 Uhr den TuS Woltersdorf im Stadion am Scharnebecker Weg. Hier gilt es, die 4:0 Auswärtsschlappe im Hinspiel auszuwetzen. Mit der Einstellung von heute, sollte dieses aber gelingen.

Tore :  1:0 Heck (5. FE) ; 1:1 (21. Winter); 1:2 (22. B. Silbermann); 2:2 (37. Ameskamp); 3:2 (65. Winter); 3:3 (78. Neusüß)

TSV : Lau - Tyralla (68. Maack) - Baumgartner - Reichstein (75. Neusüß) - Jagsch - Berisha (75. Ritter) - Richter - Hopp - Heck - Schrader - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 27.03.08

SV Emmendorf – TSV Adendorf (Sonntag, 15.00)

TSV-Manager Bittrich freut sich auf die Partie: „Das wird ein ganz spannendes Spiel, was folgende Statistik zeigt : Obwohl wir bei einem Spiel Rückstand in der Rückenrundentabelle Platz 3 belegen, ist uns der Gastgeber auch hier bei gleicher Anzahl der Spiele 3 Punkte voraus. In der Heimbilanz ist Emmendorf bei einer Niederlage aus 11 Spielen unangefochten auf Platz 1, wir in der Auswärtstabelle hinter Emmendorf auf Platz 2. Die Vorzeichen sprechen daher für ein echtes Spitzenspiel.“ Schon im Hinspiel ging es mächtig zur Sache: „Wir hatten 70 Prozent Spielanteile, lagen aber in der 2. Halbzeit trotzdem nach zwei Unachtsamkeit mit 0:2 zurück und konnten nur noch mit einer Energieleistung in den letzten 10 Minuten ein Remis erreichen. Emmendorf braucht in dieser Serie einfach weniger Chancen als die restlichen Teams, um zum Erfolg zu kommen und steht deshalb auch zu Recht unangefochten auf Platz 1.“ Sollte Adendorf verlieren, könnte die Luft raus sein, nur noch „Testspiele“ drohen, Bittrich redet Klartext. „ Wir gehen mit gemischten Gefühlen in die Partie, weil es für uns quasi schon ein Endspiel ist. Ich hoffe, dass dieses die Mannschaft nicht wieder dermaßen blockiert ist, wie am Ostermontag beim Bezirkspokalhalbfinale gegen Ahlerstedt, als alle Spieler – vor allem in der 1. Halbzeit- wie gelähmt wirkten. Allerdings zeigte das Spiel gegen Ahlerstedt auch klar die Grenzen von vielen Spielern bei uns auf, die einfach nicht das Tempo des Bezirksoberligisten mitgehen konnten. Dieses gilt vor allem für die Spieler, die beruflich nur einmal die Woche trainieren können oder länger verletzt waren. Aber es waren auch technische und taktische Qualitätsunterschiede erkennbar. Insofern würde – auch wenn es Trainer und Mannschaft nicht hören wollen – aus meiner Sicht ein Aufstieg ein Jahr zu früh kommen.“ Adendorf fährt mit Respekt zum Auswärtsspiel: „Emmendorf hat zwei bis drei überdurchschnittlich gute Spieler in seinen Reihen, die auch höherklassige Mannschaften bereichern würden. Dazu kommen viele durchschnittliche Spieler, die aber hervorragend in das eingespielte Team passen. In der Breite sind wir meines Erachtens zwar stärker besetzt als Emmendorf, aber die Spiele entscheidenden Spieler fehlen uns leider. Emmendorf ist daher nicht nur auf dem Papier absoluter Favorit in dieser Begegnung.“ Bittrich fordert trotzdem Biss: „Wir dürfen nicht wieder mit so viel Respekt auftreten, so dass wir uns quasi wie das Kaninchen vor der Schlange verhalten. Ich verliere doch lieber einmal deutlich, als dass man sich nachher ärgert, zu wenig investiert zu haben. Ich hoffe, dass die Mannschaft mehr Biss und vor allem Siegeswille zeigt, als am Ostermontag. Dann braucht man sich nach dem Abpfiff auch nicht zu ärgern, dass mehr drin gewesen wäre.“ Timm Sabatino und John-Edgar Tyralla fallen aus.

aus www.luenesport.de vom 24.03.08

TSV Adendorf – SV Ahlerstedt 1:2 (0:1)
Aus im Bezirkspokal-Halbfinale
 

Am Spieltag musste Trainer Nebe noch kurzfristig die Mannschaft umstellen, da Kapitän Timm Sabatino verletzungsbedingt ausfiel. Den Liberopart übernahm John-Edgar Tyralla, der zwar nach Herzogenaurach umgezogen ist aber über Ostern bei seiner Familie verweilte. Allerdings lag es nicht an der Umstellung, dass der TSV Adendorf vor 150 Zuschauern in der 1. Halbzeit völlig neben sich stand. Fast jeder Zweikampf ging verloren, präzise An- und Abspiele fanden quasi nicht statt. So war es folgerichtig, dass die SV Ahlerstedt nicht nur eine optische Feldüberlegenheit hatte, sondern auch wiederholt zu Chancen kam, die jedoch nicht zwingend waren. In der 37. Minute war es dann aber soweit. M. Meibohm nutzte eine Unachtsamkeit in der Adendorfer Hintermannschaft aus und brachte den Tabellenvierten der Bezirksoberliga verdient in Führung. Der Offensivmann zirkelte die Kugel von der linken Strafraumecke schön ins lange Eck.

Die 2. Halbzeit begann mit starkem Schneegestöber, so dass der umsichtig und souverän leitende Schiedsrichter Jörg Schoss mit einem roten Winterball anpfiff.  Auf immer schwieriger werdenden Geläuf konnte der TSV Adendorf das Spiel offener gestalten. Umso ärgerlicher war die 2:0 Führung der Gäste, quasi aus dem Nichts. In der 62. Minute hatte die TSV-Abwehr eigentlich den Ball schon abgewehrt, doch der Ball kam zu van Huffel, der Toptorjäger der Bezirksoberliga (24 Treffer) stand frei vor TSV-Torwart Lau und schlenzte locker zum 0:2 ein. Doch Adendorf gab nicht auf. Der eingewechselte Hopp traf in der 75. Minute nach einer Flanke von Schrader aus 5 Metern zum 2:1. Danach versuchten die Hausherren alles, doch Ahlerstedt stand hinten trotz des erhöhten Drucks weitgehend sicher, ließ keinen weiteren Treffer mehr zu.

Adendorfs Harry Bomhoff sieht trotz der Niederlage keinen Grund zur Trauer: "Es war schon ein kleiner Klassenunterschied erkennbar. Ahlerstedt hat viel Druck gemacht, uns insbesondere in der 1. Halbzeit früh angegriffen und dadurch zu Fehlern gezwungen. Wir hatten vorne kaum Chancen, nur Richter hatte im ersten Durchgang eine gute Möglichkeit. Nach dem 2:1 konnten wir etwas mehr nach vorne spielen, aber auch da ließ Ahlerstedt kaum etwas zu. Aber wir können stolz auf unsere Jungs sein, die bei dem Wetter und schwierigen Bodenverhältnissen alles gegeben haben. Mehr war leider nicht machbar, Ahlerstedt ist mit diesem einem Tor Unterschied verdient ins Finale eingezogen."

TSV : Lau - Tyralla - Baumgartner - Reichstein - Jagsch - Syrowatka (85. Neusüß) - Richter (60. K. Berisha) - Twesten (70. Hopp) - Heck - Schrader - Ameskamp

Bilder vom Spiel

aus www.luenesport.de vom 20.03.08

Bezirkspokal: TSV Adendorf träumt vom Finale

Die Bezirksliga-Fußballer des TSV Adendorf haben es in der Hand: am Ostermontag kann das Team von Trainer Lothar Nebe in das Finale des Bezirkspokal einziehen, allerdings kommt mit Ahlerstedt ein ganz dicker Brocken.

TSV Adendorf – SV Ahlerstedt (Montag, 15.00)

Adendorf ist im Pokalfieber, doch Manager Marco Bittrich will den Druck nicht unnötig erhöhen: „Für den Verein ist das Spiel nicht so wichtig, weil es nicht um die Meisterschaft geht. Für die Mannschaft hat das Spiel einen hohen Stellenwert, weil es sicherlich nicht vielen Spielern in ihrer aktiven Zeit vergönnt sein wird, einmal ein Pokalhalbfinale auf Bezirksebene zu bestreiten.“ Einen Schub für den weiteren Saisonverlauf erwartet Bittrich nicht unbedingt: „Ich glaube, dass das Spiel für den weiteren Saisonverlauf nur dann Auswirkungen hätte, wenn wir entweder wider Erwarten in das Endspiel einziehen sollten oder eine derbe Niederlage hinnehmen müssten.“ Das Team ist heiß auf das Match, bereitet sich intensiv vor: „Wir haben diese Woche Dienstags trainiert und werden noch am Samstag eine kleine Trainingseinheit mit anschließendem Mittagessen im Vereinsheim abhalten.“ Bittrich erwartet einen schweren Gang: „Der Gegner gehört zu den Top-Teams in der Bezirksoberliga und belegt zur Zeit bei einem Spiel Rückstand wieder den 4. Platz mit Tuchfühlung zur Spitze. Insbesondere der wiedergenesene Dennis Meibohm und der Top-Torjäger Maik van Huffel gehören nach Expertenmeinung zu den besten Spielern des Bezirks Lüneburg. Realistisch betrachtet wäre es schon ein Erfolg, wenn wir die Niederlage in Grenzen halten würden. Sowohl beim individuellen Können der einzelnen Top-Spielern als auch in der Breite der gesamten Mannschaft können wir nicht annähernd mithalten. Aber wie das immer so schön heißt: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze, so dass wir natürlich unser Bestes geben werden.“ Einen offenen Schlagabtausch erwartet Bittrich nicht: „Nein, das glaube ich nicht. Wir werden sicherlich nicht den Fehler machen und ein offenes Spiel suchen. Zum einen ist der Gegner in der Bezirksoberliga ein wesentlich höheres Tempo gewöhnt als wir in der Bezirksliga und zum anderen müssen wir schon kompakt stehen und die Schlüsselspieler des Gegners mindestens Doppeln.“ Wilko Maack plagt sich noch mit einer Zerrung und Marcel Syrowatka mit einer Prellung am Arm. „Beide sind dadurch am letzten Wochenende ausgefallen und können wohl allenfalls auf der Bank Platz nehmen.“

18.03.2008

Interview der lzsport.de mit Kevin Ameskamp

Vier Siege und zwei Unentschieden aus sechs Spielen nach der Winterpause - der TSV Adendorf hat einen ganz starken Lauf in der Fußball-Bezirksliga. Und die Highlights kommen erst noch: am Ostermontag das Bezirkspokal-Halbfinale gegen Ahlerstedt und danach das Topspiel beim Tabellenführer Emmendorf. LZsport sprach mit Kevin Ameskamp, der beide Tore beim 2:1 zuletzt gegen Bodenteich schoss, über Form und Ziele des TSV.

LZsport: Nach durchwachsener Hinrunde hat der TSV jetzt einen guten Lauf. Woran liegt's?
Ameskamp: Ich denke, mit unserem momentan kleinen Kader, der ja im Laufe der Saison ausgedünnt ist, sind wir enger zusammengerückt. Aber man muss das relativieren, dass wir einen so guten Lauf haben. Wir spielen nicht auf einmal viel besser als früher. In der Mannschaft steckte schon immer eine gewisse Klasse, aber die haben wir leider nicht immer abgerufen. Und in manchen Phasen hat man das nötige Glück. Wie beim 2:1 gegen Bodenteich - in der Hinserie hätten wir in so einem Spiel nur unentschieden gespielt.

LZsport: Trotz der guten Serie halten die Verantwortlichen in Sachen Aufstiegschancen lieber den Ball flach. Die Spieler auch?
Ameskamp: Hätten wir gegen Bodenteich nicht gewonnen, wäre nach oben wohl nichts mehr gegangen. Aber jetzt muss Platz 2 klar unser Ziel sein. Wir haben doch eine gute Truppe. Jeder wird das geben, was er geben kann. Allerdings könnte uns das Verletzungspech im Wege stehen. Unsere Personaldecke ist im Moment einfach zu dünn. Wichtige Leute wie Syrowatka, Sabatino oder Berisha sind verletzt, aber sie werden sich in den wichtigen Spielen wohl durchbeißen müssen.

LZsport: Wie siehst du die Chancen im Pokal gegen Ahlerstedt?
Ameskamp: Ahlerstedt ist der schwierigste Gegner, den wir kriegen konnten. Bröckel oder Osterholz II wären wohl einfacher gewesen. Ahlerstedt ist klarer Favorit. Die spielen einen guten Ball und stehen zu Recht so weit oben in der Bezirksoberliga. Aber wir sind natürlich nicht chancenlos.

LZsport: Wie geht es für dich persönlich in der nächsten Saison weiter?
Ameskamp: Mein Studium in Paderborn dauert noch ein Jahr. Da hätte ich noch Zeit und Lust, ein Jahr weiter in Adendorf zu spielen. Aber ich weiß es noch nicht. Wenn es für mich fußballerisch noch ein bisschen höher gehen würde, würde ich mich freuen. Auch deswegen würde ich gern mit Adendorf aufsteigen.

16.03.2008

TSV Adendorf – Bodenteich 2:1 (1:0)
-Kevin Ameskamp der Matchwinner-

Mit einer tollen Einstellung hat der TSV Adendorf das Spitzenspiel in der Bezirksliga gegen den TuS Bodenteich mit 2:1 (1:0) gewonnen. Auf schwerem Geläuf spielten beide Mannschaften mit hohem Tempo, wobei dem TSV Adendorf die ersten 30 Minuten gehörten. Folgerichtig auch das 1:0 durch Ameskamp, der eine kluge Weiterleitung von Schrader erlief und eiskalt verwertete. Die letzten Minuten der 1. Halbzeit gestalteten sich dann ausgeglichen, wobei Bodenteich auch aufgrund der schwierigen Platzverhältnisse stets gefährlich war.

In der 2. Halbzeit erhöhte der TuS Bodenteich den Druck und der TSV Adendorf konnte sich kaum aus der Umklammerung befreien. So war es nicht verwunderlich, dass der Ausgleich fiel, wobei diesem eine Kette von Adendorfer Fehlern vorausging. H. Karamac sprintete hinter dem Rücken der Abwehr in einen langen Ball und köpfte unhaltbar aus kurzer Entfernung ein. In den folgenden Minuten schien der TSV Adendorf sich hiervon nicht mehr zu erholen und hat mehrere Chancen des Gegners zugelassen, die Keeper David Lau ein ums andere Mal mit großem Können entschärfen musste. Ein Konter brachte dann die erneute Wende. Der agile Kevin Ameskamp wurde an der Strafraumgrenze von außen schön angespielt und verwandelte, nach dem er einen Abwehrspieler ausstiegen ließ, kaltschnäuzig mit einem platzierten Flachschuss. Danach machte der TuS Bodenteich auf und drückte auf das Adendorfer Tor, wobei der TSV Adendorf stets zu gefährlichen Konterchancen kam. Am Ende blieb es trotz 5 minütiger Nachspielzeit beim knappen Sieg.

Tore : 1-0 Ameskamp (27.) ; 1-1  H. Karamac (58.) ; 2-1 Ameskamp (62.)

Am Ostermontag, den 24. März  um 15 Uhr empfängt der TSV Adendorf den Bezirksoberligisten SV Ahlerstedt/O. im Pokalhalbfinale im Stadion am Scharnebecker Weg. Der Sieger spielt am 30. April oder 1. Mai gegen den Sieger aus der Begegnung der Bezirksligisten TuS Bröckel - VSK Osterholz/Sch. im Finale. Zur Vorbereitung auf dieses wichtige Spiel macht die Mannschaft am Ostersamstag freiwillig ein "kleines Trainingslager" in Adendorf.

TSV : Lau - Schrader - Baumgartner - Reichstein - Jagsch - Hopp (70. K. Berisha) - Richter - Twesten (88. Neusüß) - Heck - Sabatino (80. Ritter) - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 13.03.08

TSV Adendorf – Bodenteich (Sonntag, 15.00)

Adendorfs Marco Bittrich hat das 2:2 beim VfL Lüneburg noch nicht verdaut: „Das Ergebnis war schon für alle eine große Enttäuschung, zumal wir die klar bessere Mannschaft waren. Der VfL Lüneburg hatte außer den beiden Standardsituationen, die dann auch prompt zu den Gegentoren führten, nicht eine einzige Chance. Wir hingegen hatten Chancen in Hülle und Fülle, und konnten leider keine dieser Chancen verwerten. Gerade bei den Ergebnissen dieses Spieltages hätte man echte "big points" landen können.“  

Eine mangelnde Einstellung oder fehlende Konzentration konnte Bittrich nicht ausmachen: „Ich glaube nicht, dass es dran fehlt. Wenn man ehrlich ist, fehlt es eigentlich an dem individuellen Können auf dieser Position. Weder Heiko Ritter noch Kevin Ameskamp oder Björn Richter sind gelernte Stürmer, fühlen sich im Mittelfeld oder auf der Außenbahn auch wohler. Das Manko zieht sich leider durch die gesamte Saison durch und wird wohl leider auch dazu führen, dass wir weder Platz 1 noch Platz 2 in dieser Serie erreichen werden. Wir haben eine äußerst "gutwillige Mannschaft", in der die Chemie untereinander und mit der sportlichen Leitung stimmt. Ich kann keinem Spieler hinsichtlich Einsatz und Willen einen Vorwurf machen. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass mit Sabatino, Syrowatka, Hopp, Neusüß und Maack gleich 4 Spieler aus der Stammformation gefehlt haben. Bei anderen Vereinen wäre das Gejammer wahrscheinlich im Vorfeld schon groß, wir haben hier nicht geklagt.“

Gegen Bodenteich geht es wieder um eine Menge, Bittrich hat an das Hinspiel keine guten Erinnerungen: „Klar ist das ein ganz wichtiges Spiel für uns. Bei einem Heimsieg wäre wohl zwar nicht mehr die Meisterschaft, wohl aber der begehrte Platz 2 für viele Mannschaften wieder erreichbar, so auch für uns. Eigentlich müssen wir alles anders machen, als im Hinspiel, wo wir 6:1 abgefertigt worden sind. Spaß beiseite, wir müssen engagiert auftreten und den Gegner möglichst früh unter Druck setzen. Wenn wir dann noch die Kreise von Scharntke, Arndt und Karamac stören können, ist in diesem Spiel auch ein Heimsieg möglich.“

Hinter Maack, Neusüß, Sabatino und Syrowatka stehen Fragezeichen. „Wahrscheinlich wird sich deren Einsatz erst am Spieltag entscheiden.

10.03.2008

VfL Lüneburg – TSV Adendorf 2:2 (1:1)
-Adendorf nur Unentschieden gegen einen schwachen Gegner-

Die ersatzgeschwächte Adendorfer Mannschaft (es fehlten Hopp, Maack, Syrowatka, Neusüß und zuerst auch der angeschlagene Sabatino) kam über ein enttäuschendes 2:2 (1:1) beim VfL Lüneburg nicht hinaus. Gegen einen schwachen Gegner spielte die zusammen gewürfelte Adendorfer Mannschaft, bei der nur noch Ersatztorwart Marco Kijek auf der Bank saß, viel zu unkonzentriert. Der VfL Lüneburg ging durch einen Strafstoß durch Rodatz mit 1:0 in Führung. Zuvor hatte Schrader seinen Gegenspieler im Strafraum zu Fall gebracht. In der Folgezeit erhöhte der TSV Adendorf gegen einen überforderten Gegner, der nur auf Verteidigung seines Tores bedacht war, den Druck und kam zu hochkarätigen Chancen durch Heck, Ritter und Richter. Es dauerte allerdings bis zur 42. Minute, ehe David Heck einen zurückgelegten indirekten Freistoß unhaltbar in die Maschen drosch.
In der 2. Halbzeit das gleiche Bild. Der VfL Lüneburg verteidigte und Adendorf machte das Spiel, ohne jedoch trotz zahlreicher Chancen zum Erfolg zu kommen. So musste erneut ein Strafstoß gepfiffen werden (Foul an Schrader), den David Heck sicher zur 2:1-Führung verwandelte (60.). 2 Minuten vor Schluss dann der derbe Rückschlag für den TSV Adendorf. Ein vom ansonsten starken Jagsch verursachten Freistoß durch Kümmel stellte kein Problem für Keeper David Lau dar. Da Kevin Ameskamp zu früh aus der Mauer gelaufen war, ließ der Schiedsrichter den Freistoß wiederholen. Dieses Mal schnappte sich Andreas Zeidler den Ball und versenkte diesen nicht unhaltbaren Ball im Netz (88.). Damit bleibt der TSV zwar auch im sechsten Pflichtspiel nacheinander ungeschlagen, so richtig freuen über den Punkt konnte sich aber niemand.

Am nächsten Wochenende empfängt der TSV Adendorf am Sonntag, den 16.03. um 15 Uhr den TuS Bodenteich zum Spitzenspiel am Scharnebecker Weg. Der Sieger dieser Begegnung darf sich noch berechtigte Hoffnungen auf den 2. Tabellenplatz machen.

Tore : 0-1 Rodatz (FE-11.) ; 1-1 Heck (31.) ; 1-2 Heck (FE-60.); 2-2 Zeidler (88.)

TSV : Lau - Schrader - Baumgartner - Reichstein - Jagsch - Ritter - Richter - Twesten - Heck - K. Berisha (65. Sabatino) - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 06.03.08

VfL Lüneburg – TSV Adendorf (Sonntag, 15.00)

Der VfL Lüneburg steht über dem Strich, hat einen Punkt Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz, sogar ein Spiel wenige als Rosche – die Hoffnungen auf den Ligaerhalt steigen. „Wir sind natürlich froh, dass wir am vorigen Wochenende punkten konnten, uns einen kleinen Vorsprung erarbeitet haben. Aber es muss weiter nach vorne gehen, wir dürfen uns nicht ausruhen, es wird noch schwer genug“, so Trainer Mike Schenk. Und gegen Adendorf wird es hart, denn der Gast spuckt zwar keine großen Töne, aber Trainer Lothar Nebe hat die Parole ausgegeben, so wenig Punkte wie möglich liegen zu lassen. Seine Mannschaft wird vielleicht nicht mehr ganz oben angreifen können, doch insgeheim hofft der TSV doch auf den einen oder anderen Ausrutscher der anderen Teams von oben. Der VfL muss in der Defensive aufpassen, denn gerade bei Standards sind die Gäste gefährlich – Armbruster wird sich garantiert das eine oder andere Kopfballduelle mit Schrader geben.

aus www.luenesport.de vom 28.02.08

TSV Adendorf –TSV Radbruch (Sonntag, 15 Uhr)

Beim TSV Adendorf läuft es derzeit rund, Manager Marco Bittrich ist mehr als zufrieden:Wir sind mit 10 Punkten aus 4 Spielen nahezu optimal gestartet und haben nur gegen den Vastorfer SK unglücklich durch eine fragwürdige Strafstoßentscheidung Remis gespielt. Dieses liegt

 sicherlich auch an dem frühen Trainingsstart (3.1.) und der tollen Trainingsbeteiligung.“ Geht nach oben doch noch was? „Mit Radbruch (H) und VfL Lüneburg (A) haben wir sicher zwei schlagbare Gegner in den nächsten beiden Spielen, ehe es dann zu den Spitzenspielen gegen Bodenteich (H) und Emmendorf (A) kommt. Wenn wir aus den nächsten 4 Spielen erneut 10 Punkte holen sollten, können wir uns über die Frage nach Platz 2, der zur Relegation berechtigt, noch einmal unterhalten.“ Gegen Radbruch sind drei weitere Punkte eingeplant: „Der TSV Radbruch gehört aus Lüneburger Sicht leider zu den Abstiegskandidaten in dieser Saison und wird es schwer haben, die Klasse zu halten. Ich drücke dem Gegner die Daumen, dass es doch noch klappt, wobei sie die dafür nötigen Punkte aber bitte nach unserem Spiel erst einfahren sollen.“ Die Erinnerungen an den Gegner sind allerdings nicht nur gut: „Im Hinspiel haben wir uns sehr schwer getan und eigentlich mit viel Mühe 3:1 gewonnen. Wir sollten heuer nicht noch einmal den Fehler machen und den Gegner unterschätzen. Wenn wir aber konzentriert  zu Werke gehen, sollte ein klarer Sieg möglich sein. Wir wollen mit einer "kontrollierten Offensive" möglichst schnell zu Toren kommen, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Da der TSV Radbruch wohl sehr defensiv spielen wird, hängt die Güte des Spiels vom schnellen Erfolg ab.“

Ein absoluter Leistungsträger ist David Heck geworden, Bittrich ist vom Neuzugang begeistert: „David hat sich prima bei uns eingelebt und weiterentwickelt. Es ist sowohl sportlich als auch menschlich das eingetroffen, was Christos Dovas anlässlich des Wechsels zu uns über David Heck berichtet hatte. Ein absoluter Glücksgriff für unser Team. Allerdings muss David noch im taktischen Bereich dazulernen, wobei Lothar Nebe hieran arbeitet.“

Hinter dem Einsatz von Timm Sabatino steht noch ein dickes Fragezeichen, ansonsten sind alle Mann an Bord.“

Lüneburger SK II – TSV Adendorf 0:4 (0:4)
-Hochverdienter Auswärtserfolg-

Der TSV Adendorf kam im Ortsderby gegen den Lüneburger SK II auch in dieser Höhe zu einem verdienten Auswärtserfolg. Nach dem der in Bestbesetzung angetretener Gastgeber in den ersten 10 Minuten zu zwei guten Chancen kam, die Torwart David Lau hervorragend entschärfte, spielte danach nur noch der TSV Adendorf, der ohne seinen verletzten Kapitän Timm Sabatino antreten musste. In der 13. Minute traf Christoph Schrader im Nachsetzen, zuvor ging sein Kopfball noch an die Latte. In der 24. Minute erhöhte Kevin Ameskamp nach schöner Kombination auf 2:0  Mit diesem Zwischenstand war der Wille des LSK gebrochen, so dass der TSV Adendorf die Gastgeber phasenweise an die Wand spielte. In der 28. Minute verwandelte Geburtstagskind David Heck einen an ihn selbst verursachten Foulelfmeter sicher zum 3:0, ehe Björn Richter noch vor der Pause den 4:0 Halbzeitstand herstellte (43.)

In der 2. Halbzeit verwaltete der TSV Adendorf dann geschickt das Ergebnis, so dass Trainer Lothar Nebe sogar sein Auswechselkontingent voll ausschöpfen und einige Experimente machen konnte.

Am nächsten Wochenende empfängt der TSV Adendorf dann den TSV Radbruch zum nächsten Ortsderby. Das Spiel findet am Sonntag, den 02.03. um 15 Uhr im Stadion am Scharnebecker Weg statt.

0:1 Schrader (13.), 0:2 Ameskamp (24.), 0:3 Heck (FE-28.), 0:4 Richter (43.)

TSV : Lau - Maack (60. Neusüß) - Reichstein - Jagsch - Schrader - Twesten - Syrowatka - Baumgartner - Heck (75. Berisha, K.) - Richter (70. Hopp) - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 21.02.08

Lüneburger SK II – TSV Adendorf (Sonntag, 15 Uhr)

LSK-Trainer Ulli Vogel holte aus seinen ersten drei Partien als neuer Trainer der Wilschenbrucher 6 Punkte – ein gelungener Einstand! Am vorigen Sonntag setzte er sich mit seinem Team bei der Lüneburger SV durch, zuvor gewann er auswärts in Bienenbüttel, musste allerdings eine Heimschlappe hinnehmen. Gegen den TSV Adendorf wird es wieder ein harter Gang, doch der TSV steckt im oberen Mittelfeld fest, am vorigen Sonntag gab es „nur“ ein 1:1 gegen Vastorf – mit dem Aufstiegskampf wird es wohl nichts mehr, hoffentlich leidet nicht die Motivation. TSV-Spieler Schrader wird auf jeden Fall motiviert sein, spielte er doch vorige Saison noch für den LSK. Vielleicht kann er sich mit seinem ehemaligen Mitspieler Markus Harms messen, der bei der LSV ein schönes Freistoßtor erzielte.

aus www.luenesport.de vom 17.02.08

TSV Adendorf – Vastorfer SK 1:1 (0:0)

Auch in Adendorf war das Geläuf alles andere als berauschend, der VSK kam besser mit den Platzverhältnissen klar, erspielte sich besonders im ersten Durchgang die besseren Chancen. „Da hatte Vastorf mehr Spielanteile, hätte in Führung gehen müssen, doch Olaf Walter scheiterte zweimal allein vor unserem Kasten. Aber im 2. Durchgang hatten wir gute Chancen, so lief Heck einmal allein auf Bostjancic zu, scheiterte, einmal hatte er bei einer Bogenlampe Pech. Ein Freistoß von Tyralla segelte nur Zentimeter am Dreieck vorbei. Unterm Strich ist das Ergebnis in einem sehr fairem Spiel (nur eine Verwarnung gegen Siergiej) gerecht, ich kann damit gut leben“, so Adendorfs Harry Bomhoff. In der 52. Minute setze sich Ameskamp gut durch, flankte – VSK-Routinier Mackensen lenkte den Ball in die eigenen Maschen. Doch das Tor wäre wohl auch so gefallen, denn hinter ihm lauerte Schrader, hätte locker einschieben können.

Foto:Filter-Neiden

Der Ausgleich fiel in der 72. Minute durch Schuhmann, der einen von Reichstein verursachten Elfmeter sicher verwandelte.

Foto : Filter-Neiden

„Das war eine mutige, aber vertretbare Entscheidung, diesen Strafstoß konnte man geben.“

Tore: 1:0 Mackensen (52., Eigentor), 1:1 Schuhmann (73., Foulelfmeter)

TSV : Lau - Maack - Reichstein - Jagsch - Schrader - Sabatino - Syrowatka (80. Tyralla) - Ritter (62. Hopp) - Heck (80. Twesten) - Richter - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 14.02.08

TSV Adendorf – Vastorfer SK (Sonntag, 15.00)

Der TSV fuhr nach der Pause zwei Siege ein, Manager Marco Bittrich ist zufrieden: „Der kleiner gewordene Kader ist in der Vorbereitung noch mehr zusammengeschweißt. Wir haben eine Superstimmung und eine tolle Kameradschaft in der Truppe, bei sehr hoher Trainingsbeteiligung.“ Natürlich gibt es nach der Pause auch noch Defizite: „Wir müssen versuchen, vor dem Tor noch konsequenter zu agieren und können uns nicht immer nur auf Tore nach Standards verlassen. Insbesondere Kevin Ameskamp muss hier als Führungsspieler noch mehr Verantwortung übernehmen.“ Mit Vastorf kommt ein Topteam der Liga – da wird es reichlich Zweikämpfe und hoffentlich schöne Pässe zu sehen geben. „Vastorf ist immerhin der amtierende Bezirksligameister. Nach anfänglichen Problemen hat die Mannschaft eine rasante Fahrt in die oberen Tabellenregionen unternommen und steht zu Recht dort oben. Sie gehört sicher mit zu den stärksten Mannschaften in dieser Klasse. Gegen den VSK haben wir immer gute Erfahrungen gemacht und meist enge Spiele immer noch glücklich gewinnen können. Diese Saison ist und das schon zweimal gelungen, wir hoffen auf einen "Hattrick".“ Die Stärken des Gegners sind keine Geheimnisse: „Ich könnte hier mit den Gebrüdern Sieben, Schuhmann, Mackensen, Walter, Thiel usw. fast die gesamte Mannschaft des Gegners aufzählen, da alle Spieler überdurchschnittlich gut sind. Aber, auch wir haben tolle Spieler in der Mannschaft, so dass ich wieder ein enges Match erwarte. Wahrscheinlich wird die Tagesform den Ausschlag geben, wobei ich natürlich auf einen knappen Sieg für uns tippe.

Hinter dem Einsatz von Timm Sabatino und Kushtrim Berisha steht noch ein dickes Fragezeichen. „Beide konnten am letzten Wochenende auch schon nicht eingesetzt werden. Wir werden aber 11 gesunde Spieler aufbieten.“ 

aus www.lzsport.de vom 14.02.2008

Adendorfs Angst vor dem Aufstieg

Der Favorit in der Fußball-Bezirksliga? TSV Adendorf hieß oft genug die Antwort, die man bei der Truppe von Coach Lothar Nebe aber schon vor dem Saisonstart extrem ungern hörte. "Mit dieser Mannschaft macht ein Aufstieg keinen Sinn", betont Nebe jetzt erst recht. Adendorf ist Fünfter, nur vier Punkte hinter Relegationsplatz zwei - den hält Nebe angesichts der Bienenbütteler Schwächeperiode durchaus wieder für erreichbar. "Wir wollen kein Spiel mehr verlieren", sagt der Trainer. Aber Aufstieg ? Lieber nicht in diesem Jahr.

Wir wollen beste Lüneburger Mannschaft werden", sagt Abteilungsleiter Marco Bittrich - das ist im Augenblick der Vastorfer SK, Adendorfs Gast am Sonntag. Vier Derbys und dann das Rückspiel gegen Bodenteich, wo der TSV im September 1:6 unterging, stehen noch vor Ostern an. Und dann folgt am Ostermontag, 24. März, das Bezirkspokal-Halbfinale gegen den Bezirksoberligisten SV Ahlerstedt. "Das ist ein tolles Los", sagt Nebe, "aber das schiebe ich erst einmal weit weg. Wir werden auch vorher kein Spiel abschenken."

Dabei ist der Kader mittlerweile merklich ausgedünnt. Ahmetovic zog's zurück nach Bienenbüttel, auch Ebel und V. Berisha sind nicht mehr dabei, Tyralla steht nach seinem Umzug nach Herzogenaurach höchstens alle paar Wochen zur Verfügung. Immerhin ist Maack zurück und hat sich als Libero schnell wieder etabliert. Das Grundproblem bleibt: Adendorf hat keinen einzigen etatmäßigen Angreifer im Kader.

"Wir wollen uns mit Stürmern verstärken, aber nicht mit der Brechstange", kündigt Nebe an. Er würde zum Beispiel eine Rückkehr von Kirchenberg oder Ziemer begrüßen, "die würden vom Charakter her zu uns passen". Die Offensivleute Mark Laskowski und Silvan Lenk aus der U 18 hat er ebenso im Blick wie deren Keeper Benedikt Schönemann - alle machten die Vorbereitung und Testspiele mit. Nebe: "Das sind aber richtig Gute." Nur noch zu jung für Bezirksliga-Einsätze.

So muss der Trainer Woche für Woche schauen, wen er in der Spitze aufbieten kann. Schrader, beim LSK noch im defensiven Mittelfeld oder in der Manndeckung zu Hause, hat sich mit zehn Treffern mittlerweile in der internen Liste ganz nach oben geschossen oder geköpft, wird wohl auch gegen Vastorf nach vorn beordert. Richter und Ameskamp fühlen sich im offensiven Mittelfeld eher wohl, mindestens einer von ihnen wird aber auch gegen Vastorf zusammen mit Schrader als Spitze auflaufen.

Nebe macht sich nebenbei Gedanken über die kommende Saison. "Erstmals haben wir hier in Adendorf alle Jugend-Jahrgänge besetzt, ich möchte hier noch etwas aufbauen", sagt der Coach, der am liebsten alle Spieler aus dem aktuellen Kader halten will - die Gespräche beginnen demnächst. Irgendwann will Nebe halt auch zurück in die Bezirksoberliga. Nur nicht in dieser Saison.

10.02.08

SC Lüchow – TSV Adendorf 0:2  (0:0)
-
Latte und Pfosten verhinderten ein Schützenfest-

Der TSV Adendorf hat auch ohne seinen verletzten Kapitän Timm Sabatino die erste Auswärtshürde beim SC Lüchow gemeistert und völlig verdient mit 2:0 gewonnen. Coach Lothar Nebe verzeichnete alleine in der 1. Halbzeit sage und schreibe acht Großchancen für sein Team, wobei alleine dreimal Latte und Pfosten im Wege standen. Auch in der 2. Halbzeit dominierte der TSV Adendorf, wobei die Mannschaft aufgrund des Abschlusspechs (wieder verhinderten Pfosten und Latte weitere Treffer) zum Ende immer hektischer wurde. Zum Schluß sicherten Björn Richter (85.) und Christoph Schrader (90.) den verdienten Sieg.

Tore : 0:1 Richter (85.) ; 0:2 Schrader (90.)

TSV : Lau - Maack - Reichstein - Jagsch - Schrader - Syrowatka - Hopp (70. Twesten) - Heck - Ritter (80. Neusüß) - Richter (80. Baumgartner) - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 07.02.08

SC Lüchow – TSV Adendorf (Sonntag, 15.00)

Der TSV Adendorf tat sich beim Heimsieg gegen den TuS Ebstorf schwer, brauchte 45 Minuten, um richtig ins Spiel zu finden. Dich im 2. Durchgang lief vieles besser, sodass am Ende doch noch gejubelt wurde. In Lüchow erwartet die Mannschaft von Trainer Lothar Nebe ein reines Kampfspiel, allerdings ist der TSV gerade bei Standards gefährlich, so traf Schrader auch gegen Ebstorf nach einem Freistoß von Heck. Spielerisch gehört Adendorfer zu den besseren Klubs der Liga, aber es gibt viele Gegner, bei denen es eher angebracht ist, deutliche Zeichen im Zweikampf zu setzen. Gerade Spieler wie Ameskamp oder Sabatino haben es nicht leicht, da sie oft Gegenspieler haben, die robust zur Sache gehen. „Wir müssen gegenhalten, den Ball trotzdem ruhig laufen lassen und unsere Chancen nutzen, dann entführen wir die Punkte. Wenn wir in Führung gehen sollten, wird es einfacher, denn dann muss Lüchow kommen. Natürlich haben sie nach dem LSV-Spiel Mut getankt, aber wir sollten stark genug sein, um dort zu bestehen“, so TSV-Manager Marco Bittrich.

aus www.luenesport.de vom 03.02.08

TSV Adendorf – TuS Ebstorf 4:2 (1:2)

Adendorfs Harry Bomhoff freut sich zwar über den Erfolg, sah aber auch viel Leerlauf: „In der ersten Halbzeit hatten wir noch Eisklumpen in den Muskeln, haben uns dementsprechend bewegt. In der 2. Halbzeit wurde es viel besser, da lief der Ball, die Pässe wurden in die Gasse gelegt, dadurch gab es viele Chancen. Zum Ende hin plätscherte die Partie so hin, wir sind froh, den ersten Sieg nach der Pause  gelandet zu haben.“

   1:0 Schrader
  2:2 Schrader 
  3:2 Ameskamp
Fotos : Heino Filter-Neiden

Schrader köpfte in der 26. Minute nach einem Freistoß von Heck das 1:0, doch dann foulte der Rotschopf einen Ebstorfer an der Strafraumgrenze, der Elfmeter wurde sicher verwandelt (34.). Nur 3 Minuten später langte Baumgartner im Strafraum hin, erneut ertönte der Pfiff, wieder saß der Strafstoß. Nach dem Wechsel trat Heck erneut einen Ball in den Ebstorfer Strafraum, Schrader war zur Stelle, traf per Fuß zum 2:2. In der 59. Minute die TSV-Führung: Ameskamp köpfte erst gegen die Latte. Setzte nach und drückte die Kugel in die Maschen. Den Schlusspunkt besorgte Ritter nach Zuspiel von Richter (90.)

Tore : 1:0 Schrader (26.), 1:1 (FE-34.), 1:2 (FE-37.), 2:2 Schrader (48.), 3:2 Ameskamp (59.), 4:2 Ritter (90.+2.)

TSV : Lau - Baumgartner (46. Maack) - Reichstein - Schrader - Syrowatka (80. Neusüß) - Sabatino (46. Hopp) - Heck - Jagsch - Ritter - Richter - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 01.02.08

TSV Adendorf – TuS Ebstorf (Sonntag, 15.00)

Beim TSV wurde sich intensiv auf die restlichen Partien vorbereitet, Manager Marco Bittrich sammelte positive Eindrücke: „Die  Vorbereitung lief bisher sehr zufrieden stellend. Wir sind ab dem 03.01. wieder im Training und konnten uns sehr gut auf die Rückrunde vorbereiten. Die Trainingsbeteiligung war super, so dass die Mannschaft als "Belohnung" sogar am letzten Freitag in die Soccer-Halle nach Winsen gefahren ist, um dort ein bisschen Spaß zu haben.“

Gegen den Gast aus Ebstorf erwartet Bittrich einen Sieg: „Das Hinspiel haben wir knapp und glücklich gewonnen. Auswärts ist der Gegner aber deutlich schwächer, so dass ich von einem klaren Heimsieg ausgehe. Wir haben im August letzten Jahres erstmals nach Jahren gegen Ebstorf wieder gespielt. Der Gegner hat eine Mischung aus Routiniers und jungen Spielern, wobei die Stärke nicht die fußballerischen Mittel, sondern der Einsatzwille und die Kampfkraft sind. Hier müssen wir erst einmal gegenhalten, um nicht eine böse Überraschung zu erleben. 

Personell sieht es eigentlich gut aus: „Es sind alle Mann an Deck, wobei uns der Verlust von John-Edgar Tyralla (Umzug nach Herzogenaurach) sehr schmerzt.“

aus www.luenesport.de vom 10.01.08

 

HALBZEITPFIFF: TSV Adendorf muss auf Tyralla verzichten

Nach dem bitteren Abstieg in die Bezirksliga musste Trainer Lothar Nebe ein neues Team auf die Beine stellen, doch die so genannten „Experten“ schoben dem TSV sofort eine Titelfavoritenrolle zu. Der TSV hat mit Schrader, Sabatino, Syrowatka, Ameskamp oder Richter exzellente Fußballer in seinen Reihen, doch das Team braucht Zeit, um sich zu finden. Das größte Problem des Klubs: es gibt keine gelernten Stürmer! Ameskamp und Richter spielen zwar vorne, aber sie sind nicht die eiskalten Vollstrecker. Auch Sabatino ist mehr ein Vorbereiter, sodass viele Tore bei Standards fallen, weil dann die Kopfballstärke von Schrader oder Richter zum Tragen kommt. Einige Spiele wurden sicher gewonnen, weil ein frühes Tor fiel, doch stellte sich dieses nicht ein, dann wurde es oft eng oder die Mannschaft wurde ausgekontert. Derzeit liegt der TSV auf dem 5. Platz, konnte 32 Punkte einfahren, holte 9 Siege und 5 Remis, 4 Spiele gingen verloren, 48:27 Treffer wurden erzielt. Bitter für den Verein: John-Edgar Tyralla steht nicht mehr zur Verfügung.

Bester Torschütze ist Christoph Schrader mit 9 Treffern, ihm folgen Kevin Ameskamp und Björn Richter mit je 8 Toren.

Luenesport.de sprach mit Manager Marco Bittrich über die Hinrunde:

Luenesport.de: Marco, wie zufrieden bist Du, wenn Du auf die Tabelle schaust?

Bittrich: „Insgesamt bin ich mit der Platzierung nicht unzufrieden, wobei ich gerne sehen würde, wenn wir am Saisonende noch bestes Lüneburger Team werden würden. Oberstes Ziel in dieser Saison war es bekanntlich, als Absteiger nicht durchgereicht zu werden. Nach dem wird dann einen konkurrenzfähigen Kader zusammenstellen konnten, war das neue Ziel ein Platzierung im oberen Drittel. Dort stehen wir derzeit. Zudem haben wir als Bonbon das Halbfinale im Bezirkspokal erreicht. Wann gab es das bei einem Lüneburger Klub zuletzt.“

Luenesport.de: Wie siehst Du das Niveau der Liga?

Bittrich: „Gegenüber der Bezirksoberliga ist das Niveau deutlich schlechter. Umgekehrt ist der Sprung aus der Kreisliga wohl auch extrem hoch. Selbst innerhalb der Spielklasse gibt es eine „Zweiklassengesellschaft.“

Luenesport.de: Was lief in der Hinrunde positiv?

Bittrich: Wir haben eine relativ konstante Hinrunde gespielt und stets den Kontakt zu Spitzengruppe halten können, auch wenn der Abstand zu den ersten beiden Plätzen zuletzt uneinholbar groß geworden ist. Auch der Bezirkspokal war eine positive Überraschung, sowie der sich entwickele Zusammenhalt der neu formierten Mannschaft. Die tolle Weihnachtsfeier war Ausdruck dieses neuen „Wir-Gefühls.“

Luenesport.de: Haben Dich irgendwelche Spieler besonders überrascht?

Bittrich: Ich möchte an dieser Stelle keinen Spieler herausheben, sondern lobende Worte über unseren in der Öffentlichkeit oftmals zu Unrecht kritisierten Trainer Lothar Nebe finden. Trotz des Abstiegs und der niedrigeren Spielklasse „glüht“ er immer noch und ist jedem Spieler hinsichtlich Disziplin, akribische Spielvorbereitung und Einsatz für den Verein ein Vorbild.“

Luenesport.de: Was lief nicht so gut und hat Dich enttäuscht?

Bittrich: Wir haben den leistungsmäßigen Abstand zwischen Kreis- und Bezirksliga sowie Warnungen anderer Vereine bei Spielerbeurteilungen unterschätzt bzw. ignoriert, so dass wir mit unseren Spielerzugängen (Peters, V. Berisha, Ahmetovic) leider kein glückliches Händchen hatten. Zudem wollte sich Johannes Ebel dem Konkurrenzkampf im Team nicht stellen, so dass wir nur noch über einen kleinen Kader verfügen. Eine Enttäuschung war für viele Spieler und die Trainer auch die manchmal nicht nachvollziehbare Berichterstattung über uns. Symptomatisch war die Berichterstattung über den Einzug ins Bezirkspokalhalbfinale.“

Luenesport.de: Was muss sich ändern, damit ihr noch erfolgreicher werdet?

Bittrich: Uns fehlen einfach Stürmer. Leider haben wir nicht einen gelernten Stürmer im Team, so dass sich in der Rückrunde am Leistungsvermögen nicht viel ändern wird.“

Luenesport.de: Welche Ziele gebt ihr für die Rückrunde aus?

Bittrich: Wir wollen uns zwischen Platz 3 und 6 einpendeln und möglichst bestes Lüneburger Team in der Bezirksliga werden.“

Luenesport.de: Wird es personelle Veränderungen geben?

Bittrich: Ja, leider. John-Edgar Tyralla wird in der Rückrunde nicht mehr zur Verfügung stehen, da er zusammen mit seiner Freundin nach Herzogenauchrach (bei Nürnberg) ziehen wird.“

Luenesport.de: Gibt es verletzte Spieler, die wieder einsteigen?

Bittrich: Nein.“

Luenesport.de: Wie siehst Du die Terminplanung der Spiele, was könnte man vielleicht ändern?

Bittrich: „Wir sind in dieser Saison hiervon zum Glück nicht betroffen gewesen und sind gut durchgekommen. Allerdings befürchte ich, dass man im Februar nicht wieder in den Spielbetrieb einsteigen kann, da dann erfahrungsgemäß der Winter erst bei uns startet. Uns als Verein wäre es lieber, in den Monaten August und September zwei bis drei „englische Wochen“ einzuplanen und dann erst im März wieder zu starten. Dieses hätte auch den Vorteil, dass man von einer „echten Winterpause“ sprechen kann. Da wir am 3.1.08 das Training wieder aufnehmen, hatten die Spieler nicht mehr als 3 Wochen „Pause.“

aus www.luenesport.de vom 05.01.08
 

TSV Adendorf Zweiter beim Mitternachtsturnier des TSV Bardowick

Fußball-Bezirksoberligist Eintracht Lüneburg wurde beim Bardowicker Mitternachtsturnier seiner Favoritenrolle gerecht, bejubelte um kurz nach Mitternacht den 1. Platz. Die Jungs von der Hasenburg setzten sich im Finale mit 4:3 im Elfmeterschießen gegen den TSV Adendorf durch. Nach 11 Minuten stand es 0:0, auch nach 5 Schützen auf jeder Seite war keine Entscheidung gefallen, doch dann vergab Adendorfs Timm Sabatino auch seinen 2. Neunmeter, Sebastian Wehler traf, und schon war die Mannschaftskasse der Eintracht um 300 Euro voller. Eine tolle Geste bot der TSV Adendorf, der von seinem Gewinn 50 Euro an die Kindertafel spendete - vielen Dank dafür!

Spannend verlief die Vorrunde in der Gruppe 2, drei Teams holten 9 Punkte, die Tordifferenz entschied über den Einzug in das Halbfinale, sodass der TuS Reppenstedt leider vorzeitig gehen musste. Bester Torschütze wurde mit 8 Treffern Timm Sabatino vom TSV Adendorf, der gemeinsam mit Sebastian Klepatz von der SV Eintracht hervorragend aufspielte. Als Überraschungsteam präsentierte sich der Ochtmisser SV, der richtig gut aufspielte. Im Partyzelt ging es nach dem Turnier noch richtig hoch her, so mancher Treffer wurde noch einmal durchgespielt - so muss es sein!

Die Ergebnisse auf einem Blick:
Gruppe 2
1. TSV Adendorf, 9 Punkte, 17:4 Tore
2. Vastorfer SK, 9 P, 15:5 T
3. TuS Reppenstedt, 9 P, 16:7 T
4. MTV Handorf, 3 P, 4:11 T
5. TSV Bardowick II, 0 P, 1:22 T
Halbfinale:
TSV Adendorf - TSV Bardowick 1:0
Eintracht Lüneburg - Vastorfer SK 1:0
Spiel um Platz 3
TSV Bardowick - Vastorfer SK 0:4
Finale
TSV Adendorf - Eintracht Lüneburg 3:4 n. E. (0:0)

Staffeleinteilung und Ergebnisse beim SVE-Hallenmaster (27.12.-29.12.)
www.eintracht-lueneburg.de/Budenzauber18.htm

Vorrunde - Gruppe D

Platz

Mannschaft

Tore

Punkte

1.

TSV Bienenbüttel

8:2

9

2.

TSV Adendorf

10:7

6

3.

TuS Erbstorf

5:8

3

4.

TSV Hitzacker

7:13

0

Endrunde - Gruppe E

Platz

Mannschaft

Tore

Punkte

1.

SV Eintracht Lüneburg 1

16:3

12

2.

MTV Trb. Lüneburg

11:6

9

3.

TSV Wriedel

10:15

6

4.

TSV Adendorf

9:10

3

5.

SV Ilmenau

2:14

0

aus www.luenesport.de vom 15.12.07

Bezirkspokal 1/4-Finale
TSV Adendorf – MTV Borstel 1:0 (0:0)

Der TSV Adendorf hat den Sprung in das Halbfinale des Bezirkspokal geschafft, musste dafür alles geben: "Auf dem kleinen Platz war wenig Raum, wir hatten 4 Chancen, Borstel 2. In der 5. und 87. Minute hatte wir Glück, da klatschte die Kugel jeweils an die Latte. Beide Mannschaften haben sich neutralisiert, wir hatten ein wenig mehr Spielanteile, der Sieg ist nicht ganz unverdient. Natürlich ist die Freude groß, die Mannschaft hat bis zur letzten Sekunde alles gegeben, jetzt kann die Weihnachtsfeier steigen", jubelt Harry Bomhoff.

Das Tor des Tages fiel in der 79. Minute: Der bärenstarke Schrader erkämpfte sich den Ball im Mittelfeld, ließ 4 Gegenspieler aussteigen, passte herrlich zu Sabatino, der aus 14 Metern in die lange Ecke schieben konnte. Danach drückte Borstel auf den Ausgleich, aber der TSV hielt den Laden dicht - herzlichen Glückwunsch!

Tor : 1:0 Sabatino (79.)

TSV : Lau - Sabatino - Reichstein - Tyralla - Jagsch - Heck - Richter - K. Berisha (81. Baumgartner) - Syrowatka - Schrader - Ameskamp (70. Hopp)

Daneben hat sich der VSK Osterholz 2 (5. Platz der Bezirksliga 3) mit einem 5:4 beim VfL Jesteburg (Tabellenführer der Bezirksliga 2) für das Halbfinale sowie Ahlerstedt/O. (3:1 in Soltau) qualifiziert.

 

TSV Adendorf Bezirksliga 1
SV Ahlerstedt Bezirksoberliga
TuS Bröckel/Teut. Uelzen Bezirksliga 2/Bezirksoberliga
VSK Osterholz/Sch.. II Bezirksliga 3

Die beiden Halbfinale werden am Ostermontag, den 24.03.2008 um 15 Uhr ausgetragen.

aus www.luenesport.de vom 13.12.07

Bezirkspokal 1/4-Finale

TSV Adendorf – MTV Borstel (Samstag, 15.00 Uhr)

In der Bezirksliga läuft es für den TSV nicht optimal, dafür sorgte das Team im Pokal für Überraschungen. Die Fans können sich freuen, das Match wird auf jeden Fall angepfiffen: „Wir spielen ja unter Flutlicht auf unserem D-Platz und nicht auf unserem anfälligen A-Platz, da wird es keine Probleme geben“, verspricht Manager Marco Bittrich.

Der Pokal spielt nicht die Hauptrolle, aber die Spannung steigt: „Das Spiel ist ein Bonbon für die Spieler. Sportlich ist es nicht so wichtig, für das Image und das Selbstvertrauen für die Rückrunde wäre ein Weiterkommen natürlich besser als ein Ausscheiden. Und die Anspannung ist schon groß. Es wäre toll, wenn wir als "kleiner Bezirksligist" das Halbfinale erreichen würden. Außerdem sind wir der letzte verbliebene Verein aus dem Landkreis Lüneburg.“

Bittrich rechnet sich etwas aus, doch die Erfahrungen sprechen eher gegen den TSV: „Borstel steht auch in dieser Saison wieder auf einem Abstiegsplatz, so dass der leistungsmäßige Unterschied gering sein dürfte. Allerdings haben wir in der vorigen Saison zu Hause 1:2 und auswärts 0:2 verloren, so dass wir den Gegner trotz des derzeitigen schlechten Tabellenstandes in der Bezirksoberliga nicht unterschätzen werden. Zudem wird in der höheren Klasse auch ein deutlich schnellerer Fußball gespielt, so dass wir erst einmal vernünftig gegenhalten müssen.“

Sonderaufgaben wird Trainer Lothar Nebe nicht verteilen: „Wir haben keine aktuellen Informationen über den Gegner eingeholt. Zudem haben Pokalspiele ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze, so dass sich der Gegner hoffentlich nach uns zu richten hat.“ 

Die 1. Herren feiert anschließend  ihre Weihnachtsfeier im Vereinsheimen. „Im Eigeninteresse einer fröhlichen Feier müssen wir das Spiel also gewinnen …“

aus www.luenesport.de vom 08.12.07

SV Rosche – TSV Adendorf 1:1 (0:0)
Bezirksliga: Adendorf holt nur einen Punkt in Rosche

Enttäuschung pur beim TSV Adendorf! Der Bezirksligist kam beim SV Rosche trotz drückender Überlegenheit nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus, Harry Bomhoff war nach dem Spiel bedient: "Wir hatten im Minutentakt Chancen, die Punkteteilung ist völlig unverdient! Wir haben gut kombiniert, über die Außen gespielt, aber Rosches Torwart hatte noch 3 unsichtbare Helfer neben sich, hat stark gehalten. Wir haben ganz klar 2 Punkte verschenkt, die werden uns noch weh tun." In der 60. Minute schien der Knoten endlich geplatzt zu sein, Schrader köpfte nach einer Ecke von Heck das 0:1. In der 68.Minute klärte ein Roscher Spieler mit der Hand auf der Torlinie, sah dafür die Rote Karte, doch den fälligen Strafstoß konnte Tyralla nicht verwandeln. Dann der Ausgleich: Osmani wollte von der linken Außenlinie eine Flanke schlagen, der Ball wurde immer länger uns senkte sich im langen Eck. "Das war deren einzige Chance, einfach unglaublich! Und wir hatten noch zahlreiche dicke Dinger auf dem Kopf und Fuß, so traf Schrader kurz vor dem Abpfiff nur die Latte."

Tore : 0:1 Schrader  (60.), 1:1 Osmani (81.)
Besonderheit : Tyralla verschießt Strafstoß beim Stand von 0:1 (68.)

TSV : Lau - Sabatino - Reichstein - Tyralla - Jagsch - Heck - Hopp (46. Richter) - K. Berisha (70. Baumgartner) Ritter - Schrader - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 06.12.07

SV Rosche – TSV Adendorf (Samstag, 14.00)

TSV-Manager Marco Bittrich steckt die Pleite in Gellersen noch in den Knochen: „Die Niederlage war für uns alle enttäuschend. Erschreckend war vor allem, dass das reine Zerstören eines Spiels durch Gellersen gegen unsere Mannschaft ausgereicht hat, um uns zu besiegen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.“ Bittrich ist vom derzeitig Erreichten enttäuscht, wurde sein Team in Vorfeld zu hoch gehandelt? „Wenn man sieht, wie wir unsere Spiele verlieren, ist die Aussage wohl zutreffend. Das Überschätzen gilt aber nicht nur für die Mannschaft als Ganzes, sondern ist auch bei einigen Spielern vorhanden, die glauben, dass man den schlechter platzierten Gegner so einfach besiegen kann. Auch wenn das fußballerische Niveau in der Klasse sehr unterschiedlich ist, rennen und aufopferungsvoll kämpfen können alle Mannschaften. Gellersen hat es uns letzte Woche vorgemacht.“ Bittrich haut nicht nur auf die Glocke, sieht auch Positives. „Insgesamt haben wir ein sehr gutwilliges Team zusammen, das trotz des jetzt nicht mehr optimalen Saisonverlaufs Spaß hat, in Adendorf Fußball zu spielen. In Punkto Einsatz kann man der Mannschaft in der 2. Halbzeit auch keinen Vorwurf machen, da sich das Spiel 43 Minuten in der gegnerische Hälfte abspielte. Auch beim Zusammenhalt im Team und bei der Trainingsbeteiligung kann ich nur lobende Worte finden.“

Am Samstag ist die Parole klar: „Rosche gehört zu den Abstiegskandidaten. Hier erwarte ich eine Trotzreaktion unserer Mannschaft und einen klaren Sieg, und damit meine ich nicht nur mit ein bis zwei Toren Differenz!

John-Edgar Tyralla steht wieder zur Verfügung, so dass Trainer Nebe bis auf Marcel Syrowatka (Zerrung) aus dem Vollen schöpfen kann.

02.12.2007

TSV Gellersen – TSV Adendorf  2:1 (2:1)
-1. Halbzeit verschlafen-

Der TSV Adendorf begann druckvoll gegen eine engagiert auftretende Heimmannschaft. Folgerichtig ging man mit 1:0 durch Schrader in Führung, der einen zu kurz abgewehrten Ball aus dem Gewühl im Torraum in den Winkel schoss (12.). Als die Adendorfer Spieler sich noch über den Führungstreffer freuten, lag der Ball schon wieder im Netz. Vom Anstoß weg kam der Ball zu Hahn, der im Alleingang abschloss (13.). In der Folgezeit beschränkte sich Gellersen dann aufs Zerstören der Adendorfer Aktionen und kam sogar zur glücklichen 2:1 Führung durch Kleinecke (23.). Kurz zuvor scheiterte Lütgens mit einem zweifelhaften Strafstoß, den der ansonsten starke Schiedsrichter Bunsen verhängte, an Lau (21.)

In der 2. Halbzeit dann ein einseitiges Spiel. Adendorf beherrscht Ball und Gegner, Gellersen fand praktisch nicht statt. Das Spiel fand bis auf 2 Konterchancen während der gesamten 2. Hälfte vor dem Strafraum von Gellersen statt, die mit 11 Mann ihr Tor verteidigten.  Außer einem Lattenkracher von Heck (67.) gelang dem TSV Adendorf an diesem Tag in einem durchweg fairen Spiel (nur 2 gelben Karten gegen Gellersen) herzlich wenig.

Fazit : Obwohl es immer leichter ist ein Spiel zu zerstören und nur zu verteidigen, hat es der TSV Adendorf vor allem in der zu lässig geführten 1. Halbzeit verpasst, 3 Punkte gegen einen unterdurchschnittlichen Gegner einzufahren.

Tore : 0:1 Schrader  (12.), 1:1 Hahn (13.), 2:1 Kleinecke (23.)
Besonderheit : Lau pariert Strafstoß von Lütgens (21.)

TSV : Lau - Sabatino - Reichstein - Twesten - Syrowatka (25. Baumgartner) - Jagsch - Heck - Hopp (46. Neusüß) - Richter - Schrader - Ameskamp (67. K. Berisha)

aus www.luenesport.de vom 29.11.07

TSV Gellersen – TSV Adendorf (Sonntag, 14.00)

Der Gastgeber hat einen Lauf, gewann mit 5:0 bei der Lüneburger SV – Oldie Markus Wolansky bleibt aber auf dem Teppich: „Die Stimmung war natürlich gut, aber auch nicht ausgelassen. Man muss halt ganz ehrlich sagen, dass das Niveau des Spiels nicht so berauschend war. Wir haben das Spiel bei der LSV im Vereinsheim ausklingen lassen. Einen herzlichen Dank noch mal an "Vater Dovas", der uns super bewirtet hat!“

So langsam wird die Erfolgsserie unheimlich: „ Vier Spiele in Folge gewonnen, und das bei einem Torverhältnis von 12:2 Toren, davor noch ein Unterschieden gegen Emmendorf. Man kann sagen, es läuft derzeit. Wir wissen natürlich, dass die nächste Niederlage kommen wird, aber wir genießen die Serie und wollen diese versuchen auszubauen.“

Ob das gegen den Gast aus Adendorf gelingt? „Adendorf gehört eindeutig zu den stärksten Mannschaften der Liga. Um den Anschluss nach oben nicht ganz aus den Augen zu verlieren, müssen Sie natürlich bei uns gewinnen und gehen ganz klar als Favorit in das Spiel. Wir hoffen, das wir sie ein wenig ärgern können und wären mit einem Punkt mehr als zufrieden.“

Wolansky kennt die Stärken des Gegners: „Ein Blick auf die Torjägerliste reicht, mit Ameskamp, Richter, Schrader, Tyralla und Sabatino sind einige Adendorfer vorne dabei. Wir müssen in der Defensive weiterhin so gut arbeiten wie in den letzten Spielen. Wenn wir dann noch unsere hoffentlich vorhandenen Kontermöglichkeiten konzentriert ausspielen, ist ein Punkt drin.

Der Einsatz von Thomas Lohmann und Lasse Garms sind mehr als fraglich. „Tobias Schuchhardt musste seine Laufbahn leider verletzungsbedingt beenden und steht uns nun als Torwarttrainer zur Verfügung.“

aus www.luenesport.de vom 25.11.07

TSV Adendorf – SV Ilmenau 1:1 (1:1)

Adendorfs Harry Bomhoff sah einen glücklichen Punktgewinn für seinen TSV: „In der 2. Halbzeit hatte Ilmenau 3 100-prozentige Chancen, hätte in Führung gehen müssen. Wir standen nur noch hinten drin, konnten die Ausfälle von Syrowatka, Schrader und Ameskamp nicht kompensieren. Vor dem Ausgleich hatte Richter die Chance zum 2:0, trotzdem können wir mit dem Punkt mehr als zufrieden sein!“ In der 34. Minute gingen die Hausherren in Führung: Heck schickte Richter schön in den freien Raum, der Mittelfeldspieler traf aus 16 Metern ins lange Eck. Da waren die Adendorfer schon in Unterzahl, Neusüß hatte nach wiederholtem Foul Gelb-Rot gesehen. Doch praktisch mit dem Pausenpfiff wurde Wagner am Strafraum schön frei gespielt, markierte den Ausgleich. In der 2. Halbzeit versuchten die Gäste die Führung zu erzielen, aber der TSV verteidigte den Punkt.

Tore : 1:0 Richter  (34.), 1:1 Wagner (45.)

TSV : Lau, Reichstein, Twesten (80. K. Berisha), Sabatino, Tyralla, Hopp (55. Baumgartner), Ameskamp (63. Ritter), Heck, Richter, Neusüß, Jagsch

aus www.luenesport.de vom 22.11.07

TSV Adendorf – SV Ilmenau (Sonntag, 14.00)

Der TSV gewann mit 1:0 gegen den MTV Treubund II, Manager Bittrich sieht noch etwas Sand im Getriebe: „Insgesamt sind wir mit den Ergebnissen nach der unnötigen Niederlage beim TSV Bienenbüttel (2:3) zufrieden. Wir haben anschließend das Heimspiel gegen Barum mit 7:2 gewonnen und waren auch auswärts bei der LSV und dem MTV 2 zweimal hintereinander erfolgreich. Ergebnisorientiert ist also alles zufrieden stellend, wobei uns die knappen Ergebnisse natürlich auch nicht schmecken. An dem Grundproblem, dass bei uns zwei Mittelfeldspieler das Sturmduo bilden, hat sich nichts geändert. So hatten wir zum Beispiel beim Spiel gegen MTV II in der letzten Woche ein Chancenverhältnis von 9:2 und haben nur 1:0 gewinnen können. Wenn es dumm läuft, geht man dann nur mit einem Remis aus dem Spiel.“

Jetzt das Topspiel gegen den SVI, Bittrich erwartet einen Heimsieg: „Die SVI hat eine sehr gute Hinrunde gespielt und liegt ja bekanntlich nur 3 Punkte hinter unserem Team, bei einem Spiel Rückstand. Dabei lebt der Gegner aber vor allem von der Heimstärke und ist auswärts nicht ganz so stark einzuschätzen. Insgesamt glaube ich, dass wir in diesem Spiel leichter Favorit sind, wobei wir den Gegner aber keinesfalls unterschätzen werden. Der Druck ist nicht sonderlich groß, da wir uns im Soll befinden. Saisonziel war und bleibt ein Platz in der Spitzengruppe, und damit meine ich die ersten 5 Mannschaften. Dieses Ziel haben wir bisher fast durchgängig erreicht, so dass uns auch ein möglicher Misserfolg nicht aus der Bahn werfen wird.“ 

Zwar drückt im Sturm der Schuh, Bittrich will in der Winterpause gezielte Verstärkungen holen: „Wir haben bisher Ebel, Maack, Peters, V. Berisha und Ahmetovic verloren, so dass wir selbstverständlich den Kader wieder auffüllen wollen, wenn sich die Chance bietet. Jedoch werden wir hier definitiv keine unvernünftigen Dinge tun, oder Zugänge "auf Krampf verpflichten".

18.11.07

MTV Treubund 2 - TSV Adendorf  0:1  (0:1)

Das Spiel begann mit 30 minütiger Verspätung, da das Schiedsrichtergespann von einer falschen Anstoßzeit ausgegangen ist. Die Zwangspause bei nasskaltem Wetter tat beiden Mannschaften offenbar gar nicht gut, denn es folgte ein über 90 Minuten niveauarmes Spiel. Auf schwerem Geläuf erzielte Marcel Syrowatka mit einem Distanzschuss von der Strafraumgrenze die 1:0 Führung (14.). In der Folgezeit bestimmte der TSV Adendorf zwar das Geschehen, konnte sich aber klare Torchancen nicht erarbeiten. So blieb es beim 1:0 Halbzeitstand.
In der 2. Halbzeit sahen die rund 30 Zuschauer leider auch kein besseres Spiel, wobei der TSV Adendorf nach Chancen hätte 9:2 gewinnen müssen. So blieb es bis zum Schluss beim knappen 1:0 Auswärtssieg des TSV Adendorf, der damit seinen 3. Tabellenplatz festigen konnte. Am nächsten Sonntag (14 Uhr) empfängt der TSV Adendorf dann den SV Ilmenau zum Spitzenspiel des Spieltages.

Tor : 0:1 Syrowatka  (14.)

TSV : Lau - Jagsch - Sabatino - Twesten - Syrowatka - Reichstein - Schrader - Hopp (65. Baumgartner) - Heck - Richter (78. Ritter) - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 15.11.07

MTV Treubund Lüneburg II – TSV Adendorf (Sonntag, 14.00)

Ob die Partie im Hasenburger Grund angepfiffen werden kann, das ist noch mehr als fraglich. Beide Klubs haben sich auf einen möglichen Heimrechttausch geeinigt, der TSV Adendorf möchte die Partie unbedingt spielen. Nicht, weil Adendorf den MTV auf die leichte Schulter nimmt, die drei Punkte innerlich schon im Sack hat, sondern um weiteren Nachholspielen aus dem weg zu gehen. Der MTV Treubund steht mit 7 Punkten auf dem 16.Platz, das rettende Ufer ist 6 Punkte entfernt, doch Rosche hat auch schon ein Spiel mehr auf dem Zettel. Und der MTV hat etwas Selbstvertrauen getankt, zuletzt gab es gegen die Lüneburger SV einen 2:1-Sieg. Doch ein Spiel im Hasenburger Grund wäre bestimmt nicht die schlechtere Variante für die Lüneburger, denn der kleine Platz würde dem MTV bestimmt zu Gute kommen. Allerdings sind die Adendorfer gerade bei Standards gefährlich, haben mit Richter und Schrader baumlange Kerls, die dazwischen gehen. Und im Sturm wirbelt derzeit Ameskamp wie zu besten Zeiten – gerade gegen seinen ehemaligen Klub möchte der Adendorfer bestimmt treffen!

10.11.07

Lüneburger SV - TSV Adendorf 0:1 (0:1)
-Kevin Ameskamp der Matchwinner -

Der TSV Adendorf hat die schwere Auswärtshürde gemeistert, setzte sich bei der Lüneburger SV mit 1:0 durch. Der Pfostentreffer für den TSV Adendorf (6. min.) hätte bereits die 1:0 Führung sein müssen. Aber nur kurze Zeit später wurde der überlegende TSV Adendorf belohnt. Das Tor des Tages erzielte Ameskamp in der 13. Minute. Nach einem Freistoß aus der halbrechten Position behielten die Adendorfer im Strafraum die Oberhand, der Ball wurde auf Ameskamp abgelegt, der grätschte die Kugel aus eineinhalb Metern über die Linie. Danach plätscherte das Spiel bis zur Pause dahin, ohne dass beide Mannschaften nennenswerte Chancen hatten.

In der 2. Halbzeit erhöhte der Gastgeber den Druck und hatte optisch mehr Spielanteile, weil der TSV Adendorf sich leider wieder einmal in die eigene Hälfte zurückzog. Erst nach ca. 65 Minuten nahm der TSV Adendorf wieder mehr Tempo auf und beherrschte die LSV wieder, die von Minute zu Minute mehr abbaute, klar. Heck, Richter, Ameskamp, Schrader und Sabatino hatte klare Chancen, die leider alle vergeben wurden. Auf der Gegenseite bot sich nur Gauk in der 80. min. eine kleine Chance für die insgesamt stärker erwartete LSV.

Obwohl der TSV Adendorf, in einem von beiden Seiten fair geführten Spiel,  eine der schlechteren Saisonleistung bot, blieb es am Ende aber beim verdienten Auswärtserfolg, den Trainer Lothar Nebe wie folgt kommentierte : "Wir hätten wieder einmal wesentlich mehr Tore machen müssen, so war es bis zum Schluss nervenaufreibend, weil immer einmal ein Glücksschuss reingehen kann."  LSV-Trainer Jürgen Obrecht war trotz der Niederlage gegen den Favoriten nicht unzufrieden: "Es war trotzdem eine gute Leistung von uns, Adendorf hat viele lange Kerle, die gerade bei Flanken unheimlich gefährlich waren. Wir hatten zwar 60 Prozent Spielanteile, aber vieles hat sich im Mittelfeld abgespielt. Wir hatten höchstens zwei gute Chancen im gesamten Spiel, das ist natürlich zu wenig."

Tore : 0:1 Ameskamp (13.)

TSV : Lau - Sabatino - Twesten (46. Jagsch) - Reichstein - Syrowatka - Tyralla - Schrader - Heck - Hopp - Richter - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 08.11.07

Lüneburger SV – TSV Adendorf (Samstag,14.30)
(geschrieben aus Sicht des Gastgebers)

Die LSV verlor das Stadtderby gegen den MTV Treubund II, LSV-Trainer Jürgen Obrecht wurmt die Pleite heute noch: „Wenn ich ehrlich bin, ohne den MTV schlecht zu machen, hier hätte sogar unsere 2. Mannschaft eine reelle Chance gehabt. Wir haben uns das Spiel leider selbst kaputt gemacht. Zu viele Fehler können auch solch ein Spiel entscheiden. Wir hatten an diesem Tage reichlich davon.“

Der Blick auf die Tabelle (Platz 11, 16 Punkte) lässt Obrecht nicht in Panik verfallen: „Mulmig ist mir dennoch nicht, ich weiß um die mögliche Stärke der Mannschaft und wir haben erst dreizehn von 34 Spieltagen hinter uns. Ich glaube an die Mannschaft und bin mir sicher, unsere nötigen Punkte für einen einstelligen Tabellenplatz noch zu holen. Wir, das heißt Trainer und Mannschaft, sind der einhelligen Meinung, dass dies nicht der realistische Tabellenplatz ist, der unseren Möglichkeiten entspricht. Die momentane Ausbeute ist daher auch leider nicht zufrieden stellend.“

Gegen Adendorf wird es wieder heiß hergehen, beide Mannschaften brauchen dringend die Punkte. „Adendorf ist sicherlich eine spielstarke Mannschaft, was uns aber wohl auch zurzeit zugute kommen könnte. Mit vermeidlich schwächeren Mannschaften haben wir ja leider so unsere Probleme. Daher räume ich uns gute, bis sehr gute Chancen fürs Wochenende ein. Wir werden Adendorf nicht unterschätzen, eher im Gegenteil, Adendorf kann bei uns nur verlieren – und das wird auch die Marschroute sein, die wir ausgeben werden. Über die mannschaftliche Geschlossenheit sowie der individuellen Stärke jeder unserer eigenen Spieler müssen wir, Trainer und Spieler, uns in diesen 90 Minuten bewusst sein, dann denke ich, dass wir eine ausgeglichene Partie sehen werden.“

Verletzt sind noch: Önder Cinar, Gianni Cataldo, Christos Dovas Beruflich und urlaubsbedingt werden Vadim Mescherikov und Tayfun Kabakci fehlen.

Rot gesperrt: Bülent Yilmaz

aus www.luenesport.de vom 03.11.07

TSV Adendorf - MTV Barum 7:2 (4:0)

Paukenschlag des TSV Adendorf! Gegen die zuletzt bärenstarken Barumer setzte sich das Team von Trainer Lothar Nebe deutlich durch, Manager Bittrich freut sich über den Erfolg: "Das war heute eine überdurchschnittlich gute Leistung von uns. Wir sind nicht in das befürchtete Loch gefallen, sind natürlich hochgradig zufrieden. Barum war immerhin Vierter, die muss man erst einmal schlagen - und das Ergebnis geht auch so in der Deutlichkeit in Ordnung!"

Bereits in der 6. Minute traf der überragende Tyralla nur die Latte, aber in der 14. Minute legte er butterweich auf Ameskamp auf, der Stürmer konnte per Kopf das 1:0 erzielen. Auch das 2:0 in der 31. Minute bereitete Tyralla vor, diesmal köpfte Sabatino seine Ecke in die Maschen. Und nur drei Minuten später zirkelte Tyralla wieder einen Eckball herein, diesmal war Schrader zur Stelle - 3:0. In der 41. Minute bediente Hopp Tyralla, der traf zum 4:0-Halbzeitstand. In der 63. Minute das 5:0, Baumgartner hatte Hopp geschickt. Das schönste Tor des Tages fiel in der 68. Minute: Reichstein schnappte sich den Ball, legte ein 50-Meter-Solo hin, schloss dieses auch ab. Giesen besorgte in der 69. Minute das 6:1, ehe Heck einen Foulelfmeter (Sabatino wurde zu Fall gebracht) zum 7:1 verwandelte (74.). Den 2. Barumer Treffer besorgte Nerlich in der 90. Minute.

Bitter für die Gäste: in der 30. Minute riss sich Markus Lindemann die Achillessehne - der TSV Adendorf wünscht alles Liebe und Gute!

Tore: 1:0 Ameskamp (14.), 2:0 Sabatino (31.), 3:0 Schrader (34.), 4:0 Tyralla (41.), 5:0 Hopp (63.), 6:0 Reichstein (68.), 6:1 Giesen (69.), 7:1 Heck (74./FE), 7:2 Nerlich (90.)

TSV : Lau - Sabatino (74. Neusüß) - Twesten - Schrader (56. Baumgartner) - Syrowatka - Tyralla - Heck - Hopp (65. Ritter) - Reichstein - Ameskamp - Richter

 

aus www.luenesport.de vom 01.11.07

TSV Adendorf – MTV Barum (Samstag, 14.30)

Der TSV fing sich in Bienenbüttel in letzter Minute den entscheidenden Treffer zur Niederlage, anschließend haderten die Adendorfer mit dem Schiedsrichtergespann. Es ist manchmal zu billig, dem Schiedsrichter die Schuld für eine Pleite in die Schuhe zu schieben, doch Manager Bittrich steht zu den Vorwürfen, kritisiert aber auch die Mannschaft: „Der Schiedsrichter hatte einen rabenschwarzen Tag und hat mit vielen unverständlichen Entscheidungen und unterschiedlicher Bewertung von Spielsituationen, von denen zwei spielentscheidend waren, die Niederlage mit verursacht. Sicherlich hat auch die Mannschaft Fehler gemacht, das will ich gar nicht leugnen. Wir haben uns in der 2. Halbzeit viel zu passiv verhalten und wollten das Ergebnis über die Zeit bringen. Dieses war völlig unnötig, da Bienenbüttel gar keinen Druck entfaltet hat und die Spieler von Bienenbüttel schon mehr mit ihren Wadenkrämpfen beschäftigt waren.“

Derzeit muss man schon starke Nerven haben, wenn man auf der TSV-Bank Platz nimmt: „Momentan ist es ein Wechselbad der Gefühle. Wir spielen ansatzweise richtig guten Fußball, wobei wir vorne noch zu harmlos und hinten zurzeit leider noch nicht stabil genug sind. Das ist eigentlich eine unglückliche Situation, weil nun einmal Tore das Spiel entscheiden. Auch wenn ich für die Aussage wieder "Prügel beziehen sollte", wir waren gegenüber Bienenbüttel die deutlich bessere Mannschaft, so dass mir eigentlich nicht Angst und Bange für die restliche Saison ist.“

Auch bei Trainer Lothar Nebe hinterlassen diese Art von Niederlagen Spuren: „Die Niederlage zehrt schon sehr an seinen Nerven, weil ursächlich hierfür immer wieder individuelle Fehler sind, die man ja nicht "wegtrainieren" kann. Hinzu kommen die dämlichen Kommentare bei lzsport.de, die ich für mehr als unfair betrachte. Weder Lothar noch irgendein anderer auf der Bank hat sich abfällig über den letzten Gegner geäußert, so dass ich die Reaktionen einiger Bienenbüttler Spieler überhaupt nicht nachvollziehen kann. Lothar Nebe hat seinem Trainerkollegen zum Sieg gratuliert, ich Thorsten Geiseler, so wie es sich unter Sportsleuten gehört.“

Bittrich steht hinter seinem Coach, so wurde Sonntag ein Spieler ein- und wenige Minuten später wieder ausgewechselt: „Der Trainer wollte hier einmal ein Zeichen setzen. Es kann nicht angehen, wenn jemand eingewechselt wird, dass er sich nicht zerreißt. Das Problem wurde oft genug angesprochen, ohne dass es zu Änderungen in der Einstellung gekommen ist. Wenn man innerlich nicht bereit ist, ambitionierten Freizeitfußball zu spielen, dann kann das nicht zu Lasten der gesamten Mannschaft gehen. Das gilt nicht nur für den betreffenden Spieler, sondern für die gesamte Mannschaft. Das Einfordern von Einsätzen muss also auch gerechtfertigt sein. Bei dem betreffenden Spieler am Vorsonntag unterstelle ich einfach einmal einen rabenschwarzen Tag, an dem nichts lief. Der Trainer muss aber auch das Recht haben hier zu reagieren, auch wenn das für den Spieler ganz bitter ist.“

Jetzt kommt Barum, ebenfalls ein harter Brocken, die Mannschaft hat einen richtig guten Lauf: „Der MTV Barum hat sich in der Bezirksliga etabliert und gehört sicherlich zu den Mannschaften, die am Saisonende in der oberen Tabellenhälfte zu finden sein wird. Hier müssen wir besonders auf Nerlich und Rudnik (je 7 Treffer) und W. Braun (6 Treffer) aufpassen. Ich hoffe, dass unser Team die große Enttäuschung vom Vorsonntag wegstecken kann und nicht in ein Loch fällt. Insgesamt ist das Spiel daher offen, wobei ich natürlich auf einen Heimsieg hoffe.“ 

K. Berisha fällt weiterhin aus, ebenso wie Jagsch und Schrader. „Ahmetovic und V. Berisha sind seit Wochen nicht mehr zum Training erschienen, so dass sich die Personaldecke weiter ausdünnt. Auf der anderen Seite spielen und trainieren wir lieber mit einem 15er Kader, in dem nur noch Spieler stehen, die sich auch Woche für Woche zerreißen und die richtige Einstellung mitbringen!“

TSV Bienenbüttel - TSV Adendorf 4:3 (2:3)
-Schwacher Schiedsrichter entschied das Spiel-

Der TSV Adendorf trat ohne K. Berisha, Tyralla, Jagsch und Ahmetovic beim TSV Bienenbüttel an und musste sich am Ende doch knapp geschlagen geben, u.a. auch, weil der Schiedsrichter Rene Denis aus Celle die Heimmannschaft mehrfach spielentscheidend bevorteilt hat. Doch jetzt der Reihe nach : Mit dem ersten Angriff in der 2. Minute das 1:0 für Bienenbüttel  durch Saqi, der einen Stellungsfehler in der noch nicht sortierten Adendorfer Mannschaft eiskalt ausnutzte. Es dauerte dann bis zur 24. Minute, ehe der erneut starke Ameskamp den 1:1  Ausgleich erzielte. Mit dem Anstoß und dem Angriff dann postwendend das 2:1 für Bienenbüttel durch Junk (25.). Dann gab es die erste Aufregung um den schwachen Schiedsrichter. Schrader setzte sich an der Außenlinie geschickt durch und wurde von dem ausgespielten Bienenbüttler Gegenspieler rüde von hinten von den Beinen geholt. Selbst die Heimzuschauer rechneten mit einem Feldverweis, der Schiedsrichter beließ es aber bei einer Ermahnung. Schrader musste darauf hin verletzt das Spielfeld verlassen. Proteste der Adendorfer führte zum Verweis des Co-Trainers hinter die Bande. Trotzdem gelang dem TSV Adendorf durch Ameskamp noch der 2:2 Ausgleich (28.). Kurz vor dem Seitenwechsel erhöhte Heck mit einem Innenpfostenschuss dann sogar auf den verdienten 3:2 Halbzeitstand (36.).

In der 2. Halbzeit plätscherte das Spiel vor sich hin, wobei bei den Bienenbüttler Spielern merklich die Kräfte schwanden, was auch durch Wadenkrämpfe sichtbar wurde. Der TSV Adendorf beschränkte sich auf die Ergebnisverwaltung, was sich später als Fehler herausstellen sollte. Allerdings wurde die Gastmannschaft immer wieder durch fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters benachteiligt. In der 86. Minute kam es dann zu einem Zweikampf zwischen Junk und Maack, den der Adendorfer gewann. Junk setzte nach und rempelte den Adendorfer Spieler dann so heftig, das dieser gegen die Bande prallte und verletzt liegen blieb. Junk flankte dann unbedrängt auf Rose, der zum glücklichen Ausgleich traf (86.). Wütende Proteste der Adendorfer Spieler führten dann zur gelbroten Karte für Heck und zum Verweis eines weiteren Adendorfers Betreuers hinter die Bande. In der letzten Spielminute gelang den Bienenbüttlern gegen die dezimierte Adendorfer Mannschaft dann der völlig unverdiente Siegtreffer zum 4:3 Endstand (90.).

Fazit : In einem kämpferisch geführten Bezirksligaspiel gewann der TSV Bienenbüttel unverdient 3 Punkte gegen eine deutlich bessere Adendorfer, die im 2. Durchgang aber viel zu passiv agierte. Jedoch wurde der TSV Adendorf während des gesamten Spiels immer wieder durch fragwürdige Entscheidungen des überforderten Schiedsrichters benachteiligt, die z.T. auch spielentscheidend waren.

Tore : 1:0 Saqi (2.), 1:1 Ameskamp (24.), 2:1 Junk (25.), 2:2 Ameskamp (28.), 2:3 Heck (36.), 3:3 Rose (86.),
          4:3 Junk (90.)

TSV : Lau - Sabatino - Twesten - Baumgartner (55. Peters / 77. Maack) - Reichstein - Syrowatka - Hopp - Heck - Schrader (25. Neusüß) - Richter - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 25.10.07

TSV Bienenbüttel – TSV Adendorf (Sonntag, 14.30)

Der TSV siegte zwar mit 5:0 gegen Küsten, doch in den Topspielen lief es bisher nicht wie gewünscht – ist der Druck für die Mannschaft etwa doch zu hoch? Manager Marco Bittrich sieht keinen Grund zur Enttäuschung: „Ich bin schon froh, dass wir gegen schlagbare Gegner unsere "Hausaufgaben" machen und auch deutlich gewinnen. Auch in den so genannten Top-Spielen haben wir - einmal vom Spiel in Bodenteich abgesehen- nicht enttäuscht. Dass wir noch nicht stabil genug sind, um auch in den Spitzenspielen immer zu bestehen, liegt sicher auch daran, dass wir zu Beginn der Saison 10 neue Spieler integrieren mussten und vom Durchschnittalter mit 23 Jahren her eine der jüngsten Mannschaften in der Klasse haben. Ich glaube, dass wir erst in der Rückrunde die wahre Stärke der Mannschaft sehen werden.“

Bei dem einen oder anderen Spieler zeigt die Leistungskurve schon jetzt nach oben, so bietet Kevin Ameskamp Woche für Woche stabilere Vorstellungen. „Kevin wurde in der letzten Serie oft (zu Recht) kritisiert. In dieser Saison hat Kevin einen unglaublich positiven Schub gemacht und sich zu einem echten Führungsspieler entwickelt. Seine Motivation und sein Einsatz sind nicht annähernd mit der letzten Saison zu vergleichen. Ich hoffe, dass er uns noch weiter viel Freude in dieser Saison bereiten wird. Wenn er dann auch noch an seiner Chancenverwertung arbeitet, wird das eine optimale Saison für ihn“, lobt Bittrich den Offensivmann.

Gegen Bienenbüttel ist Motivation und Einsatz gefragt, Bittrich schiebt die Favoritenrolle gern weiter, aber man spürt, insgeheim hofft er auf eine Überraschung seines Teams: „Bienenbüttel ist selbsternannter Topfavorit für den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Sie sind also am kommenden Sonntag klarer Favorit gegen uns. Wir werden am Sonntagabend sehen, wie gut Bienenbüttel wirklich ist. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.“

In der Offensive muss der TSV auf Junk und Poplat aufpassen, Bittrich blickt aber über den Tellerrand hinaus: „Bienenbüttel besteht nicht nur aus Junk oder Poplat. Insgesamt hat Bienenbüttel schon ein sehr starkes Team zusammengestellt, das sicherlich nicht schlechter als unsere Mannschaft ist. Jedoch werden unsere drei Trainer die Mannschaft so aufstellen, dass wir es der Heimmannschaft schwer machen werden, gegen uns zu gewinnen.“

Personell schaut es nicht so gut aus: „Maack und Ebel standen als Abgänge bereits fest. K. Berisha (Muskelfaserriss) und Jagsch (Zerrung) fallen verletzt aus. Ahmetovic und V. Berisha sind verhindert, so dass sich wahrscheinlich noch ein bis zwei Spieler aus der 2. Mannschaft oder Altliga auf die Bank setzen werden.“

aus www.luenesport.de vom 21.10.07

TSV Adendorf - SV Küsten 5:0  (2:0)
-Klarer Favoritensieg-

Fußballobmann Marco Bittrich forderte vor dem Spiel einen klaren Sieg und bekam diesen auch. Deutlich mit 5:0 wurde der Gast aus Küsten, der erstmals wieder in Bestbesetzung antrat, nach Hause geschickt. Adendorfs Sportwart Harry Bomhoff sah eine einseitige Partie: „Das war heute eine eindeutige Geschichte, wir hätten noch zwei oder drei Tore mehr machen können. Da war ein klarer Klassenunterschied zu erkennen, wir haben einen sauberen Ball gespielt, dem Gegner keine Luft zum Atmen gelassen. Schon in den ersten 10 Minuten hatten wir drei dicke Chancen, nach dem 1:0 ist der Knoten dann geplatzt. Wir haben den geforderten deutlichen Sieg geholt, das Ergebnis spricht für sich.“  Ameskamp knackte in der 30. Minute zum ersten Mal die Küstener Abwehr, Richter legte nur eine Minute später das 2:0 nach. In der 52. Minute erhöhte Richter per Kopf zum 3:0, ehe Heck (60.) und Sabatino (78.) das Ergebnis ausbauten. In einer durchweg starken Adendorfer Mannschaft verdienten sich der umsichtige Libero Timm Sabatino und der zweifache Torschütze Björn Richter die Bestnoten.
Damit geht der TSV Adendorf gut gerüstet in das Spitzenspiel beim TSV Bienenbüttel am nächsten Sonntag um 14.30 Uhr.

Tore : 1:0 Ameskamp (30.), 2:0 Richter (31.), 3:0 Richter (52.), 4:0 Heck (64.), 5:0 Sabatino (78.)

TSV : Lau - Sabatino - Jagsch (75. Hopp) - Twesten - Tyralla - Reichstein - Syrowatka - Heck (82. Baumgartner) - Schrader - Richter (63. Peters) - Ameskamp

 

aus www.luenesport.de vom 18.10.07

TSV Adendorf – SV Küsten (Sonntag,15.00)

Der TSV verlor in Woltersdorf 0:2, Manager Bittrich sah erneut verschenkte Punkte: „Insgesamt gesehen war das eine ärgerliche Niederlage, weil wir die klar bessere Mannschaft waren. Trotz eines enormen Aufwandes mit vielleicht 70 Prozent Spielanteilen, und vor allem in der 1. Halbzeit drei hochkarätigen Chancen, waren wir aber nicht in der Lage, das Spiel zu gewinnen. Zu allem Überfluss schaffen wir es auch nicht mehr zu Null zu spielen.“  

Haben sich die Adendorfer vielleicht überschätzt? „Nein! Unser Ziel war es, einen Platz im oberen Drittel der Tabelle zu erreichen, dort stehen wir derzeit ja auch. Hochtrabende Ziele kamen nie von uns, sondern immer nur von Dritter Seite. Für einen Aufstiegsplatz fehlen uns aber zwei Stürmer, da Ameskamp und Richter, die in Woltersdorf das Sturmduo bildeten, eigentlich Mittelfeldspieler sind. Im Übrigen darf man auch nicht vergessen, dass mit Ahmetovic, K. Berisha und Jagsch drei Stammspieler gefehlt haben. Jedoch machen wir von derartigen Ausfällen nicht so viel Aufhebens, wie andere Vereine. Insgesamt sind wir mit der Saison sehr zufrieden. In 10 Meisterschaftsspielen haben wir doch erst zweimal verloren und haben sogar das Bezirks-Pokalviertelfinale erreicht.“

Bittrich will am Sonntag drei Punkte sehen: „Küsten ist nach gutem Start nach unten durchgereicht worden, weil die Mannschaft sehr viel Verletzungspech hatte. Insgesamt ist der Kader so gut besetzt, dass es für den Gast locker zu einem Mittelfeldplatz reichen sollte. Wir werden in Zukunft nicht mehr auf den Gast schauen, sondern an unsere eigenen Stärken glauben und Küsten hoffentlich (deutlich) schlagen. Alles andere wäre für mich eine große Enttäuschung." Personell gibt es einige Neuigkeiten: „Berisha fällt mit einem Bänderriss bis Mitte November aus. Hinter dem Einsatz von Jagsch steht noch ein großes Fragezeichen, zumal auch sein Fitnesszustand nicht ausreicht, um ein ganzes Spiel durchzuspielen. Johannes Ebel hat sich eine "Auszeit" genommen und steht bis auf weiteres nicht mehr im Kader der 1. Herren.“

aus www.luenesport.de vom 14.10.07

TuS Woltersdorf – TSV Adendorf  2:0  (0:0)

Ernüchterung beim TSV Adendorf, erneut konnte man gegen einen starken Gegner nicht den erhofften Sieg einfahren. „Wir hätten das Spiel in der ersten Halbzeit für uns entscheiden müssen, da haben wir gut kombiniert, aber eben nicht zugeschlagen. Das 0:1 hat uns aus der Bahn geworfen, dadurch ging unser Rhythmus verloren. Woltersdorf hat kämpferisch überzeugt, wir konnten uns keine echte Chance mehr herausspielen – unterm Strich geht die Niederlage in Ordnung“, so Adendorfs Harry Bomhoff.

In der 50.Minute besorgte Wiese mit einem scharfen Schuss in die kurze Ecke das 1:0, Wett machte in der 83. Minute den Heimsieg perfekt.

Fazit : Der TSV Adendorf hätte in der 1. Halbzeit bereits schon für eine Vorentscheidung sorgen müssen. Jedoch wurden die guten Chancen z.T. kläglich vergeben. In der 2. Halbzeit bestätigte sich dann die alte Fußballerregel, dass man solche Spiele dann verliert.

TSV : Lau - Tyralla - Twesten - Syrowatka - Schrader - Sabatino - Ritter (65. V. Berisha) - Hopp (79. Peters) - Richter - Heck - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 12.10.07

TuS Woltersdorf – TSV Adendorf (Sonntag, 15.00)

Der TSV holte gegen Emmendorf ein 2:2, lag dabei schon 0:2 hinten – doch wirklich zufrieden ist man in Adendorf mit dem Ergebnis nicht: „Wir hatten 70 Prozent Spielanteile, von den Chancen her war die Partie ausgeglichen. Zwar waren wir überlegen, aber richtige Chancen konnten wir uns nicht erspielen. Aber wir haben eine große Moral und viel Einsatz gezeigt, immerhin noch ein 0:2 wettgemacht. Wenn man so zurückliegt, dann muss man froh sein, wenn man in so einem Spiel noch einen Punkt mitnimmt. Emmendorf war aber keine Übermannschaft, deshalb bin ich schon ein wenig enttäuscht“, so Manager Marco Bittrich.

Am Sonntag wird es wieder heiß hergehen, denn gerade daheim ist Woltersdorf eine Macht. Der TSV wird gefordert sein, gerade in der Defensive muss es passen. Eine Niederlage dürfen sich die Gäste nicht erlauben, sonst muss man erst einmal kleinere Brötchen backen. In der Offensive soll Schrader für den nötigen Druck sorgen, der Mittelfeldspieler zeigt seit Wochen starke Leistungen, sicherte seinem Klub mit zwei Treffern gegen Emmendorf noch den einen Punkt – seine Qualitäten werden wieder gefragt sein.

aus www.luenesport.de vom 06.10.07

TSV Adendorf – SV Emmendorf 2:2 (0:0)

TSV-Manager Marco Bittrich ist mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden: "Wir hatten 70 Prozent Spielanteile, von den Chancen her war die Partie ausgeglichen. Zwar waren wir überlegen, aber richtige Chancen konnten wir uns nicht erspielen. Aber wir haben eine große Moral und viel Einsatz gezeigt, immerhin noch ein 0:2 wett gemacht. Wenn man so zurückliegt, dann muss man froh sein, wenn man in so einem Spiel noch einen Punkt mitnimmt. Emmendorf war aber keine Übermannschaft, deshalb bin ich schon ein wenig enttäuscht."

In der 23. Minute hätten die Gäste durch einen fragwürdigen Elfmeter in Führung gehen können, doch Silbermann verschoss. In der 60. Minute machte er es besser: ein Freistoß von Sander segelte an Freund und Feind vorbei in den Adendorfer Strafraum, niemand packte zu - nur Silbermann spekulierte richtige, traf. Als Wendland in der 75. Minute das 0:2 markierte, da schien die Partie gelaufen, doch Schrader traf in der 80. Minute nach einem Freistoß per Kopf zum 1:2 - dann ging noch einmal die Post ab! Denn nur zwei Minuten später war Schrader erneut zur Stelle, staubte aus wenigen Metern zum Endstand ab.

Tore: 0:1 B. Silbermann (60.), 0:2 Wendtland (75.), 1:2 Schrader (80.), 2:2 Schrader (82.)
Bes. Vorkommnis: B. Silbermann scheitert mit Foulelfmeter an Lau (23.).

TSV : Lau - Jagsch (35. Baumgartner) - Tyralla - Schrader - Sabatino - Heck - Richter - Hopp (75. Peters) - Syrowatka (63. Reichstein) - Ahmetovic - Ameskamp

aus www.luenesport.de vom 04.10.07

TSV Adendorf – SV Emmendorf (Samstag, 16.00)

Der TSV Adendorf steht im Bezirkspokal-Viertelfinale, Manager Marco hofft auf einen weiteren Schub: „Der Sieg gegen Vastorf war nach der 1:6-Klatsche gegen Bodenteich enorm wichtig für das Selbstvertrauen. Trotz namhafter Ausfälle (Schrader, Tyralla, Jagsch) waren wir die klar bessere Mannschaft in Vastorf und hätten bei einem 8:4-Chancenverhältnis bereits  in der regulären Spielzeit gewinnen müssen. Vor allem der Einsatzwille und Biss war wieder zu erkennen, auch wenn einige Spieler sich zurzeit in einem Leistungstief befinden.“ Mit Emmendorf kommt ein richtiger Konkurrent um den Aufstieg, Bittrich hat Respekt vor dem Gegner, weiß aber auch um die eigenen Stärken: „Ich glaube, dass der Ausgang des Matches völlig offen ist. Schrader, Tyralla und Jagsch werden  wieder zur Verfügung stehen, so dass wir nominell mit dem stärksten Team beginnen können. Allerdings steht Emmendorf nicht überraschend an der Spitze. Wer nach dem Abstieg den ungeschlagenen Wiederaufstieg schafft, mit dem ist zu rechnen, insbesondere wenn man einen Benjamin Silbermann in seinen Reihen hat. Ich bin Optimist und hoffe, dass wir das Spiel knapp zu unseren Gunsten entscheiden werden. Ich glaube auch, dass die Mannschaft aus ihren Fehlern in Bodenteich gelernt hat. Insofern war mir eine "Klatsche" lieber, als eine 0:1-Niederlage, die jeder noch schön geredet hätte.“ Im Mittelfeld soll Björn Richter wieder für Druck sorgen, gerade bei Kopfbällen ist der ehemalige Tesper eine Klasse für sich. „Björn hat sich bei uns prima eingelebt und spielt einen unbekümmerten Fußball. Sicher muss er noch viel lernen, aber Trainer Lothar Nebe gibt ihm auch die  Zeit sich zu entwickeln. Zudem wird er auch nicht "verheizt" und hat auch schon seine Auszeiten vom Trainer "verordnet" bekommen. Mit seiner Kopfballstärke und seiner Schnelligkeit kann er aber bereits heute Spiele entscheiden“, lobt Bittrich. Nach der Partie soll richtig gefeiert werden: „Die Mannschaft wird nach dem Spiel beim Spanferkelessen im Sporthotel zusammensitzen und  hofft auf einen Sieg, damit die Stimmung nicht so schlecht ist.“ Kushtrim Berisha fällt aus, hinter dem Einsatz von Eike Twesten steht noch ein Fragezeichen. 

Bezirkspokal: Vastorfer SK – TSV Adendorf 5:6 n. E (1:1 , 1:1)
-TSV Adendorf im 1/4-Finale-

216 zahlende  Zuschauer wollten das Derby sehen und bekamen einiges für ihr Geld geboten. Bereits in der 2. Minute ging der Vastorf in Führung: Thiel hatte geschossen, die Adendorfer Abwehr konnte abwehren, der Ball kam wieder zu Thiel, der flanke auf Purwin, der unbewacht einköpfen konnte. Doch der ersatzgeschwächte TSV Adendorf (ohne Schrader, Tyralla und Jagsch) ließ sich davon nicht beeindrucken und kam in der 8. Minute bereits zum Ausgleich. Einen von Ahmetovic in den Strafraum geschlagenen Freistoß köpfte Richter unhaltbar ein. Anschließend ging es in einem schnellen und hochklassigen Spiel hin und her. Dabei wurde die Härte von Vastorf übertrieben, die Glück hatten, dass eine Notbremse und ein Ellenbogencheck nur mit Gelb geahndet wurden. Zwingende Chancen ergaben sich nur gegen Ende der 1. Halbzeit als  Schuhmann mit einem Befreiungsschlag aus 40 Metern nur die Oberkante der Latte traf. Auf der Gegenseite vergab Kevin Ameskamp eine Riesenchance für den TSV, als er einen Alleingang auf VSK-Torwart Bostjancic nicht verwerten konnte.
Im 2. Durchgang ließen die Kräfte der Vastorfer nach und Adendorf wurde immer überlegener, wobei das Chancenverhältnis mit 4:2 ebenfalls für den TSV Adendorf sprach. Die größte Chance vergab Ahmetovic nach einem herrlichen Dribbling kurz vor dem Abpfiff.
Im Elfmeterschießen behielten für Adendorf Ameskamp, Heck, Reichstein, Syrowatka und Ahmetovic die Nerven. Bei Vastorf trafen Schuhmann, J. Sieben, Walter und Mackensen. Zum Unglücksvogel wurde Torwart Bostjancic, der am Adendorfer Torwart Lau scheiterte.
Fazit : Der ersatzgeschwächte TSV Adendorf hat die Begegnung nach dem 1:1 Ausgleichstreffer beherrscht und aufgrund des 8:4 Chancenverhältnisses verdient gewonnen.
TSV : Lau - K. Berisha (80. Neusüß) - Reichstein - Twesten (60. Baumgartner) - Syrowatka - Sabatino - Heck - Richter - Hopp (75. Peters) - Ameskamp - Ahmetovic

aus www.luenesport.de v. 02.10.07

Bez.Pokal 1/8-Finale : Vastorfer SK - TSV Adendorf
Mittwoch, 03.10. um 15 Uhr

Der VSK fuhr gegen Ebstorf einen 4:2-Sieg ein, tankte etwas Selbstvertrauen. „Das stimmt, aber derzeit bereiten mir die vielen Verletzungen doch Kopfschmerzen. Oetzmann, Walter und Dönmez können auf keinen Fall spielen – wir sind schon arg gebeutelt. Adendorf hat eine ganz andere Spielerdecke. Wenn bei denen wichtige Spieler ausfallen, dann können sie trotzdem nachlegen“, so Co-Trainer Uli Neumann. Das VSK-Urgestein sieht die Partie als Vorspiel für die kommenden Aufgaben: „Natürlich wollen wir gewinnen, sind motiviert, aber die Liga ist einfach wichtiger. Wir werden heute ein lockeres Abschlusstraining absolvieren, dann hoffentlich morgen gut spielen und am Sonntag einen Sieg in Lüchow einfahren.“ Neumann erwartet keinen offenen Schlagabtausch. „Ich glaube, beide Teams werden etwas defensiver anfangen – ich gehe davon aus, dass nicht allzu viele Tore fallen. Aufpassen müssen wir auf Ahmetovic und Ameskamp, ansonsten wird es keine feste Zuteilung geben. Das Punktspiel haben wir ja 1:2 verloren – damals war Adendorf spielerisch und kämpferisch etwas besser. Aber die Niederlage wurde durch einen umstrittenen Elfmeter in letzter Minute entschieden – so etwas passiert diesmal hoffentlich nicht!“ Jörn Sieben ist wieder mit dabei, wahrscheinlich wird André Dörr als Libero auflaufen

Der Gast verlor am vorigen Sonntag 1:6 in Bodenteich, Manager Marco Bittrich ist immer noch enttäuscht: „Sicher war die erste Saisonniederlage im 12. Spiel enttäuschend, weil uns der TuS Bodenteich durch Biss, Einsatzwille und gesunde Härte den Schneid abgekauft hat. Unglücklicher Weise kam das frühe Ausscheiden von Timm Sabatino und Christoph Schrader hinzu, sowie die Tatsache, dass Terence Jagsch ab der 60. Minute  eigentlich nicht mehr spielen konnte, wir aber schon dreimal gewechselt hatten. Trotzdem fehlte unserer Mannschaft an diesem Tag der Biss. Insbesondere von den Spielern, die von Anfang an beginnen durften und die, die eingewechselt wurden, hätten wir uns wesentlich mehr Einsatz und Feuer versprochen.“ Jetzt konzentrieren sich die Adendorfer aber erst einmal voll auf den Pokal: „Wir haben die Chance, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in ein Bezirkspokal-Viertelfinale einzuziehen. Wer sich da nicht auf ein solches Spiel freut, sollte lieber zu Hause bleiben.“ Bittrich erwartet eine enge Geschichte: „Der Vastorfer SK hat bisher eine gemischte Saison erlebt und sein Saisonziel nach unten korrigiert. Obwohl wir das Punktspiel vor wenigen Wochen glücklich mit 2:1 für uns entscheiden konnten, wird es wieder ein enges Match geben. Dafür kennen sich die beiden Mannschaften in und auswendig. Ich persönlich halte beide Mannschaften auch in etwa für gleichstark besetzt. Vastorf hat im Punktspiel gegen uns im eigenen Stadion auf Konter gespielt, was nicht gerade für viel Selbstvertrauen beim Gegner spricht. Jedoch waren sie griffig und sehr aggressiv im Zweikampf, womit wir erst Probleme hatten. Wahrscheinlich werden sie auch im Pokalspiel ähnlich agieren.“ Vor und nach dem Spiel wird es mit Sicherheit einige nette Gespräche geben, Bittrich freut sich auf einige Wiedersehen: „ Mit Oliver Bostjancic, Olaf Walter und Leszek Siergiej spielen ja drei langjährige „Adendorfer“ beim VSK, die immer noch eine Klasse für sich sind. Allerdings ist der VSK durchgehend gut besetzt, so dass wir auf alle Spieler ein Auge haben müssen.“ Terence Jagsch und Christoph Schrader (beide Zerrungen) fallen aus. Hinter dem Einsatz von Timm Sabatino (Grippe) und John-Edgar Tyralla (beruflich in Frankfurt) stehen noch dicke Fragezeichen.

TuS Bodenteich - TSV Adendorf  6:1  (3:1)
-
Erste Niederlage im 12. Pflichtspiel-

Im 12. Pflichtspiel dieser Saison musste der TSV Adendorf eine empfindliche Packung beim Bezirksoberligaabsteiger TuS Bodenteich hinnehmen. In einer völlig indisponierten Mannschaft erreichten nur John-Edgar Tyralla, Kevin Ameskamp und Bozidar Ahmetovic Normalform, so dass auch die Höhe der Niederlage völlig in Ordnung geht. Eigentlich begann es gut für den TSV Adendorf, der nach schöner Vorlage von Ahmetovic durch Kevin Ameskamp mit 1:0 in Führung ging (10. Min.). In der Folgezeit zeigte die Heimmannschaft aber wesentlich mehr Biss und Siegeswillen und ging mit einem Doppelschlag (34.+35. Min.) mit 2:1 in Führung; zuvor musste der noch grippegeschwächte Timm Sabatino gegen Eike Twesten ausgewechselt werden (30. Min.). Bodenteich erhöhte dann vor der Pause sogar noch auf 3:1 (40. Min.). Bei den beiden letzten Toren sah Keeper David Lau, der zuvor zweimal glänzend parierte, nicht glücklich aus.
In der 2. Halbzeit kamen dann Patrick Reichstein und Viktor Hopp für die verletzten Christoph Schrader und Oliver Baumgartner, die sich leider gleich dem Niveau ihrer Mitspieler anpassten. Der TuS Bodenteich erhöhte dann in regelmäßigen Abständen das Ergebnis, wobei der TSV Adendorf ab der 60. Min. dadurch gehandicapt war, dass Terence Jagsch mit einer Zerrung nicht mehr viel zum Spiel beitragen konnte. Passend war heute auch das 5:1 Eigentor durch Kushtrim Berisha zum 5:1 Zwischenstand (75. Min.).
In der derzeitigen Form kann einem vor dem Pokalviertelfinale am Mittwoch, den 3. Oktober um 15 Uhr beim Vastorfer SK Angst und Bange werden. Vielleicht bekommt die Mannschaft die Demütigung bis dahin aus den Köpfen, zumal am nächsten Samstag, den 6. Oktober um 16 Uhr der Bezirksligaspitzeneiter SV Emmendorf ins Stadion Am Scharnebecker Weg kommt.

Tore: 0:1 Ameskamp (10.), 1:1 Buss (30.), 2:1 S. Karamac (31.), 3:1 H. Karamac (40.), 4:1 Scharndtke (65.), 5:1 K. Berisha (75.), 6:1 Arndt (90.).

TSV : Lau - Tyralla - Schrader (46. Hopp) - Jagsch - Baumgartner (46. Reichstein) - Sabatino (30. Twesten) - K. Berisha - Richter - Heck - Ahmetovic - Ameskamp

23.09.07

TSV Adendorf - VfL Lüneburg 5:0 (1:0)
-TSV Adendorf jetzt schon auf Platz 2-

In einem auf unteren Bezirksliganiveau angesiedelten Spiel tat sich der TSV Adendorf lange Zeit schwer, gegen eine "rustikal" auftretende VfL-Mannschaft. So dauerte es in einen höhepunktarmen 1. Halbzeit auch bis zur 45. Minute, ehe Bozidar Ahmetovic für den 1:0 Halbzeitstand sorgte.
In der 2. Halbzeit dauerte es dann nur 60 Sekunden, ehe Spielführer Timm Sabatino das 2:0 erzielte. Im zweiten Durchgang baute der Gast aus Lüneburg immer mehr ab und hatte nicht mehr den Hauch einer Chance gegen einen geduldig aufspielenden TSV Adendorf, bei dem immerhin 4 Stammkräfte nicht zum Einsatz kamen. Es war dann an dem stark aufspielenden Christoph Schrader mit einem Doppelschlag für die Vorentscheidung zu sorgen. Den Endstand erzielte dann der eingewechselte Wolfdieter Peters kurz vor Schluss, wobei das Ergebnis für den VfL noch schmeichelhaft war. Der TSV Adendorf ist damit die einzige Mannschaft in der Bezirksliga ohne Niederlage und bereits im 11. Pflichtspiel in dieser Saison unbesiegt. Am nächsten Wochenende tritt die Mannschaft beim Bezirksoberligaabsteiger TuS Bodenteich an, ehe es dann am 3.10. im Bezirkspokalviertelfinale zum Vastorfer SK geht. Am Sonntag drauf (07.10.) kommt dann der Tabellenführer SV Emmendorf ins Stadion am Scharnebecker Weg.

Tore : 1:0 Ahmetovic, 2:0 Sabatino (46.), 3:0 Schrader (60.), 4:0 Schrader (66.), 5:0 Peters (89.)

TSV : Lau - K. Berisha - Tyralla - Schrader - Reichstein - Sabatino (62. Neusüß) - Ritter - Baumgartner (70. V. Berisha) - Heck - Ameskamp - Ahmetovic (65. Peters)

aus www.luenesport.de v. 20.09.07

TSV Adendorf – VfL Lüneburg (Sonntag, 15.00)

Beim TSV Adendorf ist das Selbstverrauen so groß wie lange nicht mehr: „Wir sind jetzt 10 Pflichtspiele (incl. Pokalspiele) unbesiegt, so dass das Selbstvertrauen der Mannschaft sehr groß ist. Letztes Wochenende haben wir sogar mit 5 Ausfällen von Spielern, die sich sonst unter den ersten Elf befinden, locker 3:1 gewonnen. Nach dem tollen Start mit dieser jungen Mannschaft (Durchschnittsalter 23 Jahre) kann man wohl davon ausgehen, dass wir uns in dieser Serie in der Spitzengruppe halten werden“, freut sich Manager Marco Bittrich. Trotzdem sieht Bittrich noch Luft nach oben: „Wir brauchen immer noch viel zu viele Chancen, um ein Spiel zu entscheiden. Hier sind wir sicherlich deutlich schlechter besetzt als die anderen Spitzenteams der Klasse. Zudem besteht die Gefahr, dass aus Selbstsicherheit manchmal Überheblichkeit wird und wir dadurch Punkte unnötig verschenken. Hier sind aber die Trainer gefragt, um das zu verhindern. Ferner erwarte ich von den Bankspielern wesentlich mehr Feuer, wenn sie zum Einsatz kommen.“

Gegen den VfL Lüneburg soll der nächste Dreier her, Bittrich freut sich auf das Wiedersehen mit einem alten Weggefährten: „Der VfL Lüneburg gehört, aus Lüneburger Sicht leider, zu den Teams, die eine schwere Saison vor sich haben werden. Ich hoffe, dass der Gast das packt, zumal Trainer Mike Schenk auch schon einmal zu Ernst Schnackenbergs Zeiten die Schuhe für den TSV geschnürt hat und es eine tolle Zeit mit ihm war. Auf Rodatz und Otte werden wir wohl ein Auge haben müssen, ansonsten versuchen wir, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken.“

Syrowatka und Hopp fallen definitiv aus. Jagsch, Twesten und Schrader sind angeschlagen, so dass deren Einsatz noch fraglich ist. Wilko Maack hat sich erst einmal abgemeldet (Berufseinstieg in Hamburg). „Dafür ist Carsten Neusüß nach drei Jahren Abwesenheit aus Hessen zurückgekehrt und hat letzten Samstag sein Debüt gegeben.“

TSV Radbruch - TSV Adendorf  1:3 (0:2)
-Arbeitssieg gegen überforderten Gegner-

Mit 3:1 (2:0) gewann der TSV Adendorf beim schwachen TSV Radbruch und blieb damit auch im 9. Pflichtspiel der Saison ohne Niederlage. Nach gutem Beginn, ohne Tyralla, Syrowatka (beide beruflich verhindert), Hopp (krank), Twesten und Schrader (beide Grippe) hätte der TSV Adendorf bereits nach 10 Minuten mit 4:0 führen müssen, aber die Chancenverwertung war leider wieder nicht gut. So dauerte es bis zur 15. min. bis Timm Sabatino das 1:0 gelang. In der Folgezeit verflachte das Spiel. Björn Richter erhöhte dann kurz vor der Halbzeit noch auf 2:0 (41. min.).  Kurz zuvor musste auch noch Terence Jagsch verletzt ausscheiden, so dass Carsten Neusüß nach dreijähriger Abstinenz (Wohnortwechsel nach Hessen) zu seinem Saisondebüt kam. Mit dem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause, wobei die Heimmannschaft nicht eine einzige Torchance hatte.
In der 2. Halbzeit wurde die Heimmannschaft dann etwas offensiver, ohne dass das Spiel ansehnlicher wurde. Der TSV Adendorf war feldüberlegen, ohne sich jedoch zwingende Chancen zu erarbeiten. In der 66. min. war es dann Kevin Ameskamp, der zum 3:0 abstaubte, nach dem Bozidar Ahmetovic mit tollem Einsatz nachgesetzt hatte. Als sich die Spieler schon den Schlusspfiff erwarteten kam Radbruch zum Ehrentreffer (89. min.).

Tore : 0:1 Sabatino (15.), 0:2 Richter (41.), 0:3 Ameskamp (66.), 1:3 F. Schröder (89.)

TSV : Lau - K. Berisha - Jagsch (38. Neusüß) - Reichstein - Sabatino - Ritter - Baumgartner - Richter (75. V. Berisha) - Heck (69. Peters) - Ameskamp - Ahmetovic

TSV Adendorf – Lüneburger SK II 2:2 (0:2)
-Spiel mit zwei verschiedenen Halbzeiten-

Der TSV Adendorf hat mit einem 2:2 (0:2) gegen den Lüneburger SK II den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Lange Zeit sah es nach Toren von Wogurka (20.) und Schrader (32., Eigentor) gar nach dem ersten Sieg der Gäste aus, die erstmals in dieser Saison mit einer konkurrenzfähigen Mannschaft angetreten sind. In der 2. Halbzeit bäumte sich das Team von Lothar Nebe auf und kam durch Richter (72.) und Tyralla (86.) zum letztlich leistungsgerechten Remis. "Die Mannschaft hat wenigstens weitergearbeitet", strich Adendorfs Coach Lothar Nebe die Steigerung nach einer schwachen ersten Halbzeit heraus. Gästetrainer Thomas Wiebe war "sehr zufrieden mit der Disziplin", weniger mit dem Spielverlauf - direkt vor dem Adendorfer Ausgleich bot sich Gnida die Riesenchance zum 1:3, jedoch hatten die Adendorfer auch mehrfach den Siegtreffer auf dem Fuß. Das Schiri-Gespann, angeführt von Jens Wiemann, zeigte eine starke Leistung.

Fazit : Gegen einen am heutigen Tag starken Gegner hat der TSV Adendorf in der 1. Halbzeit viel zu wenig investiert und lag verdient in Rückstand. Erst nach einem Halbzeitdonnerwetter wachte die Mannschaft auf und blieb damit auch im 8 Pflichtspiel dieser Saison ungeschlagen.

TSV : Lau - Tyralla - Jagsch - Reichstein (41. Ahmetovic) - Schrader - Sabatino - Heck - Twesten (60. Baumgartner) -  K. Berisha (70. Syrowatka) - Richter - Ameskamp

luenesport.de vom 06.09.2007

TSV Adendorf – Lüneburger SK II (Samstag, 16.00)

Der TSV gewann in letzter Minute in Ebstorf, am vorigen Spieltag auch in Vastorf, doch Manager Marco Bittrich sieht sein Team nicht als Glücksschwein der Liga: „Auch in dem Spiel gegen Vastorf waren wir die bessere Mannschaft, auch wenn der leistungsmäßige Unterschied gering war. Jedoch waren wir das Quäntchen besser und der Sieg war verdient. Insgesamt gleicht sich "Glück" oder "Pech" im Laufe einer Saison mit 34 Spieltagen ohnehin wieder aus. So haben wir zum Beispiel. im ersten Spiel gegen Rosche den Gegner klar beherrscht und mussten uns mit einem Remis begnügen.“

Bittrich sah beim Auswärtssieg in Vastorf den starken Charakter seiner Mannschaft: „Wir haben in Vastorf eine geschlossenen Mannschaftsleistung abgeliefert. Zudem haben wir uns auch nicht durch die raue Gangart, damit meine ich aber nicht unfaire Gangart, des Gegners beeindrucken lassen. Selbst das frühzeitige Ausscheiden von Kushtrim Berisha hat uns nicht aus der Bahn geworfen. Die Mannschaft wollte das Spiel gewinnen und hat den Sieg kurz vor Schluss dann auch erzwungen.“

Nach dem bitteren Abstieg aus der Bezirksoberliga sind die bisherigen Ergebnisse Balsam für die Seele, doch Grund zum Abheben sieht Bittrich nicht: „Wir bleiben auch nach diesem Spiel auf dem Teppich, da noch 30 Spieltage vor uns liegen. Mit einem Durchschnittsalter von knapp 23 Jahren haben wir noch eine sehr junge Mannschaft, die sich trotz der Anfangserfolge noch finden muss. Allerdings glaube ich, dass wir in der Breite besser besetzt sind als die anderen Spitzenteams, da bei uns auch die wechselnden Ergänzungsspieler jeweils nah am Niveau der ersten Elf dran sind.“

Mit dem LSK II kommt ein Team, das derzeit einige Probleme hat, aber beim 2:2 gegen die Lüneburger SV immerhin den ersten Punkt holen konnte. „Wir werden den LSK nicht unterschätzen. Am letzten Wochenende haben sie unter Interimscoach Thomas Wiebe ein tolles Spiel abgeliefert und hätten sogar gewinnen müssen. Auf die bekanten Routiniers müssen wir wohl besonders aufpassen, wobei auch die "jungen  Wilden" nicht zu unterschätzen sind. Allerdings wollen wir erreichen, dass sich der Gegner nach uns richtet.“

Wilko Maack fällt aus. Christoph Schrader, Kushtrim Berisha, Eike Twesten, Johannes Ebel und Marcel Syrowatka sind angeschlagen. „Aber wir wollen nicht klagen, da unser Kader groß genug ist.“

Vastorfer SK – TSV Adendorf 1:2 (1:0)
-Glücklicher aber verdienter Sieg-

Große Enttäuschung beim Vastorfer SK, Obmann Werner Reiche sieht seinen Klub benachteiligt: „Das war total unglücklich! Da bekommt Adendorf in der 89. Minute einen Elfmeter geschenkt, selbst kein Adendorfer hatte einen Pfiff erwartet. Alle dachten, der Schiedsrichter hätte für uns gepfiffen, auf Schwalbe entschieden – und dann so etwas! Jetzt aber der Reihe nach :
Der TSV Adendorf bestimmte von Beginn an das Spiel und ließ Ball und Gegner laufen. Quasi aus dem Nichts dann das 1:0 für Vastorf in der 15. Minute. Schuhmann erlief sich auf der halbrechten Seite einen Steilpass, netzte aus 12 Metern ein. In der Folgezeit das gleiche Bild, wobei der TSV Adendorf sich gegen die auf Konter lauernden Hausherren zumindest Minichancen erarbeitet. Glück noch für Gästekeeper Oliver Bostjancic, dass er bei einer regelwidrigen Rettungstat an der Strafraumgrenze nur die Gelbe Karte erhielt. Die größte Chance hatte Adendorf durch den bereits frühzeitig eingewechselten Ahmetovic, der in der 43. Minute freistehend den Torwart anschoss.
Nach dem Wechsel spielte der Vastorfer SK offensiver und das Spiel wurde flotter. In der 56. Minute jubelten die Gäste aus Adendorf: Ahmetovic stand halbrechts im Strafraum frei, traf aus 10 Metern in die linke Ecke. Adendorf erhöhte nach dem Ausgleich den Druck, ohne jedoch weitere 100%ige Chancen zu haben. Die erste Aufregung gab es dann in der 78. Minute, als der Schiedsrichter ein Abseitstor des Vastorfer SK zu Recht aberkannte. Dann die umstrittene Szene: Adendorfs Heck kam im Laufduell mit Leszek Siergiej im Strafraum ins stolpern, der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Tyralla behielt die Nerven, verwandelte zum 1:2. Adendorfs Harry Bomhoff stellt sich hinter den Schiedsrichter: „Ich pfeife seit vielen Jahren selber, die Entscheidung war vertretbar und mutig. Es ist zu einem Körperkontakt gekommen, nicht jeder hätte so entscheiden, ich kann den Frust der Vastorfer somit verstehen.
Fazit : Das Zustandekommen des Sieges war für die Adendorfer - bei dem Timm Sabatino überragend aufspielte- glücklich, wobei der TSV  über 90 Minuten aber die etwas bessere Mannschaft war.

Tore : 1:0 Schuhmann (15.), 1:1 Ahmetovic (56.), 1:2 Tyralla (89./FE)

TSV : Lau - Tyralla - Reichstein - Jagsch - Sabatino - Schrader - Hopp - K. Berisha (34. Ahmetovic) - Heck - Richter (78. Baumgartner) - Ameskamp (88. Syrowatka)

TSV Adendorf - FC Lüchow 9:0 (2:0)
-Björn Richter mit Hattrick-

Die wenigen Zuschauer im Stadion am Scharnebecker Weg konnten sich über ein Schützenfest ihres TSV Adendorf freuen. Gegen einen völlig überforderten Gegner ging der TSV Adendorf konzentriert zu Werke und drängte den Gegner von der ersten Minute in die eigene Hälfte. Bereits nach 5 Minuten ging der TSV dann nach einem herrlichen Volleytor aus 16 Metern genau in den Winkel durch Christoph Schrader mit 1:0 in Führung. Von diesem Traumtor beflügelt folgte dann Angriff auf Angriff auf das Gästetor. Das 2:0 fiel dann aber erst in der 39. Minute durch den bärenstarken David Heck.
In der 2. Halbzeit entwickelte sich dann ein wahres Schützenfest, das Kevin Ameskamp mit dem 3:0  einleitete, ehe Timm Sabatino nach einer zuvor vergebenen Chance auf 4:0 erhöhte. Dann kamen die 10 Minuten des Björn Richter, dem ein lupenreiner Hattrick mit drei Kopfballtoren gelang. Noch einmal Ameskamp und zum Schluss V. Berisha erhöhten das Ergebnis auf 9:0 Tore. Nach klaren Chancen hätte das Ergebnis auch locker 15:0 ausgehen können.
Am nächsten Wochenende trifft unsere Mannschaft bereits schon am Samstag um 16 Uhr auf den amtierenden Bezirksligameister in Vastorf. Hier wird das Team von Lothar Nebe mehr gefordert sein, als am heutigen Tag.

Tore: 1:0 Schrader (4.), 2:0 Heck (39.), 3:0 Ameskamp (50.), 4:0 Sabatino (63.), 5:0, 6:0, 7:0 Richter (65., 67., 75.), 8:0 Ameskamp (78.), 9:0 V. Berisha (81.).

TSV : Lau - Tyralla - Reichstein (70. Baumgartner) - Jagsch - Twesten - Schrader - Heck - Hopp (65. Ahmetovic) - Sabatino - Richter  (77. V. Berisha) - Ameskamp

luenesport.de vom 23.08.2007

TSV Adendorf – FC Lüchow (Sonntag, 15.00)

Der TSV „stolperte“ sich in Ebstorf in allerletzter Minute zu einem 3:2 Sieg, Manager Bittrich ist nicht ganz zufrieden, bleibt aber entspannt, sieht auch viel positives: „Wir sind zurzeit zwei Punkte hinter den Erwartungen zurück. Eine richtige Beurteilung ist aber erst nach dem 6. Spieltag möglich.  Menschlich haben wir ein tolles Team zusammen. Alle ziehen mit und sind mit Spaß bei der Sache. So kann es weiterlaufen.“

Die Gastgeber gehen mal wieder als Favorit in das Spiel, die meisten Gegner werden es dem TSV nicht einfach machen – Bittrich geht erneut von einem Geduldsspiel aus: „Lüchow ist Aufsteiger. Ich erwarte den Gegner eher im unteren Tabellendrittel. Als ambitionierte Mannschaft müssen wir den Gegner schlagen, egal wie. Es wird wie immer laufen: der Gegner stellt sich hinten rein und wartet auf Konterchancen. Wichtig ist, dass wir nicht wieder hektisch werden, je länger es 0:0 steht, oder durch Übereifer sogar in Rückstand geraten, so wie letzte Woche in Ebstorf.“

In Ebstorf zeigte John-Edgar Tyralla starke Nerven, haute die Kugel in der 90. Minute aus 18 Metern in die Maschen – Bittrich hält viel von dem Rechtsfuß: „John ist in unserer Mannschaft ein Führungsspieler und in der Mannschaft sehr beliebt. Als stellvertretender Kapitän übernimmt er Verantwortung und hat die Kohlen letzte Woche aus dem Feuer geholt. Wegen seiner Loyalität ist er auch bei den Trainern und dem Vorstand sehr beliebt.“

Johannes Ebel und Kushtrim Berisha sind noch verletzt.  Wilko Maack und Marcel Syrowatka haben noch etwas Trainingsrückstand. Ansonsten sind alle Mann an Bord.

TuS Ebstorf - TSV Adendorf 2:3 (1:0)
-Glücklicher Sieg mit dem Schlusspfiff-

Der TSV Adendorf fuhr einen wichtigen -wenn auch glücklichen- Auswärtssieg beim als Abstiegskandidaten gehandelten TuS Ebstorf ein. Nach 5 Minuten erzielte der Gastgeber bereits die 1:0 Führung, als einem Adendorfer Abwehrspieler der Ball unter der Sohle durchrutschte und Riedel dem ansonsten fast beschäftigungslosen Lau keine Chance ließ. Damit ging das Konzept von Trainer Nebe, den Gegner gleich unter Druck zu setzen und ein bis zwei Tore vorzulegen, schon nach kurzer Zeit nicht mehr auf. In der Folgezeit waren die Adendorfer zwar bemüht und hatten mehr Spielanteile als der verteidigende und auf Konter lauernde Gegner, ohne jedoch zu überzeugen. Die Spieleröffnung war mangelhaft, das Bewegungs- und Zweikampfverhalten in Mittelfeld und Angriff ebenso. Insgesamt war das Spiel dadurch langsam und ideenlos.
In der 2. Halbzeit lange Zeit das gleiche Bild. Erst mit Tyrallas Ausgleich durch einen sehenswerten Freistoß aus 18 Metern wurde das Spiel der Adendorfer etwas besser, ohne jedoch zu überzeugen. In der 70. Minute dann doch die Adendorfer Führung durch Schrader, der einen Gegenspieler anköpfte und von dessen Bein der Ball ins eigene Tor ging. Wer nun glaubte, das Spiel sei gelaufen, sah sich getäuscht. Nicht nur die gegnerischen Spieler waren konditionell am Ende, auch einigen Adendorfer Spielern merkte man die Unfitness leider noch an. Erneute Abstimmungsfehler in der Hintermannschaft führten dann zum überraschenden Ausgleich. Quasi mit dem Schlusspfiff wurden die Adendorfer Bemühungen dann doch noch belohnt. Tyralla avancierte zum Matchwinner, als er sich in der Schlussminute ein Herz fasste und den Ball aus erneut 18 Metern unter die Latte hämmerte.

Fazit : In dieser körperlichen Verfassung einiger Spieler und mit diesen taktischen Unzulänglichkeiten einiger Spieler wird es für ganz oben nicht reichen. Positiv war jedoch, dass sich die Mannschaft stets bemühte und auch nach dem Rückstand und dem Ausgleich nie aufsteckte.

Hier gibt es die
Fotos vom Spiel

Tore: 1:0 Riedel (5.), 1:1 Tyralla (65.), 1:2 Schrader (70.), 2:2 Rudy (80.), 2:3 Tyralla (90.).

TSV : Lau - Tyralla - Reichstein (30. Hopp) - Jagsch - Twesten - Schrader - Heck (75. Baumgartner) - Syrowatka - Richter - Ameskamp - Peters (46. V. Berisha)

luenesport.de vom 16.08.2007

TuS Ebstorf – TSV Adendorf (Sonntag, 15.00 Uhr)

Der TSV setzte sich mit Mühe im Bezirkspokal im Elfmeterschießen gegen den TSV Bardowick durch, Manager Marco Bittrich freut sich über den Sieg, sah aber auch viel Schatten: „Der Pokalsieg gegen Bardowick ist erfreulich, da wir jetzt am 3. Oktober im Achtelfinale spielen. Wirklich wichtig war der Sieg aber nicht. Die 1. Halbzeit war erfreulich, da wir den klassentieferen Gegner förmlich an die Wand gespielt hatten. Leider war davon in der 2. Halbzeit nichts mehr zu sehen, so dass das Spiel leider keinen Schub für die laufende Saison gebracht hat. Wenn man ehrlich ist, haben wir bisher in unseren 4 Pflichtspielen (incl. Pokal) nur einmal während der regulären Spielzeit (gegen LSK II mit 3:1) gewinnen können. Zurzeit haben wir die optimale Formation noch nicht gefunden. Insbesondere im Mittelfeld und Sturm läuft es noch nicht rund. Die Sturmmisere hatten wir vor Saisonbeginn erwartet, die Probleme im Mittelfeld nicht. Hier muss sich Trainer Nebe noch etwas einfallen lassen.“

Gegen Ebstorf erwartet Bittrich einen Sieg, zudem einen defensiv eingestellten Gegner: „Ich zähle Ebstorf zu den Absteigern in dieser Saison. Hier müssen wir ohne wenn und aber klar gewinnen. Es wird wahrscheinlich wie immer sein: der Gegner stellt sich hinten rein und wartet auf Konterchancen. Wichtig für uns wäre, die zu erwartende Feldüberlegenheit einmal schnell in ein bis zwei Tore umzumünzen. Insbesondere unseren Stürmern gönne ich einmal ein Erfolgserlebnis, damit der Knoten endlich platzt.“ Timm Sabatino, Wilko Maack und Viktor Hopp sind noch im Urlaub. 

14.08.2007

TSV Bardowick – TSV Adendorf 4:5 n. E. (1:1 / 0:1)
-Adendorf im Achtelfinale-

Gleich ohne vier angeschlagene Stammkräfte (Schrader, Sabatino, K. Berisha, Ameskamp) ist der TSV Adendorf beim klassentieferen TSV Bardowick angetreten. Dabei wurde unsere Mannschaft der Favoritenrolle gerecht und spielte die Heimmannschaft in der 1. Halbzeit an die Wand. Folgerichtig ging der TSV Adendorf nach Vorarbeit von Richter auch mit 1:0 in Führung, David Heck setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und ließ Gästetorwart Baasch keine Chance (25.). In der Folgezeit vergaß Adendorf aber wieder einmal das Toreschießen, so dass es mit der knappen Führung in die Halbzeit ging.
In der 2. Halbzeit dann ein völlig anderes Bild. Der TSV Adendorf passte sich dem Tempo des Gegners an. Hinzu kamen taktische Undiszipliniertheiten, so dass sich beide Mannschaften ohne nennenswerte Chancen neutralisierten. Von einem Klassenunterschied konnte man jedenfalls zu diesem Zeitpunkt nichts mehr erkennen. In den letzten 15 Minuten warf der klassentiefere TSV Bardowick alles nach vorne und erhöhte den Druck, was zu zwei kleinen Chancen führte. Als alle schon den Schlusspfiff erwarteten, wurde ein Bardowicker Spieler im Strafraum gefoult, der fällige Strafstoß führte dann in dem sehr fairen Spiel zum 1:1 Ausgleich (92.).
Im anschließenden Elfmeterschießen war David Lau wieder einmal der Matchwinner und konnte insgesamt 3 Strafstöße parieren. Für den TSV Adendorf trafen Tyralla, Schrader, Syrowatka und Richter bei Fehlschüssen von Heck und Ebel.
TSV : Lau - Tyralla - Reichstein (92. Schrader) - Jagsch - Twesten - Syrowatka - Ebel - Heck - Richter - V. Berisha (75. Peters) - Ahmetovic (60. Baumgartner)

luenesport.de vom 14.08.2007

TSV Bardowick – TSV Adendorf (heute 18.30 Uhr)

Bardowicks Trainer Thomas Zander hat die Punktspiel-Niederlage gegen den Thomasburger SV noch nicht verdaut: „Ich bin maßlos enttäuscht! Alles das, was wir uns vorgenommen hatten, ging nach hinten los. Ich hatte gewusst, dass es nach dem Sieg gegen Eintracht Lüneburg nicht einfach wird, habe gepredigt und gewarnt – mehr kann man als Trainer nicht machen. Ich hoffe, dass ich so etwas nicht noch einmal erleben muss: Sieg gegen Adendorf, dann ein schlechtes Spiel bei Wendisch Evern.“ Die Liga hat für Zander Vorrang, doch auch gegen Adendorf will man etwas reißen: „Adendorf ist sehr stark, aber das war die Eintracht auch! Ich brauche die Jungs heute nicht zu motivieren, werde das Team auch nicht großartig verändern. Die Spieler haben die Chance, heute und am kommenden Sonntag Wiedergutmachung zu betreiben.“ Pohl (Schulter), Ravens (Urlaub) und Behr (Knie-Operation) fallen aus, Wedemann ist wieder da.

Auch der Gast kam im ersten Punktspiel nicht über ein Remis hinaus, Manager Marco Bittrich bleibt aber gelassen: „Die Enttäuschung, insbesondere auch bei der Mannschaft, ist sicherlich sehr groß. Auf der anderen Seite haben die Trainer immerhin 10 neue Spieler zu integrieren, was sicherlich nicht gleich auf Anhieb klappen kann. Man konnte deutlich sehen, dass die Rädchen noch nicht ineinander greifen und Trainer Nebe die optimale Formation noch nicht gefunden hat. Da die Saison aber sehr lang ist, brechen wir sicher nicht nach den ersten Spieltagen in Panik aus.“
Und in Adendorf nimmt man die Partie ernst: „Der Bezirkspokal ist eine Prestigesache. Klar wollen wir eine Runde weiter kommen, zumal ein Sieg den Einzug ins 1/8-Finale bedeuten würde. Ein besseres Abschneiden hatten wir in den letzten 10 Jahren nur einmal, als wir mit Trainer Ernst Schnackenberg erst im 1/4-Finale ausgeschieden sind. Wir werden dieses Spiel also nicht als Testspiel betrachten, wie in vielen Vorberichten anderer Mannschaften "vorbauend" geschrieben wird.“
Bittrich hat Respekt vor dem Gegner, freut sich auf das Wiedersehen mit einem alten Weggefährten: „Der TSV Bardowick ist eine unbequem zu spielende Mannschaft, wie die SV Eintracht Lüneburg leidvoll erfahren musste. Sicherlich sind wir in diesem Spiel der Favorit und nehmen diese Rolle auch an. Trotzdem warne ich davor den Gegner zu unterschätzen, auch wenn der TSV Bardowick ebenfalls seinen eigenen Saisonstart am letzten Wochenende in den Sand gesetzt hat. Der vermeintliche "Underdog" wird immer alles versuchen, um der höher spielenden Mannschaft ein Bein zu stellen. Hier müssen wir auch einmal gegenhalten und es nicht nur mit spielerischen Mitteln versuchen. Zudem wird auch unser langjähriger Spieler Thomas Baumgarten seinem alten Coach gerne ein Bein stellen, wobei wir uns auf das Widersehen mit ihm freuen.
Christoph Schrader wird aufgrund der Verletzung im ersten Punktspiel definitiv ausfallen. Wilko Maack und Viktor Hopp sind noch im Urlaub. Johannes Ebel, David Heck und Marcel Syrowatka haben nach der Urlaubsrückkehr noch Trainingsrückstände, Wolfdieter Peters hat seine Verletzung gerade auskuriert und kam im ersten Punktspiel zu seinem ersten Einsatz im Pflichtspiel.

TSV Adendorf - SV Rosche 1:1  (0:0)
-Missglückter Saisonauftakt-

Der Saisonauftakt unserer 1. Herrenmannschaft ging gründlich daneben. Völlig verdient entführte der Gast aus Rosche, letzte Saison fast noch Absteiger in die Kreisliga Uelzen, einen Punkt bei unserer hoch gehandelten Mannschaft. Die Gastmannschaft war von Beginn an defensiv eingestellt und nur auf das Zerstören der Adendorfer Aktionen bedacht. Da der TSV selbst sehr verhalten begann, entwickelte sich in der 1. Halbzeit ein für die Zuschauer langweiliges Spiel ohne nennenswerte Höhepunkte. In der 2. Halbzeit erhöhte der TSV Adendorf zwar den Druck, ohne die Roscher aber ernsthaft in Verlegenheit bringen zu können. Oftmals wurde das "Klein-Klein-Spiel" übertrieben, so dass nie richtiges Tempo aufkam. Mehr durch eine Zufallsaktion dann das 1:0 für den TSV Adendorf, als Christoph Schrader einen langen Ball Richtung Tor verlängerte, den Terence Jagsch nur noch über die Linie zu schieben brauchte (57.). Nur wenige Minuten später dann der unerwartete aber verdiente Ausgleich der Roscher Mannschaft. Nach einem Freistoß im Halbfeld wuchtete ein Gastspieler den Ball unhaltbar ins Netz (60.). Auch in den letzten 30 Minuten wurde das Spiel nicht wirklich besser. Adendorf versuchte dann vermehrt mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen, was zwar zu mehreren Chancen aber nicht zu wirklicher Gefahr des Gästegehäuses führte.
Fazit : Trainer Nebe hat die richtige Mannschaftsmischung noch nicht gefunden. Mit dieser Leistung dürfte es auch in der 3. Runde des Bezirkspokals gegen den klassentieferen TSV Bardowick (Di., den 14.08. um 18.30 Uhr in Bardowick) nicht reichen.
TSV : Lau - Tyralla - Jagsch - Reichstein - Twesten - Sabatino - Schrader - Berisha - Richter (46. Syrowatka) - Ameskamp (75. Heck) - Ahmetovic (46. Peters)

luenesport.de vom 09.08.2007

TSV Adendorf – SV Rosche (Sonntag, 15.00)

Der TSV legte eine gute Vorbereitung hin, doch erst jetzt beginnt der Ernst der Saison. Die Freude vor dem ersten Match ist laut Manager Marco Bittrich groß: „Die Mannschaft und das Umfeld sind "heiß" auf das erste Punktspiel. Wir wollen die ersten drei Punktspiele gegen Rosche, in Ebstorf und zu Hause gegen Lüchow unbedingt gewinnen, bevor wir dann beim Meisterschaftsfavoriten in Vastorf antreten müssen.“
Die Favoritenrolle für das Spiel nimmt der Gastgeber an: „Rosche ist dem Abstieg in der letzten Serie knapp entronnen und hat letzte Woche zu Hause 3:7 im Pokal gegen Bodenteich verloren. Ich glaube, dass es sich hier um eine durchschnittlich gut besetzte Bezirksligamannschaft handelt, die wir eigentlich schlagen müssten.“
Die Vorzeichen, wie das Spiel laufen könnte, haben sich im Vergleich zur vorigen Saison verändert. Da war der TSV Adendorf in der Bezirksoberliga von Anfang an das Kellerkind, jetzt gilt der Klub als heißer Aufstiegsaspirant. „Da wir zu Hause gegen eine sicherlich spielerisch schwächere Mannschaft spielen, müssen wir von der ersten Minute an Druck machen und das Tempo möglichst lange hoch halten, um den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Ansatzweise ist uns das im Bezirkspokalspiel gegen Gellersen schon ganz gut gelungen, wobei wir die Tore leider nicht gemacht haben. Auch Rosche wird sich, wie schon Gellersen auch, hinten reinstellen und auf Konter lauern. Hier müssen wir  aufpassen. Kritisch wird es aber immer nur dann werden, wenn wir unsere Chancen weiter so schlecht verwerten.“
Derzeit ist Bittrich rundum positiv gestimmt, verteilt viel Lob: „Insgesamt sind wir mit der gesamten Mannschaft hoch zufrieden, sowohl fußballerisch als auch menschlich. Wenn ich nach so kurzer Zeit bereits einen Spieler herausheben sollte, wäre das sicher Kushtrim Berisha, der einfach ein toller Fußballer ist. Wir haben in dieser Saison eine sehr spielstarke Mannschaft, die auf vielen Positionen doppelt gut besetzt ist. Insgesamt  glaube ich, dass wir die Qualität des Kaders in der Breite deutlich erhöhen konnten, was sich am Ende hoffentlich in einem guten Abschneiden widerspiegelt.
Viktor Hopp, Wilko Maack (beide Urlaub) und  Wolfdieter Peters (verletzt) sind nicht dabei.

Bezirkspokal 2. Runde
TSV Adendorf - TSV Gellersen  5 : 3 n. E.  (1:0, 1:1)

Die 1. Herren bezwang vor rund 200 Zuschauern den TSV Gellersen mit 5:3  n.E. (1:0 / 1:1) im Bezirkspokal und steht damit am Mittwoch, den 15.08. in der Runde der letzten 32 Mannschaften und spielt dann um den Einzug ins 1/8-Finale.

K. Berisha (5.) brachte den TSV mit einem sehenswerten Freistoßtor aus 25 m schnell in Führung. Es entwickelte sich in der Folgezeit ein Spiel auf ein Tor, wobei der Gast aus Gellersen mit viel Engagement und Einsatz das knappe Ergebnis zur Halbzeit verteidigte. Dabei profitierte der Gast aber auch von der mangelnden Chancenverwertung des TSV, der es schaffte, neben einer Handvoll weiterer guter Chancen alleine in Halbzeit 1 drei Mal vor dem fast leeren Tor den Ball dort nicht unterzubringen.

In der 2. Halbzeit zuerst das gleiche Bild, wobei Gellersen offensiver wurde. Eine Konterchance nutzte Becker zum 1:1 Ausgleich (65. min.). In der Folgezeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, wobei die Adendorfer wieder die besseren Chancen auf ihrer Seite hatte. In den letzten 10 Minuten fand dann das Spiel erneut nur in der Gellerser Hälfte statt, ohne dass wieder einmal gute Chancen genutzt wurden.

Im anschließenden Elfmeterschießen trafen Sabatino, Schrader, Tyralla und V. Berisha bei zwei parierten Elfmetern durch David Lau, so dass M. Syrowatka gar nicht mehr antreten musste.

TSV : Lau - Tyralla - Reichstein - Jagsch - Schrader - Twesten (70. Syrowatka) - K. Berisha - Sabatino - Ameskamp (60. Hopp) - Richter - Ahmetovic (80. V. Berisha)

luenesport.de vom 28.07.2007

Bezirkspokal 1. Runde
TSV Adendorf - LSK II  3 : 1  (3:0)

Der LSK erwischte den besseren Start, traf in der 3. Minute den Pfosten – doch dann war es schon mit der Herrlichkeit vorbei! Danach nahm der TSV das Heft in die Hand, Schrader wuchtete den Ball per Kopf in der 7. Minute zum 1:0 in die Maschen. Nur drei Minuten später traf Berisha aus 8 Metern zum 2:0. Und als Schrader in der 32. Minute erneut per Kopf zur Stelle war, da war die Partie durch. Im 2. Durchgang ließen die Gastgeber es etwa ruhiger zugehen, der LSK machte mehr Druck, ohne aber einen Treffer landen zu können. Erst in der 74. Minute verursachte Adendorfs Tyralla einen Foulelfmeter, den Gronholz sicher verwandelte.

„Wir haben heute gut gespielt, gerade die erste Halbzeit war richtig stark. Der LSK hatte da eigentlich nicht eine richtige Chance. Nach der Pause haben wir das Ergebnis gehalten, keinen richtigen Druck mehr ausgeübt. Doch auch hier hatten wir noch die eine oder andere Möglichkeit, das Ergebnis ist meiner Meinung nach zu niedrig ausgefallen“, so Adendorfs Harry Bomhoff.

Tore: 1:0 Schrader (7.), 2:0 K. Berisha (10.), 3:0 Schrader (32.), 3:1 Gronholz/FE (74.). 

Fotos vom Spiel

luenesport.de vom 26.07.2007

TSV Adendorf – Lüneburger SK II (Samstag, 17.00)

Auch wenn es nur die erste Runde im Pokal ist, eine gewisse Brisanz steckt natürlich in dem Derby. TSV-Manager Marco Bittrich sieht das Match nicht als einfaches Testspiel: „Für uns ist das eine Standortbestimmung. Zwar müssen wir mit einigen Ausfällen kämpfen, aber wir wollen das Spiel gewinnen, so ein Sieg ist auch gut für das Selbstvertrauen. Man muss natürlich abwarten, mit wie vielen Spielern der 1. Herren der LSK anreist.“ Mit den bisherigen Auftritten des TSV ist Bittrich zufrieden: „Unsere Vorbereitung lief bisher gut, wir haben gegen unterklassige Teams immer mit vier bis fünf Toren Unterschied gewonnen. Gegen Bezirksoberligist Auetal gab es zwar ein 3:4, aber auch da waren wir nicht schlechter.“

Syrowatka, Heck, V. Berisha, Baumgarten und Ebel fehlen.

aus luenesport.de vom 08.07.2007

Saisonvorschau 2007/08: TSV Adendorf startet mit neuem Gesicht in die Serie
 


Zurück: Christoph Schrader

Das Thema Bezirksoberliga war für den TSV Adendorf schnell gegessen, frühzeitig stand der Abstieg in die Bezirksliga fest. In der Hinserie konnte der TSV einfach nicht mithalten, in der Winterpause wurden Spieler wie Marcel Syrowatka oder Gero Ziemer geholt – und schon lief der Ball besser. Adendorf legte eine beachtliche Rückserie hin, verkaufte sich mehr als teuer. Die Mannschaft verdient allen Respekt, denn sie hat sich trotz der klaren Tabellensituation nie hängen oder abschließen lassen. Jetzt haben Trainer Lothar Nebe und Manager Marco Bittrich den Umbruch eingeleitet, viele neue Spieler wurden geholt, damit man den Sprung in die Bezirksoberliga in absehbarer Zeit schafft. Zwar verlor der Klub mit Jan Kirchenberg seinen besten Stürmer, aber insgesamt dürfte das Team stärker als in der Vorsaison sein. Luenesport.de sprach mit Marco Bittrich über die vorige und neue Saison.

Luenesport.de: Herr Bittrich, hat das Image des Vereins durch den Abstieg gelitten?

Bittrich: Ich glaube nicht, dass das Image des Vereins durch den Abstieg gelitten hat. Zum einen muss man bedenken, dass mehr als 1/3 der Mannschaften die Klasse verlassen musste und zum anderen ist der neu zusammengestellte Kader und die Vielzahl der Zugänge ein Indiz dafür, dass ein Imageverlust nicht eingetreten ist. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass die Mannschaft durch ihre tolle Rückrunde trotz des bereits besiegelten Abstiegs viel für ein eher positives Image des Vereins getan hat. 

Luenesport.de: Was lief trotz des Abstiegs gut? 

Bittrich: Man konnte erkennen, dass die Mannschaft Moral hat und sich trotz des feststehenden Abstiegs nicht in der Rückrunde hängen ließ. Ebenso war der Zusammenhalt zwischen Vorstand und sportlicher Leitung sowie der Mannschaft vorbildlich. Das ist bei einer durchgehenden Platzierung auf einem Abstiegsplatz sicherlich nicht in allen Vereinen so. 

Luenesport.de: Was würden Sie anders machen, wenn die Saison noch einmal starten würde?

Bittrich: Wir haben die Stärke des Kaders nicht realistisch genug eingeschätzt. Zudem haben wir späte Abgänge (z.B. Christoph Schrader und Norman Thulke) nicht rechtzeitig genug wahrhaben wollen und uns bei einigen Spielern auf ein "vielleicht" (z.B. Dirk Posekardt) zu sehr verlassen. Insgesamt wird der sportliche Trend einer kommenden Saison bereits vor Beginn der Saison festgelegt. Für die kommende Saison haben wir daher (hoffentlich) aus unseren Fehlern gelernt.

Luenesport.de: Wo liegen die Stärken des Teams?

Bittrich: Ohne Übertreibung kann ich behaupten, dass wir angefangen von unseren Torleuten über die Abwehr bis hin ins Mittelfeld wohl so gut besetzt sind, wie ein Bezirksoberligateam. Die Güte der Offensive können wir noch nicht einschätzen, zumal noch kein Testspiel gelaufen ist. Insgesamt haben wir unsern Kader gegenüber der Vorsaison sowohl qualitativ als auch quantitativ verbessern können. Wir treten jetzt mit einer Mannschaft an, deren Durchschnittsalter bei rd. 23 Jahren liegt, was sicherlich außergewöhnlich jung ist, auf der anderen Seite aber auch die Chance eines langfristigen Zusammenarbeitens bietet.

Luenesport.de: Wo liegen die Schwächen?

Bittrich: Der Abgang von Jan Kirchenberg war ein herber Verlust. Wir hoffen, dass wir ihn jetzt in der Breite genauso gut oder sogar besser kompensieren können. Hier müssen wir in der Beurteilung noch abwarten. 

Luenesport.de: Welches Saisonziel geben Sie aus?

Bittrich: Wir wollen im oberen Drittel mitspielen und die Meisterschaft so lange wie möglich spannend gestalten. Ein Mehr wäre eine freudige Überraschung, ein Weniger eine Enttäuschung. Jedoch müssen wir der Mannschaft auch Zeit geben, zumal immerhin fast 10 neue Spieler zu integrieren sind. Der sportliche Erfolg hängt daher auch ganz wesentlich davon ab, wie schnell sich ein neues Team findet und einspielt.

Luenesport.de: Wie sehen die ferneren Ziele des Vereins aus?

Bittrich:  Mittelfristig, und damit meine ich die nächsten 2 bis 3 Jahre, wollen wir wieder in die Bezirksoberliga aufsteigen. Wir werden das aber nicht erzwingen oder durch unvernünftige Verpflichtungen erkaufen. Diese Möglichkeit hätten wir bereits zu Beginn dieser Saison gehabt, wobei wir uns aber für den "steinigeren", unseres Erachtens aber langfristig solideren, Weg entschieden haben.

Luenesport.de: Wer sind die Favoriten in der Liga?

Bittrich: LSK II, Vastorfer SK, TSV Bienenbüttel und eine Mannschaft X

 

Zugänge:

Ahmetovic, Bozidar (TSV Bienenbüttel)

Ameskamp, Kevin (SV Teut. Uelzen, im Laufe der Hinrunde 2006/07)

Berisha, Kushtrim (SV Eintracht Lüneburg)

Berisha, Vllaznim (Germ. Ripdorf)

Heck, David (Lüneburger SV)

Jagsch, Terence (Lüneburger SV)

Peters, Wolfdieter (SV Eintracht Lüneburg II)

Richter, Björn (TSV Tespe)

Schrader, Christoph (Lüneburger SK)

Syrowatka, Marcel (SV Eintracht Lüneburg I, zur Rückrunde 2006/07)

 

Abgänge:

Vor Saisonbeginn oder zum Ende der Hinrunde:

Tilo Schneidereit (TuS Reppenstedt)

Bada Assima (unbekannt)

Dirk Posekardt (Karriere beendet)

Anton Tissen (eigene 2. Herren)

Frederik Barz (eigene 2. Herren)

Malte Reichhold (eigene Alte Herren)

Fangrat, Arthur (verletzt, jetzt Dahlenburger SK)

Dennis Neumann (SV Teut. Uelzen)

Vor Beginn der Rückrunde:

Torben Sander (eigene 2. Herren, jetzt SV Emmendorf)

Jan Risse (eigene 2. Herren, jetzt TuS Reppenstedt)

Zum Saisonende:

Thomas Baumgarten (Co-Trainer TSV Bardowick)

Gero Ziemer (MTV Treubund Lüneburg)

Karsten Bandemer (SV Eintracht Lüneburg)

Jan Kirchenberg (TuS Reppenstedt)

Daniel Twirdy (unbekannt in Hamburg)

04.07.07
 

Vorläufiger Spielplan 1. Herren 2007/2008
Ausschreibung 2007/2008
 

22.06.07
 

1. Pokalrunde

Samstag, den 28.07. um 17.00 Uhr in Adendorf gegen Lüneburger SK II   3:1

2. Pokalrunde
(bei Weiterkommen)

Sonntag, den 05.08. um 15. Uhr in Adendorf gegen Sieger VfL Lüneburg - TSV Gellersen  0:6

 

18.06.07

Vorbereitungsspiele

Sonntag, den 08.07. um 16.00 Uhr in Alt Garge gegen Bleckede 4:2

Freitag, den 13.07. um 19.30 Uhr in Thomasburg 4:1

Sonntag, den 15.07. um 16.00 Uhr gegen Auetal (in Adendorf) 3:4

Mittwoch, den 18.07. um 19.30 Uhr in Erbstorf 6:2

Sonntag, den 22.07. um 16.00 Uhr gegen SV Eintracht (in Adendorf) -:- (abgesagt wegen Starkregens)

Donnerstag, den 26.07. um 19.00 Uhr in Winsen 1:0

Donnerstag, den 02.08. um 19.30 Uhr in Hohnstorf 4:1